Verfasste Beiträge ‘Freunde von Wenau’

Altistin Anna Fischer

Altistin Anna Fischer

Es war ein Konzert zum Innehalten, zur Ruhe kommen und vor allen Dingen aber auch zum Genießen: Der „Verein der Freunde von Wenau“ hatte zu seinem traditionellen Konzert in der Fastenzeit in die Klosterkirche St. Katharina eingeladen, und Anna Fischer (Alt), Theo Palm (Cembalo) und Martin Jung (Orgel) begeisterten mit Werken von Giovanni Battista Pergolesi, Johann Gottfried Walther, Johann Adolph Hasse, Joseph Haydn und Pedro José Blanco. Leider war die Wenauer Klosterkirche mit deutlich weniger als 50 Zuhörern nur sehr spärlich besetzt.

Der Langerweher Pfarrer Heinz Portz stimmte das Publikum mit einem geistlichen Text auf das stimmungsvolle Konzert ein und betonte, dass das Verzichten in der Fastenzeit auch bedeuten würde, dass man besonders aufnahmefähig für ein so schönes Konzert wie das am Sonntag in der Klosterkirche sein würde. Anna Fischer, Theo Palm und Martin Jung stellten alle ihr solistisches Können unter Beweis, zeigten aber auch, dass sie gute Kammermusiker sind. Besonders das harmonische Zusammenspiel zwischen Orgel und Cembalo, das fast wie ein Zwiegespräch wirkte, beeindruckte das Konzertpublikum. Ganz bestimmt auch, weil diese Kombination nicht jeden Tag zu hören ist. Martin Jung, künstlerischer Leiter der „Freunde von Wenau“ und Organist in Langerwehe und Wenau überzeugte mit einer soliden Technik und einer großen Portion Musikalität. Schön auch die wunderbar volle Altstimme von Anna Fischer, die in der Klosterkirche hervorragend zur Geltung kam.

Anna Fischer und Theo Palm arbeiten seit 14 Jahren als festes Liedduo zusammen. Man merkte den beiden Musikern an, wie gut sie einander kennen. Gesang und Cembalospiel waren nahezu perfekt aufeinander abgestimmt. (kin)

Für das Jahr 2014 plant der „Verein der Freunde von Wenau“ drei weitere Konzerte in der Klosterkirche St. Katharina. Am Samstag, 14. Juni, findet um 19.30 Uhr der „Sommerabend in Wenau“ mit Ludwig Frankmar (Barockcello) statt. Der Eintritt kostet zehn Euro.

Am Montag, 13. Oktober, findet die beliebte Konzertreihe „Tonspuren“ nicht im Töpfereimuseum, sondern in der Klosterkirche statt. Fünf Musiker aus Pisa musizieren ab 20 Uhr mit fünf Musikern aus Köln, Tickets gibt es für zwölf Euro.

Am Sonntag, 14. Dezember, gibt es ab 17 Uhr adventliche und weihnachtliche Chormusik mit dem Aachener Kammerchor unter der Leitung von Martin de Laak. Der Eintritt kostet zwölf Euro.

Einzelheiten zu den Konzerten gibt es bei Marin Walter (martin-waler@hotmail.com) und Martin Jung(martinjung-langerwehe@gmx.de)

Karla Schröter

Die Konzerte des „Vereins der Freunde von Wenau“ sind immer ein Garant für Musikgenuss auf allerhöchstem Niveau. So auch beim Sommerkonzert, für das Martin Walter, Vereinsvorsitzender, Martin Jung, künstlerischer Leiter, Professor Harald Hoeren (Cembalo) und Karla Schröter (Barockoboe) gewinnen konnten. In der wunderschönen Klosterkirche St. Katharina zu Wenau erlebten die Zuschauer anspruchsvolle Werke von Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, William Babell, Jean-Philippe Rameau, Gotthilf Friedrich Ebhardt und Johann Sigismuns Weiss.

Karla Schröter hat Orgel und Cembalo in Freiburg, Stuttgart und Amsterdam studiert, bevor sie eine intensive Ausbildung auf historischen Oboen-Instrumenten begann. Sie leitet das berühmte Ensemble „Concert Royal Köln“. Professor Harald Hoeren hat sich als Cembalist und Pianist in über 100 CD-Einspielungen vom Frühbarock bis zur Wiener Klassik profiliert. Seit 1999 ist er Professor der Musikhochschule in Frankfurt.

Bei dem hochkarätigen Konzert in Wenau begeisterten die beiden Musiker mit einer nahezu perfekten Technik und mehr noch mit einer unglaublich beeindruckenden Musikalität und einem mehr als gelungenen Zusammenspiel. „Man merkt beiden wirklich an“, so Martin Jung, „ dass sie ein eingespieltes Team sind.“ Besonders gefiel bei dem Konzert in der Klosterkirche, dass Musik, Instrumente und Konzertsaal bestens zueinander passten. Martin Jung: „Bei diesem Konzert gab es wirklich geniale Musik in einem dafür genialen Raum. Und durch die Instrumente, die ja ebenfalls aus der Barockzeit stammten, also das wunderbar filigrane Cembalo und die Barockoboe hat das Konzert noch einmal einen ganz eigenen Charakter bekommen.“

Für alle, die das Konzert des „Vereins der Freunde von Wenau“ verpasst haben, gibt es am Sonntag, 13. Oktober, die nächste Gelegenheit. Dann spielt das „Arcadie Quartett“ unter dem Motto „Barocke Perspektiven“ ein Konzert zum 250. Todesjahr von Johann Joseph Couven. Verschiedene Flöten geben bei dem Konzert Spielraum für unerwartete Klangwelten. Dabei soll der Kirchenraum aus verschiedenen Perspektiven zum Klingen gebracht werden.

Sommerkonzert in der Wenauer Klosterkirche

Der “Verein der Freunde von Genau” wird sein diesjähriges Sommerkonzert am Samstag, 22. Juni, um 19:30 Uhr in der Klosterkirche Wenau veranstalten. Damit weicht der Verein von einer alten Tradition ab, die Konzerte grundsätzlich an einem Sonntag um 17 Uhr stattfinden zu lassen.Dem Verein ist es gelungen, die Gründerin und Leiterin von “Concert Royal”, Karla Schröter (Barockoboe), zusammen mit dem Ensemblemitglied Harald Hoeren (Cembalo) zu verpflichten.

Auf dem Programm des Konzertes stehen Oboensonaten und Cembalowerke des 18. Jahrhunderts von bekannten Komponisten wie Johann Sebastian Bach oder Georg Friedrich Händel. Es werden aber auch Werke von Komponisten erklingen die weniger bekannt sind wie Johann Sigismund Weiss oder William Babel.

Karla Schröter studierte zunächst Orgel und Cembalo in Freiburg, Stuttgart und Amsterdam (Ton Koopman), bevor sie eine intensive Ausbildung auf historischen Oboen-Instrumenten begann; zu ihren Lehrern zählen hier Paul Dombrecht, Marcel Ponseele und Michael Niesemann. Ihre umfangreiche kammermusikalische Erfahrung beruht auf langjähriger Praxis auf diesem Gebiet in unterschiedlichsten Besetzungen und Formationen. Durch ihre Forschungstätigkeit in Bibliotheken im In- und Ausland können die Programme von „Concert Royal“ Köln mit immer wieder neuen, noch unbekannten Glanzlichtern im Bereich der Kammermusik aber auch des Oratoriums und der Oper aufwarten.

Harald Hoeren begann seine musikalische Laufbahn bei der „Camerata Köln“. Als Cembalist und Fortepianospieler hat er sich in über 100 CD-Einspielungen mit Musik vom Frühbarock bis hin zur Wiener Klassik profiliert. Neben seinen solistischen Auftritten, u.a. im Rheingau-Musikfestival, widmet er sich im „Trio 1790“  dem kammermusikalischen Repertoire von der Frühklassik bis zur Frühromantik. Konzertreisen führten ihn durch fast alle Länder Europas, nach Asien sowie Nord- und Südamerika. Seit vielen Jahren besteht eine lebendige Zusammenarbeit zwischen ihm und dem Kölner Kammerorchester, in denen er als Solist und Ensemblespieler bei vielen Konzerten und CD-Produktionen mitgewirkt hat. 1983 und 1990 war er Gastprofessor an der „University of the Philippines” in Manila und seit 1984 leitet er eine Klasse für historische Tasteninstrumente an der Musikhochschule in Frankfurt am Main, wo er 1999 zum Professor ernannt wurde.

Das Konzert findet statt am Samstag den 22. Juni um 19.30 Uhr in der Klosterkirche St. Katharina in Wenau, Einlass wird ab 19 Uhr sein.

Im Anschluss an das Konzert treffen wir uns zum Dämmerschoppen im Klostergarten.

Der Eintritt beträgt für Erwachsene 10 Euro, für Mitglieder des Vereins, sowie für Kinder, Schüler und Studenten ist der Eintritt frei.

Ein beeindruckendes Konzert zur Fastenzeit erlebten die Besucherinnen und Besucher jetzt in der Klosterkirche St. Katharina zu Wenau. Eingeladen hatt der Vereine “Freunde Wenaus”. „Die Fastenzeit ist nicht nur eine Zeit des Verzichts und des Abnehmens“, begrüßte der Langerweher Pfarrer Heinz Portz die Konzertbesucher in der Kirche, „sondern eine Zeit des Sich-Öffnens“. Und zu diesem Sich-Öffnen der Menschen in der Klosterkirche Wenau trugen die Sänger des Kammerchores Camerata Düren  unter der Leitung von Peter J.C. Eich und Andrea Eich mit Werken von Heinrich Schütz  und Johann Sebastian Bach bei.
Peter Eich dirigierte „Musikalische Exequien“ von Schütz. Angelegt ist das Stück in Form einer Missa. Begleitet wurden die 30 Stimmen am Cembalo von Andrea Eich. In Sprache und Musik des Barock kommen die „Musikalischen Exequien“  schlicht  daher. Kein Solist wird in den Vordergrund geschoben, sie tragen ihren Part von ihrem Platz aus vor. In den Dialogen zwischen Solo, Soli und der Capella spürten die Menschen in den Kirchenbänken das Heilige des Tuns, Singen zur Ehre Gottes, Singen als Gebet.

Der Chor präsentierte zwei weitere Werke von Schütz: „Canticum B. Simeonis“ (SWV 281) und die Motette „Herr, wenn ich Dich nur habe“ (SWV 280). In beiden wird die Sehnsucht der Menschen nach Gottes Nähe und die Erwartung auf einen gerechten Himmel beschworen.

Der Kammerchor "Camerata" Düren begeisterte mit einem Konzert zur Fastenzeit in der Klosterkirche in Wenau.

Andrea Eich dirigierte die Motette „Jesu, meine Freude“ von Johann Sebastian Bach . Bachs Musik   ist breiter angelegt, für die damalige Zeit sehr fortschrittlich, so fortschrittlich, dass sie heute noch modern klingt und zur Vorlage selbst für die Werke heutiger Komponisten dient.

Der Kammerchor Camerata Düren interpretierte die geistlichen Werke verhalten, mit klaren Stimmen, sehr gut verständlich, wobei er besonders die Fugenteile professionell meisterte. Solisten waren im Sopran Christina Kugler und Regina Unger. Die Altstimme übernahm Sabine Schackers. Die Tenorstimmen gehörten Peter Eich und Jo Göttsche. Die Bassparts sang Peter Berres.

Der “Verein der Freunde von Wenau“ lädt am 17. Juni zum „Sommerabend in Wenau mit alten italienischen Meistern“ ein.