Verfasste Beiträge ‘Feuerwehr’

In Schlich hat es in einem Wohnhaus gebrannt.

In Schlich hat es in einem Wohnhaus gebrannt.

Am Dienstagnachmittag kam es zu einem Brand im Bereich eines Einfamilienhauses in Schlich. Glücklicherweise wurde hierbei niemand verletzt. Gegen 16.10 Uhr bemerkte eine Jugendliche aus der Nachbarschaft, dass die Teilüberdachung des Innenhofs in der Münsterstraße in Flammen stand. Daraufhin griff sie beherzt ein und versuchte, das Feuer mittels Wasser und Gartenschlauch in den Griff zu bekommen. Zur gleichen Zeit traf der 50-jährige Hauseigentümer ein, der sodann die Rettungskräfte informierte. Der Brand konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden. Dennoch zerstörte er nicht nur das Dach, sondern auch angrenzende Verkabelungen und unter dem Dach stehende Mülltonnen. Dementsprechend musste der Strom für das gesamte Objekt abgeschaltet werden, so dass das Haus schließlich von einem Mitarbeiter der Ordnungsbehörde als derzeit unbewohnbar eingestuft wurde. Ein 80 Jahre alter Hausbewohner musste daher zusammen mit seinen beiden 49 und 50 Jahre alten Söhnen anderweitig untergebracht werden. Die Polizei beschlagnahmte den Brandort. Die Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache dauern an.

Im Ulhaus kam es an Karnevalssonntag zu einem schweren Brand.

Im Ulhaus kam es an Karnevalssonntag zu einem schweren Brand.

Zu einem schweren Brand kam es Karnevalssonntaggegen 13 Uhr in Langerweghe. Zunächst wurden die Löschgruppen Langerwehe, Luchem, Heistern und Schlich alarmiert. Auf dem Langerweher Ulhaus war ein Dachstuhlbrand gemeldet worden. Bei Eintreffen der ersten Kräfte war die Lage sehr unübersichtlich. Ausgehend vom vorderen Teil des Gebäudes hatte sich das Feuer in einen Anbau und von dort in den Dachstuhl geschlagen.

Die enge und verwinkelte Bebauung stellte die Feuerwehr vor einige Probleme, so dass Einsatzleiter Timo Löfgen bereits nach kurzer Zeit Vollalarm für die gesamte Feuerwehr Langerwehe geben musste. Noch während der Löscharbeiten bestand die Gefahr, dass Teile des Gebäudes einstürzen könnten, so dass alle Kräfte aus dem Gebäude abgezogen wurden und die Brandbekämpfung nur noch von außen durchgeführt werden konnte. Nachdem ein Bau-Fachberater des THW das Gebäude begutachtet hatte, wurden umfangreiche Abstützmaßnahmen vorgenommen. Erst danach konnte das Feuer vollständig gelöscht werden. Die Feuerwehr Langerwehe war – unterstützt vom DRK, dem THW und dem FTZ des Kreises Düren mit insgesamt 102 Kräften im Einsatz. Nach fünf Stunden war der Einsatz beendet. Verletzt wurde niemand. Da das Haus unbewohnbar ist, wurden die drei Bewohner vom Ordnungsamt der Gemeinde Langerwehe anderweitig untergebracht. Auch die beiden benachbarten Gebäude wurden in Mitleidenschaft gezogen, sind aber nicht unbewohnbar. Der Brand hatte auch Auswirkungen auf den Langerweher Karnevalszug. Zum einen konnten die beiden geplanten Fußgruppen der Löschgruppen Langerwehe und Luchem nicht am Zug teilnehmen, zum anderen musste der Zug einen anderen Weg wählen, da die Einsatzstelle auf dem Zugweg lag und von den Jecken nicht passiert werden konnte. 
Zur Brandursache und zur Schadenshöhe kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

 

Bei der Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Langerwehe gab es auch wieder zahlreiche Ehrungen und Beförderungen.

Bei der Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Langerwehe gab es auch wieder zahlreiche Ehrungen und Beförderungen.

„Sie beweisen Zuverlässigkeit, Mut, Disziplin und Einsatzbereitschaft. Ihre Effizienz garantiert die Sicherheit unserer Bürger. Dafür möchte ich Ihnen heute meinen Dank, Anerkennung und Respekt aussprechen.“ Lobende Worte von Bürgermeister Heinrich Göbbels bei der jährlichen Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Langerwehe. „In Zeiten des Verlustes von Solidarität und Einsatz für die Allgemeinheit“, so Göbbels weiter, „zeigen Sie Bürgertugenden und sind damit Vorbild für uns alle.“

196 Männer und sieben Frauen gehören derzeit zur Freiwilligen Feuerwehr Langerwehe, 68 Mädchen und Jungen werden in der Jugendfeuerwehr auf ihren aktiven Dienst vorbereitet. In seinem Jahresbericht betonte Wehrleiter Guido Gerhards die hohe Einsatzbereitschaft seiner Feuerwehrleute. 109 Einsätze musste die Langerweher Wehr im vergangenen Jahr bewältigen, dazu kommen unzählige Übungen und Fortbildungen. Gerhards: „Der Dienst ist oftmals beschwerlich und aufreibend. Aber wir wollen Leben retten, Gesundheit und Eigentum der Bürger schützen.“ Exemplarisch nannte Gerhards einige besonders große Einsätze, wie den Fund der Zehn-Zentner-Bombe im März oder den Zimmerbrand am vergangenen Donnerstag, bei dem eine 59-jährige Frau ums Leben gekommen war. „Auch beim Hochwasser in Magdeburg“, so Gerhards, „waren sechs Leute von uns im Einsatz.“ Der Gemeindebrandinspektor lobte auch die gute Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung. Zwar sei der Brandschutzbedarfsplan noch nicht fortgeschrieben. Gerhards: „Vor drei Jahren konnten wir die finanzielle Lage der Gemeinde nicht genau einschätzen. Jetzt gibt es einen Finanzplan bis zum Jahr 2021, so dass wir an dem neuen Brandschutzbedarfsplan jetzt arbeiten können.“ Trotzdem sei die Langerweher Wehr gut aufgestellt. In den vergangenen acht Jahren seien vier Millionen Euro für neue Fahrzeuge, Gerätschaften und den Neubau beziehungsweise die Sanierung für Feuerwehrgerätehäuser ausgegeben worden. In diesem Jahr ist die Wehr mit den neuen Digitalfunkgeräten ausgestattet worden, ein modernes Feuerwehrverwaltungsprogramm wird angeschafft. Auch das neue Löschfahrzeug für Luchem ist bestellt und soll im April 2014 geliefert werden. Gerhards: „Das ist für eine Gemeinde unserer Größe eine tolle Leistung.“
Bei der Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Langerwehe gab es zahlreiche Ehrungen und Beförderungen. Manuel Geil, Normen Kirsch, Tobias Raasch, Marvin Hansen, Lukas Gerhards, Horst-Daniel Bünten, Stefan Scholz sowie Jens und Kevin Dobelmann wurden zum Feuerwehrmann ernannt. Oberfeuerwehrmann wurden Michaela Knobel, Christian Kurth, Lars und Simon Löwenkamp, Stefan Vogel, Marcel Erz, Kai Feltmann, Corinna Kinzweiler, Marc Runau, Lars Schiffmann, Tim Wolff, Stephan Zeitz und Sven Sparbrodt.

Simon Kampmann, Roland Heimbüchel und Manuel Berrier sind die neuen Hauptfeuerwehrmänner. Zum Unterbrandmeister wurden Rene Krings, Gerrit Ellmann, Markus Meeßen und Kevin Gipperich befördert.

Oberbrandmeister wurden David Simons und Christoph Reinartz, Hauptbrandmeister sind Philipp Hofmann, Ulli Körner und Wilhelm Pauly. Jörg Reinartz, Stephan Gipperich und Jannik Hofmann wurden zum Brandoberinspektor befördert.

Philipp Hofmann ist neuer Löschgruppenführer in Luchem und löst Uwe Krings ab. Dirk Kaulhausen und Stephan Gipperich werden neue stellvertretende Löschgruppenführer in Schlich, Gipperich übernimmt zudem die stellvertretende Leitung des Löschzuges Ost. Hans-Dieter Braun, Heinz Tkaczove, Willi Löhrer und Bernhard Labruier wurden für langjährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr ausgezeichnet.

Ein schlimmer Verkehrsunfall auf der L 12

Drei deutlich alkoholisierte Männer haben am Donnerstag gegen 14 Uhr auf der L12 zwischen Schevenhütte und Langerwehe einen schweren Unfall verursacht. Während im gegnerischen Fahrzeug ein 39-jähriger Mann aus Langerwehe eingeklemmt wurde und sich nicht selbst befreien konnte, flüchteten die drei Männer. Zwei von ihnen konnten später von der Polizei gestellt werden.

In einer Rechtskurve war das Auto der drei Männer vermutlich auf die Gegenfahrbahn geraten und in das Auto des 39-Jährigen gekracht. Der Aufprall war so heftig, dass beide Pkw wieder auseinander schleuderten und quer auf der Fahrbahn stehen blieben. Der 39-Jährige wurde dabei schwer verletzt und in seinem Auto eingeklemmt. Die Feuerwehr musste später das Auto aufschneiden, um ihn zu befreien.

Ihr Fahrzeug war nicht für den Verkehr zugelassen und nicht versichert. Außerdem war an ihm ein gestohlenes Kennzeichen angebracht. Die beiden Männer hatten keine gültige Fahrerlaubnis. Der jüngere legte sogar einen gefälschten Führerschein vor. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwas 22.000 Euro. Die Suche nach der dritten Person dauert an.

Statt sich um den verletzten Mann zu kümmern, flüchteten die drei Männer. Zeugen hatten noch versucht sie aufzuhalten. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei führte schon nach einer halben Stunde zu einem ersten Erfolg: Ein 40 Jahre alter Mann mit Wohnsitz in Langerwehe konnte am Ortseingang festgenommen werden. Zwei Stunden nach dem Unfall erfolgte dann die Festnahme eines 23-Jährigen, der nicht in Deutschland gemeldet ist. Beide Männer waren nicht nur deutlich alkoholisiert, sondern wiesen auch erkennbare Unfallverletzungen auf.

Bei den Ermittlungen stellte sich dann heraus, dass ihr Fahrzeug weder zugelassen, noch versichert ist. Die Kennzeichen waren zudem gestohlen. Beide besitzen keinen Führerschein, der 23-Jährige wies allerdings einen gefälschten Führerschein vor. Nach dem dritten Flüchtigen wird noch gesucht. Unklar ist noch, wer von den drei Männern das Auto zum Unfallzeitpunkt gesteuert hat.

Bei der großen Übung nahmen auch Helfer aus Schlich und Obergeich teil.

Der viel besprochene Weltuntergang war es nicht, obwohl das Szenario dazu hätte passen können. Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit probten 80 Kräfte vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und der Feuerwehr Düren, ergänzt durch die Löschgruppe Obergeich aus der Gemeinde Langerwehe die Zusammenarbeit bei einem so genannten Großschadensereignis. 
In der Industriebrache der alten Glashütte in Düren, so die Ausgangssituation der Übung, war bei einer verbotenerweise in den Fabrikruinen durchgeführten Weltuntergangsparty von Jugendlichen eine Fliegerbombe als Relikt aus dem zweiten explodiert. In den stockdunklen und teilweise verfallenen Hallen lagen die „Verletzten“; vom Jugendrotkreuz gestellte und entsprechend geschminkte Mimen. 
Der 1. Löschzug der Feuerwehr Düren und die Wehrleute aus Obergeich unter der Leitung von Brandinspektor Frank Reinartz gingen auf Erkundungstour. Keine leichte Aufgabe, denn in den Hallen gab es keine Lichtquellen. Da ebenerdig die Gebäudeteile nicht betreten werden konnten mussten die Einsatzkräfte über die Drehleiter in das Obergeschoss gebracht werden. Vor Ort sichteten und behandelten zwei Notärzte die aufgefundenen Personen, die dann teilweise auch mit der Drehleiter geborgen wurden. Zeitgleich sorgten andere Einheiten für eine Beleuchtung der Hallen. Die geborgenen Personen wurden an einer sogenannten Patientenablage weiter behandelt und für den Abtransport in Krankenhäuser vorbereitet.  
Die DRK-Einsatzzüge Düren-Hürtgenwald und Schlich-Langerwehe waren unter den Abschnittsleitern Julian Stock und Rainer Scheibe mit 45 Helfern und zehn Fahrzeugen vor Ort. Die Feuerwehr rückte mit fünf Fahrzeugen an. „Wir proben den Ernstfall, um für die gemeinsame Erstversorgung und Rettung von Trauma-Patienten gewappnet zu sein“, so Stephan Heinrichs vom Roten Kreuz. Interessierte Beobachter der Übung auf dem Glashüttengelände waren der Leitende Notarzt Dr. Detlef Struck, Ralph Butz als Leiter des Amtes für Feuerschutz und Rettungswesen im Kreis Düren sowie Johannes Rotkranz vom gleichen Amt der Stadt Düren. Die Ergebnisse der Übung werden nachgearbeitet und in einer Nachbesprechung erörtert. Nach fast vierstündiger Übung bei Dunkelheit und Regen wärmten sich die Einsatzkräfte in den Räumen der DRK-Bereitschaft Düren bei einer von Jens Bonn und Josef Bünten gekochten Gulaschsuppe auf.