Verfasste Beiträge ‘Eifelverein Schlich’

Erfolgreiche Wanderer ausgezeichnet.

Erfolgreiche Wanderer ausgezeichnet.

Beim Wanderertreff  konnte der 1. Vorsitzende des Eifelvereins in Schlich, Heinz Peter Maaßen,  vor einer erfreulich großen Anzahl von Teilnehmern nach Begrüßung, Mitteilungen über Einladungen, eigene Aktivitäten und Veranstaltungen zwanzig Mitglieder ehren.  Der Deutsche Wanderverband (DWV) hatte die über den Eifelverein zum Meldetermin von der Ortsgruppe Schlich genannten Wanderer, die im Jahr 2013 die jeweiligen Anforderungen für das Deutsche Wanderabzeichen erfüllt und dokumentiert hatten, die entsprechenden Abzeichen in Bronze, Silber und Urkunden zur Verfügung gestellt.

Mit dem Deutschen Wanderabzeichen in Bronze konnten Erika Krause und Hubert Schwalbach ausgezeichnet werden. Das silberne Wanderabzeichen erhielten Regina und Günter Peters für die dreimalige Erfüllung der Anforderungen.
Für das zweimalige Erfüllen der Anforderungen konnte der Vorsitzende Heinz Peter Maaßen die Mitglieder Hilde Warmbrunn, Eva-Maria und Heinz-Peter Esser, Angelika und Leo Quast sowie an sich selber Urkunden verteilen.  
Die Wanderinnen und Wanderer, die von Beginn an der Verleihung des Deutschen Wanderabzeich-ens durch den DWV teilgenommen haben, wurden mit Urkunden geehrt. Es sind: Peter Frauenrath, Inge und Matthias Heck, Marliese und Willi Niederau, Renate und Hermann Rosenzweig, Christiane Völler, Kläre Pütz und Matthias Beckers. Da sie seit Beginn 2010 jedes Jahr dabei waren, haben sie im “Aktionsjahr Deutsches Wanderabzeichen 2014“ die Möglichkeit zum 5. Mal und können in diesem Jahr das Wanderabzeichen in “Gold” erhalten.

Fleißige Wanderfreunde ausgezeichnet

Beim Wanderertreff konnte der Vorsitzende der Ortsgruppe Schlich des Eifelvereins, Heinz Peter Maßen, im Vereinslokal “Wettstein” in Merode sechs Wanderfreundinnen und -freunde mit Urkunden und Deutschem Wanderabzeichen (DWA) in Bronze auszeichnen. Geehrt wurden die Ehepaare Marika und Bernd von Bobrutzki, Eva-Maria und Heinz-Peter Esser sowie Angelika und Leo Quast.

Im vergangenen Jahr hatten sie noch die Anforderungen zur Verleihung durch den Deutschen Wanderverband erfüllt und im Wander- und Fitnesspass nachgewiesen. Es gelten pro Kalenderjahr für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Behinderte die folgenden Anforderungen: Kinder (bis zum 12. Lebensjahr) erwandern mindestens 100 Kilometer, Jugendliche (13-17 Jahre) erwandern mindestens 150Kilometer, Erwachsene (ab 18 Jahre) erwandern mindestens 200 Kilometer. Schwerbehinderte erfüllen jeweils die Hälfte der Anforderungen.

Zur Erringung des Deutschen Wanderabzeichens muss gesagt werden, dass die Anerkennung  gleich dem des Deutschen Sportabzeichens ist. Auch wird es von vielen Krankenversicherungen in ihren Bonusprogrammen anerkannt und mit Punkten bewertet. Da es auf eine regelmäßige Betätigung ankommt, ist die Mindestanzahl an Wanderungen pro Jahr auf zehn festgesetzt. Bei Mehrtageswanderungen werden bis zu drei Etappen gewertet. Welche das sind, entscheidet jeder selbst.

Der Deutsche Wanderverband hat die Initiative zur Verleihung des DWA entwickelt und wird durch seine Mitgliedsvereine tätig. Einer dieser Vereine ist der Eifelverein mit seinen Ortsgruppen.

Gründungsfest beim Eifelverein

Die Ortsgruppe Schlich im Eifelverein feierte jetzt in in Merode ihr 24. Gründungsfest mit Jahresabschluss. Der Einladung des Vorstandes folgten 85 Mitglieder, die der Vorsitzende Heinz Peter Maaßen herzlich begrüßte. Sie konnten aein abwechslungsreiches und spannendes Programm verfolgen. Für Kurzweil sorgten Lukas Pelzer mit seinem Saxophon, Opernsänger Gerhard Bannass und die Mundharmonika-Spieler des Vereins unter der Leitung von Jochen Warmbrunn.

Neben einem allgemeinen Rückblick über die Ereignisse des fast vergangenen Jahres nahm die Wanderstatistik breiten Raum ein. Als Wanderer des Jahres 2012 wurden Kläre Pütz,  Peter Frauenrath und Matthias Heck ermittelt und durch die Wanderwarte Hermann und Renate Rosenzweig ausgezeichnet.

Für besondere Verdienste um den Eifelverein konnte der erste Vorsitzende Heinz Peter Maaßen, im Auftrag des Bezirksvorsitzenden Bürgermeister Walter Ramm aus Kreuzau, Dieter Steimel mit der “Grünen Verdienstnadel” ehren.

Das Programm gestalteten Nanni Maaßen sowie Rosemarie Frauenrath und die Moderation durch Marika von Bobrutzki gab dem Abend einen besonderen Glanz.

Mitglieder des Schlicher Eifelvereins eroberten Kreta.

In zwei Gruppen lernten 60 Wanderer des Eifelvereins aus Neuss und Schlich bei einer spannenden Reise jetzt die Menschen der sonnigen Insel Kreta mit ihrer rauen Herzlichkeit kennen.Marlis Schäpers berichtet für den Eifelverein Schlich über die unvergessliche Reise:  “Wie schon oft hatte Peter Frauenrath ein umfangreiches Programm für die Tour  zusammengestellt. Im Südosten bezogen wir als Standquartier das Hotel Eden Rock in Agia Fotia. Nach einem Wandertag folgte die Erkundung der kulturellen Vielfalt. Im Osten ging es durch die Berge um Ierapetra zum Bergdorf Kalamafka. Hier besuchten wir das 150 Jahre alte, einmalig gelegene Nonnenklosters Exakoutis. Neben den landschaftlichen Eindrücken konnte die kretische Küche begeistern.

Die erste Wanderung führte nach Episkopi zur Kirche Michail Archangelos mit einzigartiger Kuppel aus dem zehnten Jahrhundert. Dann ging es 650 Höhenmeter aufwärts zum fast ausgestorbenen Dorf Agis Joannis. Als nächstes besuchten wir an der Nordküste Krasi mit 2000jähriger und 18 Meter Umfang großen Plantane. Im Dikti-Massiv durchquerten wir die Lassithi-Hochebene 800 Meter.

Ein weiteres Ziel war Pefki und hinab durch imposanter Schlucht und steilen Felswänden bis Makrigialos ans Meer. Zu einer Schiffsreise starteten wir von Agios Nikolaos zur Lepra-Insel Spinalonga. Hier lebten von 1903 bis 1957 auf steilem Felshügel, eingemauert, zwangsweise alle Leprakranken. Nach einem Rundgang fuhren wir mit dem Schiff von der Insel nach Elunda. Als Muss stand Knossos auf dem Programm. Die rätselhafte Palastanlage der sagenhaften minoischen Könige wurde in über 30jähriger mühevoller Kleinarbeit freigelegt. Außerdem besichtigten wir die Hauptstadt Heraklion.

Wiederholt ging es mit dem Bus zur Lassithi Hochebene auf den Berg Kafi , 1117 Meter hoch und mit toller Sicht zur Nordküste. Abwärts über einem alten Maultierpfad und der Nissimos Ebene erreichten wir den Hauptort der Lassithi Tzermiado. Ein weiterer Ausflug brachte uns nach Sitia und zum Kloster Toplou. Es gehört zu den meistbesuchten Klöstern und wurde im 15. Jahrhundert erbaut.

Von einer vielseitigen, steinigen und felsenreichen Insel tief beeindruckt fiel der Abschied schwer und der Dank galt Peter Frauenrath für die hervorragende Organisation.”

Die Wanderfreunde an der Mariengrotte.

Mitglieder der Ortsgruppe Schlich des Eifelvereins waren auf dem Eifelsteig unterwegs. Jochen Warmbrunn hat für toepfergemeinde.de einen Reisebericht verfasst:
Auf der dritten und damit letzten Etappe des Eifelsteigs von Manderscheid nach Trier waren auch in diesem Jahr wieder sieben Wanderfreunde und Wanderfreundinnen unterwegs. Nach morgendlicher Bahnfahrt bis Gerolstein und weiterer Beförderung mittels Taxi begannen sie unter Führung von Renate und Hermann Rosenzweig den ersten Wandertag oberhalb der Burg Manderscheid. Nachdem der leichte Regen aufgehört hatte, wanderten die Teilnehmer auf teilweise sehr aufgeweichten Wegen nach Himmerod, wo wir im Hotel „Graf Zils“  übernachteten.

Mit ein paar besinnlichen Liedern, gespielt auf der Mundharmonika in der Klosterkirche Himmerod, setzten die Schlicher am zweiten Tag ihre Wanderung fort.  Auch heute waren die Wege noch tückisch und erforderten unsere ganze Aufmerksamkeit, besonders bei einigen Auf- und Abstiegen. Wald- und Wiesenpfade wechselten sich ab, auf denen die Wanderer an der Salm entlang zunächst Bruch und Naurath erreichten, wo das Hotel etwas abseits des Eifelsteiges lag. Zwei Übernachtungen im dortigen Brauhaus sorgten  für beste Stimmung. Heute konnte auch Wanderfreund Matthias Heck seine 1000. Wanderung erleben, wozu ihm alle herzlich gratulierten. Dies wurde dann mit etwas geistvollem aus der Flasche, Musik mit der Mundharmonika und Gesang aus allen Kehlen gebührend gefeiert.

Die landschaftlich reizvollste Strecke legten die Wandere dann in den nächsten Tagen zwischen Naurath, Kordel und Trier zurück. An Türmen von rotem Buntsandstein vorbei passierten die die Burgruine Ramstein sowie die beeindruckende Genoveva-Höhle mit ihrem mächtigen Gewölbe. Von dem Höhenzug über der Mosel bot sich schließlich ein herrlicher Blick auf Trier, unserem Endziel. Vorbei an der Porta Nigra erreichten sie schließlich den Bahnhof, um in den nächsten Zug nach Hause zu steigen.

Nach diesen wiederum eindrucksvollen Wandertagen durch die schöne Eifel bedankten sich alle herzlich bei Renate und Hermann für die akribisch geplante und gelungene Eifelsteigtour.