Verfasste Beiträge ‘Eifelverein’

Mitglieder des Eifelvereins wanderten rund um den Rursee.

Mitglieder des Eifelvereins wanderten rund um den Rursee.

Rund um den Rursee sind einige Wanderfreunde der OG Schlich des Eifelvereins  jetzt gewandert. Hier ein kleiner Bericht von Jochen Warmbrunn: “Nach kurzer Anfahrt mit dem Pkw bis zur Staumauer in Schwammenauel schulterten wir den Rucksack mit dem Nötigsten für zwei Tage und zogen los auf der südlichen Seite des Rursees. Der abwechslungsreiche Weg führte uns vorwiegend durch Wald, bis wir schließlich Rurberg erreichten. Nach kurzer Rast und Besichtigung des „Eifeltores“ ging es dann in nördlicher Richtung bis Woffelsbach. Hier war eine Übernachtung im „Kleinen Seehof“ vorgesehen, welches einen herrlichen Ausblick auf den See mit seinen zahlreichen Segeljachten geboten hat. Am 2. Tag wurde nach einem stärkenden Frühstück die nächste Etappe „unter die Schuhsohlen“ genommen. Auf dieser Strecke wanderten wir teilweise unmittelbar am See und konnten dessen vielfältige Ansichten mit dem Treiben der Boote auf dem Wasser genießen. Der Wettergott meinte es an beiden Tagen gut mit uns. Eine Tauchergruppe beobachteten wir bei ihrem Hobby. Nach Erreichen der Talsperre Schwammenauel besichtigten wir noch das neue Landal Resort „Eifeler Tor“ (Komfort-Ferienpark) und stärkten uns im dortigen Brauhaus Für diese zwei schönen Wandertage um den Rursee bedankten wir uns ganz herzlich bei den beiden Wanderführern Renate und Hermann Rosenzweig, die uns die Schönheit des nahe gelegenen Erholungsgebietes zeigten.”

Dieses Herz-Jesu-Bild wurde gestohlen.

Dieses Herz-Jesu-Bild wurde gestohlen.

Das „Herz-Jesu-Bild“ an der Einmündung „Allee/Karlsweg“ in Langerwehe-Schlich ist verschwunden. Ein Mitglied des Eifelvereins stellte am Pfingstwochenende bei seinem täglichen Rundgang fest, dass das Bild fehlte. Der Mann hat mit seinem Enkelkind in der Umgebung nach dem Bild gesucht, sie konnten aber nichts finden. Peter Frauenrath aus Schlich hat das Bild vor 24 Jahren bei einem Urlaub in Südtirol von der Besitzerin einer alten Hauskapelle gekauft. Das Ölgemälde wurde liebevoll restauriert und mit Genehmigung des Prinzen von Merode an einer Eiche aufgehängt. Waldbesucher, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich direkt an Peter Frauenrath, ☏ 02423/2718, oder an die Polizei in Düren, ☏ 02421/9490, zu wenden. Die Verantwortlichen der Ortsgruppe Schlich des Eifelvereins haben Strafanzeige gestellt.

Der Eifelverein in Schlich feierte sein 25. Gründungsfest.

Der Eifelverein in Schlich feierte sein 25. Gründungsfest.

Seit der Gründung 1989 feierte der Eifelverein Ortsgruppe Schlich im Vereinslokal Wettstein, Merode, das 25. Gründungsfest mit Jahresabschluss. 84 Mitglieder folgten der Einladung des Vorstandes, die der Vorsitzende Heinz Peter Maaßen herzlich begrüßte. Ab 19:30 Uhr konnten die Teilnehmer in festlich hergerichteten Räumen ein abwechslungsreiches und spannendes Programm verfolgen. Zur Unterhaltung trugen Lucas Pelzer mit Saxophon, Opernsänger Gerhard Bannass, die Mundharmonika-Gruppe unter der Leitung von Jochen Warmbrunn, das Trio Landsgesell / Loop sowie Heinz Liebeck und Peter Mohr mit der Süper-Parodie bei. Darüber hinaus konnten Teilnehmer mit ihren Vorträgen begeistern.

Die Wanderwarte Renate und Hermann Rosenzweig zeichneten elf Wanderer aus, die im Wanderjahr 2013 den jeweiligen Hunderterschritt “100 bis 900“ ihrer Wanderungen erreichten beziehungsweise überschritten. Als Wanderer des Jahres 2013 ermittelten sie Peter Frauenrath. Es folgten Matthias Beckers und Willi Niederau.

Günter Peters gewann den ausgelobten Fotowettbewerb mit einem Postkartenmotiv der Nideggener Burg, das bei einer Wanderung im Raum Nideggen – Abenden – Schmidt aufgenommen wurde.

Das Programm gestaltete Nanni Maaßen unterstützt von Rosemarie Frauenrath und die Moderation lag bei Marika von Bobrutzki.

Wandern im Eifelverein macht auch Kindern und Jugendlichen Spaß.

„Mir macht das Spaß“, sagt Philipp (12). „Auch wenn ich natürlich weiß, dass viele Kinder nicht gerne wandern.“ Philipp ist eins von rund 35 Kindern, die bei der Wandergruppe des Eifelvereins Langerwehe mitmachen. „Unsere Gruppe“, sagt Irene Schnoock, vom Eifelverein, „hat sich vor fünf Jahren gegründet. Und wir sind alle mit großer Freude und sehr viel Spaß dabei.“

Die wanderfreudigen Kinder und Jugendlichen treffen sich zwei Mal im Monat, manchmal sind auch Eltern und Großeltern dabei, manchmal sind die Jungen und Mädchen mit Irene Schnoock alleine unterwegs. Frau Schnoock: „Wir haben in unserer Kinder- und Jugendgruppe eine ziemlich große Altersspanne. Das jüngste Mädchen, das bei uns mitmacht, ist drei Jahre, unsere älteste Teilnehmerin ist 16. Aber es klappt hervorragend, weil die Kinder wirklich aufeinander Rücksicht nehmen.“

Irene Schnoock weiß natürlich auch, dass Wandern nicht gerade die Lieblingsbeschäftigung von Kindern ist. „Aber ich bin auch früher schon immer mit meinen eigenen Kindern in den Wald gegangen. Und die Kinder haben wirklich Spaß, wenn sie in der Natur unterwegs sind.“

Die jungen Wanderfreunde des Eifelvereins treffen sich immer am Exmouthplatz – und zwar bei Wind und Wetter. Im vergangenen Winter waren die Kinder sehr häufig mit dem Schlitten unterwegs, in der Regel wird in Langerwehe und der näheren Umgebung gewandert.

Sehr oft sind die Kinder und Jugendlichen in Richtung Laufenburg unterwegs, einmal haben sie auch eine echte Ruine, nämlich die in Schwarzenbroich besucht. Philipp erzählt: „Wir wandern ja nicht nur die ganze Zeit. Wenn wir im Wald unterwegs sind, machen wir auch total viele Spiele.“ Einmal erzählt der Zwölfjährige, hätten sie zum Beispiel aus Herbstlaub eine riesengroße Rutsche gebaut. „Und da sind wir dann auf dem Bauch reingerutscht. Das war total super.“

In der Regel wandern die Kinder und Jugendliche zwischen sechs und acht Kilometern. Irene Schnoock: „Dabei nehmen wir aber natürlich immer Rücksicht darauf, was jedes einzelne Kind schaffen kann. Es wird keiner überfordert.“ Die Kinder benutzen nicht immer nur bekannte Wege, manchmal laufen sie auch quer durch den Wald. Philipp: „Das macht mir immer ganz besonderen Spaß.“

Bei den Wanderungen beschäftigen sich die Jungen und Mädchen auch mit Blumen, Pflanzen und Tieren. Klar, dass nicht selten auch mal auf den ein oder anderen Baum geklettert wird. „Wir bauen auch Affenschaukeln“, erzählt Irene Schnoock. Und betont dann auch sofort, dass beim Klettern und beim Schaukeln jeder gut mit Seilen abgesichert ist.“

Die Kinder und Jugendlichen der Ortsgruppe Langerwehe des Eifelvereins treffen sich zwei Mal im Monat, nämlich immer am 1. Samstag um 14 Uhr und am 3. Sonntag um 11.30 Uhr. Treffpunkt ist am Exmouthplatz in Langerwehe.

Eine Jahresmitgliedschaft im Eifelverein kostet für Kinder sechs Euro. Nähere Informationen rund um das Wandern für Kinder und Jugendliche gibt es direkt bei Irene Schnock unter ☏ 02423/2676.

Die Pflege des Ehrenfriedhofs Marienbildchen im Meroder Wald liegt den Mitgliedern des Eifelvereins am Herzen.

Ganz nebenbei, kurz vor Schluss der Feierstunde im Amtszimmer des Langerweher Bürgermeisters Heinrich Göbbels, sagt Oberkreisdirektor a. D. Josef Hüttemann den Satz: „Der Eifelverein ist nicht nur eine Wandergruppe.“ Was darunter zu verstehen ist, dokumentiert dessen Ortsgruppe Schlich fast jede Woche tatkräftig: Seit zehn Jahren pflegen die Aktiven den Ehrenfriedhof Marienbildchen im Meroder Wald. Für ihr Engagement nahmen jetzt der Ehrenvorsitzende Hans-Peter Frauenrath und der Vorsitzende Heinz Peter Maaßen mit ihrem Mitstreiter und stellvertretenden Vorsitzenden Matthias Heck aus der Hand des Bürgermeisters die Anerkennungsplakette des Landesverbands Nordrhein-Westfalen im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) entgegen. Den VDK vertrat bei der Übergabe des schweren Bronze-Reliefs Wolfgang Held, Referent in der Essener NRW-Geschäftsstelle. Die Initiative zur Patenschaft der Schlicher Ortsgruppe für den Friedhof hatte Mitte 2002 Josef Hüttemann in seiner damaligen Eigenschaft als Bezirksvorsitzender Düren-Jülich des Eifelvereins ergriffen. Auf dem Friedhof, der auf Anregung und unter tätiger Mithilfe von Lehrer Josef Gerhards im Waldbesitz der prinzlichen Familie Merode geschaffen wurde, liegen ausschließlich deutsche Soldaten, insgesamt 229 an der Zahl, aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges.  

So sieht die Anerkennungsplakette aus.

Hans-Peter Frauenrath, ehedem Gerhards‘ Schüler, weiß noch genau, wie es war, als der Friedhof angelegt wurde: „Nachmittags gingen wir dann mit ihm in den Wald und haben die Gräber ausgeschachtet.“ Seit dieser Zeit fühlt sich der jetzige Rentner „stark mit diesem Friedhof verbunden“. 
Seit jener Zeit hat sich eine große Arbeitsgruppe gebildet, die mit ihrer engagierten Arbeit auf dem Gelände tief im Voreifeler Wald vieles zum Besseren verändert hat. Wege gepflegt, Baumbestand ausgedünnt, neue Soldatengräber gegraben (denn noch immer werden auf Langerweher Gemeinde-Gebiet Gebeine und Erkennungsmarken gefunden) – das alles und noch mehr gehört zu den Meriten der Schlicher Eifelfreunde. Das rückte Bürgermeister Heinrich Göbbels bei der Feierstunde ins rechte Licht – und auch das Engagement des Meroder Ortsvorstehers Albert Trostorf, der gleichfalls zugegen war. Vor allem aber legte der Rathaus-Chef Bürgen und Besuchern der Töpfergemeinde einen Besuch auf dem Ehrenfriedhof (der im Ort ausgeschildert ist) ans Herz: „Es lohnt sich, dort mal hinzufahren.“