Verfasste Beiträge ‘Feuerwehr’

Ein schlimmer Verkehrsunfall auf der L 12

Drei deutlich alkoholisierte Männer haben am Donnerstag gegen 14 Uhr auf der L12 zwischen Schevenhütte und Langerwehe einen schweren Unfall verursacht. Während im gegnerischen Fahrzeug ein 39-jähriger Mann aus Langerwehe eingeklemmt wurde und sich nicht selbst befreien konnte, flüchteten die drei Männer. Zwei von ihnen konnten später von der Polizei gestellt werden.

In einer Rechtskurve war das Auto der drei Männer vermutlich auf die Gegenfahrbahn geraten und in das Auto des 39-Jährigen gekracht. Der Aufprall war so heftig, dass beide Pkw wieder auseinander schleuderten und quer auf der Fahrbahn stehen blieben. Der 39-Jährige wurde dabei schwer verletzt und in seinem Auto eingeklemmt. Die Feuerwehr musste später das Auto aufschneiden, um ihn zu befreien.

Ihr Fahrzeug war nicht für den Verkehr zugelassen und nicht versichert. Außerdem war an ihm ein gestohlenes Kennzeichen angebracht. Die beiden Männer hatten keine gültige Fahrerlaubnis. Der jüngere legte sogar einen gefälschten Führerschein vor. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwas 22.000 Euro. Die Suche nach der dritten Person dauert an.

Statt sich um den verletzten Mann zu kümmern, flüchteten die drei Männer. Zeugen hatten noch versucht sie aufzuhalten. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei führte schon nach einer halben Stunde zu einem ersten Erfolg: Ein 40 Jahre alter Mann mit Wohnsitz in Langerwehe konnte am Ortseingang festgenommen werden. Zwei Stunden nach dem Unfall erfolgte dann die Festnahme eines 23-Jährigen, der nicht in Deutschland gemeldet ist. Beide Männer waren nicht nur deutlich alkoholisiert, sondern wiesen auch erkennbare Unfallverletzungen auf.

Bei den Ermittlungen stellte sich dann heraus, dass ihr Fahrzeug weder zugelassen, noch versichert ist. Die Kennzeichen waren zudem gestohlen. Beide besitzen keinen Führerschein, der 23-Jährige wies allerdings einen gefälschten Führerschein vor. Nach dem dritten Flüchtigen wird noch gesucht. Unklar ist noch, wer von den drei Männern das Auto zum Unfallzeitpunkt gesteuert hat.

Bei der großen Übung nahmen auch Helfer aus Schlich und Obergeich teil.

Der viel besprochene Weltuntergang war es nicht, obwohl das Szenario dazu hätte passen können. Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit probten 80 Kräfte vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und der Feuerwehr Düren, ergänzt durch die Löschgruppe Obergeich aus der Gemeinde Langerwehe die Zusammenarbeit bei einem so genannten Großschadensereignis. 
In der Industriebrache der alten Glashütte in Düren, so die Ausgangssituation der Übung, war bei einer verbotenerweise in den Fabrikruinen durchgeführten Weltuntergangsparty von Jugendlichen eine Fliegerbombe als Relikt aus dem zweiten explodiert. In den stockdunklen und teilweise verfallenen Hallen lagen die „Verletzten“; vom Jugendrotkreuz gestellte und entsprechend geschminkte Mimen. 
Der 1. Löschzug der Feuerwehr Düren und die Wehrleute aus Obergeich unter der Leitung von Brandinspektor Frank Reinartz gingen auf Erkundungstour. Keine leichte Aufgabe, denn in den Hallen gab es keine Lichtquellen. Da ebenerdig die Gebäudeteile nicht betreten werden konnten mussten die Einsatzkräfte über die Drehleiter in das Obergeschoss gebracht werden. Vor Ort sichteten und behandelten zwei Notärzte die aufgefundenen Personen, die dann teilweise auch mit der Drehleiter geborgen wurden. Zeitgleich sorgten andere Einheiten für eine Beleuchtung der Hallen. Die geborgenen Personen wurden an einer sogenannten Patientenablage weiter behandelt und für den Abtransport in Krankenhäuser vorbereitet.  
Die DRK-Einsatzzüge Düren-Hürtgenwald und Schlich-Langerwehe waren unter den Abschnittsleitern Julian Stock und Rainer Scheibe mit 45 Helfern und zehn Fahrzeugen vor Ort. Die Feuerwehr rückte mit fünf Fahrzeugen an. „Wir proben den Ernstfall, um für die gemeinsame Erstversorgung und Rettung von Trauma-Patienten gewappnet zu sein“, so Stephan Heinrichs vom Roten Kreuz. Interessierte Beobachter der Übung auf dem Glashüttengelände waren der Leitende Notarzt Dr. Detlef Struck, Ralph Butz als Leiter des Amtes für Feuerschutz und Rettungswesen im Kreis Düren sowie Johannes Rotkranz vom gleichen Amt der Stadt Düren. Die Ergebnisse der Übung werden nachgearbeitet und in einer Nachbesprechung erörtert. Nach fast vierstündiger Übung bei Dunkelheit und Regen wärmten sich die Einsatzkräfte in den Räumen der DRK-Bereitschaft Düren bei einer von Jens Bonn und Josef Bünten gekochten Gulaschsuppe auf.

Die traditionelle Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Langerwehe wird am Freitag, 23. November, durchgeführt. Die Wehrleute treffen sich dazu um 19 Uhr in der Kulturhalle. Es werden Jahresberichte des Wehrleiters und des Jugendwartes vorgetragen, Grußworte gesprochen und Ehrungen, Ernennungen und Beförderungen ausgesprochen.

Klar, die Sonntagstipps hier im Langerwehe-Blog liegen uns hier in der Redaktion von toepfergemeinde.de immer ganz besonders am Herzen. Und in den allermeisten Fällen schlagen wie Ihnen, liebe User, natürlich Veranstaltungen vor, an denen wir auch selbst gerne teilnehmen würden. Überhaupt keine Frage. Aber der zweite Sonntagstipp am 9. September ist uns ganz besonders wichtig.

Wir legen Ihnen und Euch, liebe Leser von toepfergemeinde.de den “Tag der Feuerwehr” der Löschgruppe Langerwehe der Freiwilligen Feuerwehr heute an Herz. Und wir sagen Ihnen und Euch auch gleich, warum: Nicht nur, dass die Feuerwehrleute wie selbstverständlichen bei Einsätzen Freizeit, Gesundheit und manchmal sogar ihr Leben opfern, um anderen, also uns, zu helfen. Nein, sie sind auch immer zur Stelle, wenn es gilt, etwas für Langerwehe zu tun. Die Interessengemeinschaft der Langerweher Vereine lädt zum Frühjahrsputz und wer stellt die größte Gruppe, die beim Müll einsammeln hilft? DIE FEUERWEHR! Erstes Bobbycar-Rennen in der Töpfergemeinde, wer hat die Strecke gesichert und gemeinsam mit den Pfadfindern hunderte Strohballen am Rande des Ulhauses platziert? Genau, DIE FEUERWEHR. Und wer ist wie selbstverständlich heute beim Eifelmarkt am Töpfereimuseum vor Ort und passt auf, dass alle einen fröhlichen, unbeschwerten Tag erleben? Eben, UNSERE FEUERWEHR!

Und deswegen sollte es für uns alle eigentlich Ehrensache sein, am Samstag, 15. September, beim “Tag der Feuerwehr” im Gerätehaus an der Schönthaler Straße mit von der Partie zu sein. Mit von der Party eigentlich…:-)!!

Timo Löfgen

Von 14 bis 18 Uhr laden Löschgruppenführer Timo Löfgen und sein Team zu verschiedenen Vorführungen, einer Fahrzeugausstellung, Kinderprogramm, Cafeteria und Rundfahrten mit Feuerwehrfahrzeugen ein. Und ab 19 Uhr steigt dann in und um das Feuerwehrgerätehaus die zünftige Blaulichtparty mit Grillspezialitäten und einem DJ, der für flotte Rhythmen sorgen wird. Also, nix wie hin zum Tag der Feuerwehr! Der Eintritt ist frei! Und noch was: Man sieht sich! Bis Samstag!

Hans Weber schreibt Gedichte in Platt.

Sommernachtsfest bei der Jüngersdorfer Feuerwehr!
Sommernachtsfest bei der Jüngersdorfer Feuerwehr!

Die Löschgruppe Jüngersdorf der freiwilligen Feuerwehr Langerwehe feiert auch in diesem Jahr wieder am ersten Septemberwochenende ihr beliebtes Sommernachtsfest. Gefeiert wird am Wochenende, 1. und 2. September, rund um das Jüngersdorfer Feuerwehrgerätehaus. Das Fest beginnt samstags um 18 Uhr, angeboten werden Kaffe undKuchen sowie Spezialitäten vomGrill. Außerdem soll es auch eine Weinprobe geben. Klar, dass die Fahrzeuge der Feuerwehr angeschaut werden können, und auch für die kleinen Sommerfestbesucher haben sich die Jüngersdorfer Feuerwehrleute wieder jede Menge einfallen lassen!

Und weil Vorfreude ja bekanntermaßen die schönste Freude ist, hat Hans Weber ausPier der Redaktion von toepfergemeinde.de eines seiner beliebten Gedichte in Wehter Platt über das Fest der Jüngersdorfer Feuerwehr geschrieben. Viel Spaß damit!

Die Jöngeschdörpe Feuerwehr
En Jöngeschdörp jitt et manscher Held
der zur Feuerwehr sich zällt.
Dat es en Klickus janze Männe
die jet vom Fuerusmache kenne.
Wenn irjendwo e’ Quälmche stenk
hüült de Sieren’ dat Blaulicht blenk.

Em Nu send alle Mann zur Stell’
ken Wehr es wie deons su schnell.
Helm on Klamotte, stöhn on keusch
on schnellstens en datLöschfahrzeuch.
Zur Einsatzstell’ met voll Karacho
achzich Sache zech deTacho.

Dann wid jelösch – wie jeck maloch
on zweschendurch och laut jefloch.
Wasser Marsch met voller Kanne
hoffentlich passiert ken Panne.
Denn enes, dates janz jewess,
schnell passiert su manscher Dress.

Am wärmste hät et,- dat es kene Witz
derKamerad janz vüre an deSpritz.
Doch Florian, der Schutzpatron,
derführt seng Hand, dann klapp datschon.
Schnell es der Brand onger Kontroll’,
denn ons blau Jonge die send toll.

On es datFuer dann enjedämmp,
wid anschließend manch’ Bier jestämmp.
Besproche wid, on dat es wichtich,
wat wor falsch, on wat wor richtich.
Em jruße janzekann me sare
ethot sichkene zu beklare.

Met letzter Kraft do jeht noch schnell
ene Funkspruch no die leitende Stell.
Einsatz Ende, etFöttche erus
Standort an, et Funkjerät us.
Beim nächste Einsatz,- irjendwann
steht jeder wedde senge Mann…