Verfasste Beiträge ‘Dr. Kirsten Maaß’

Das Dozententeam des Töpfereimuseums Langerwehe freut sich, Besucher in der neugestalteten Kreativwerkstatt begrüßen zu dürfen.

Auch 2013 hat das Team des Töpfereimuseums Langerwehe für Interessierte allen Alters ein abwechslungsreiches Kreativprogramm zusammengestellt. Museumsleiterin Dr. Kirsten Ulrike Maaß freut sich besonders, die Kurse in einer lichten und hellen Museumswerkstatt anbieten zu können.

Insbesondere zu den beliebten Familiensonntagen sind Kinder und Erwachsene dazu eingeladen, das Material Ton miteinander zu begreifen und dessen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten gemeinsam zu entdecken. Etwa am Sonntag, 3. Februar, wenn es von 14 bis 17 Uhr „Märchenhafte Winterzeit“ heißt.

Auch die Ferienprogramme richten sich an Kinder und Erwachsene. Die Auswahl der Kursangebote ist groß und bietet die Möglichkeit, neben Ton auch andere Arbeitsmaterialien und diverse Techniken des kreativen Ausdrucks kennenzulernen. Das Osterferienprogramm bietet etwa vom 26. März bis zum 5. April sechs Workshops an.

Auf vielfältigen Wunsch wurde das Programm für Erwachsene um mehrere Angebote erweitert. So werden erstmals vier Drehkurse angeboten, die Heinz-Peter Böhr aus Eschweiler leitet, der das Dozententeam des Töpfereimuseums verstärkt. Sein zweiter Drehkurs startet am Donnerstag, 7. März. Wer vormittags kreativ sein möchte, kann an dem Kurs „Zeit für mich“ teilnehmen, der vom 20. Februar bis zum 20. März stattfindet.

Schließlich runden Wochenendseminare mit Gastdozenten das Kreativangebot ab. Im ersten Halbjahr leitet Berthold Klammer am 23. und 24. Februar das Seminar „Fotografie ist (k)eine Kunst“. Vom 19. bis 21. April führt die Kölner Künstlerin Petra Paffenholz durch das Seminar „Neues in alten Töpfen entdecken“.

Angelika Kissing und Angelika Arpe präsentieren in der Sonderausstellung „Taschenkuh trifft Stadt Fluss Land“ aktuelle Werke. Die Ausstellung wird am Sonntag, 27. Januar, um 15 Uhr eröffnet.

Das Töpfereimuseum Langerwehe lädt am Sonntag, 27. Januar, um 15 Uhr alle Keramikfreunde und Kunstinteressierte herzlich zur feierlichen Eröffnung zweier Ausstellungen ein, die zeitgenössische Keramiken von Hildegard Schemehl sowie von Angelika Arpe und Angelika Kissing zeigen.
Zur Begrüßung spricht Museumsleiterin Dr. Kirsten Ulrike Maaß, die sich besonders darüber freut, dass die Keramikerin und die beiden Keramikkünstlerinnen anwesend sein werden.

In die Ausstellung führt die Kunstvermittlerin Dr. Jenny Graf-Bicher ein. „Triple A”, ein junges Ensemble aus der Blockflötenklasse von Regina Merz, Musikschule Langerwehe, sorgt mit modernen Klängen für den musikalischen Rahmen. Die Sonderausstellungen können bis zum Sonntag, 7. April, zu den üblichen Öffnungszeiten des Museums besichtigt werden.
Die keramischen Exponate der beiden Ausstellungen überzeugen insbesondere wegen der bewusst gewählten Oberflächengestaltung. Die Ausstellung „Begegnung” der Reihe „GangArt” zeigt Raku-Gefäßobjekte der aus Altrich in Rheinland-Pfalz stammenden Keramikerin Hildegard Schemehl. Überwiegend handelt es sich um Naked Raku-Keramiken mit eingerauchtem Schriftdekor.

Das „Schreiben mit Rauch” dient Schemehl zur Übertragung eigener poetischer Texte auf „Gefäße für Dinge, Gedanken und Gefühle”.

In der Ausstellung „Taschenkuh trifft Stadt Fluss Land” begegnen sich die Keramikkünstlerinnen Angelika Arpe aus Langerwehe-Schlich und Angelika Kissing aus Frechen. Beide Künstlerinnen nutzen verschiedene Druckverfahren, um die Oberflächen ihrer ausdrucksstarken Objekte zu bearbeiten.

Während Arpe mit figürlichen Plastiken und Fliesencollagen vertreten ist, sind von Kissing unter anderem Figurinen und Hausobjekte zu sehen, denen sie farbenfrohe, abstarkte Ölgemälde gegenüberstellt.

Die GangArt-Ausstellung „Begegnung” sowie die Sonderausstellung „Taschenkuh trifft Stadt Fluss Land” sind von dienstags bis freitags von 10 bis 13 sowie von 14 bis 18 Uhr, samstags von 12 bis 17 Uhr und sonnt – und feiertags von 11 18 Uhr geöffnet.
Begleitend zu der interessanten Ausstellung wird ein museumspädagogisches Programm angeboten. Weitere Informationen gibt es direkt im Töpferimseum in Langerwehe, Pastoratsweg 1, unter 02423/4446.

Der 25. Langerweher Eifelmarkt war eine tolle Sache und lockte Besucherscharen nach Langerwehe.

„Der Kaiser! Der Kaiser ist da!“ Die Aufregung in Langerwehe ist deutlich spürbar. Kaiser Wilhelm II. ist auf dem Weg zum Eifelmarkt, klar, dass die Töpfergemeinde nahezu komplett auf den Beinen ist. Außerdem sind viele Besucherinnen und Besucher von auswärts gekommen, die seine Majestät einmal erleben wollten. Kaiserwetter erwartet Heinrich Göbbels und Käthe Rolfink, die in die Rolle des Kaiserpaares geschlüpft waren, kein Wunder also, dass beim Jubiläumseifelmarkt, der ja gestern zum 25. Mal stattgefunden hat, schon früh morgens in Langerwehe keine Parkplätze mehr zu finden waren.
Der Besuch des Kaiserpaares, den Museumsdirektorin Dr. Kirsten Maaß, ihre Mitarbeiter und vor allem auch die Mitglieder des Museums-Förderkreis äußerst liebevoll vorbereitet hatten, war sicher einer der Höhepunkte des Marktes, aber auch sonst hatte der 25. Eifelmarkt in diesem Jahr besonders viel zu bieten.

Passend zum Kaiserbesuch, der ja im Jahr 1912 stattgefunden haben soll, nämlich genau dann, als Wilhelm II. in Langerwehe Schützenkönig war, waren auch die Museumsdirektorin und ihr Team gewandet. Flötenkinder der Langerweher Grundschule begrüßten den Kaiser mit Musik aus der Zeit, und die Volkstanzgruppe Heistern erfreute die Majestäten aus dem fernen Berlin mit Tänzen der damaligen Zeit. Willibert und Christel Dick mischten sich gemeinsam mit Frenny Simons unter die Marktbesucher und spielten kleine Sketche.

Ansonsten gab es auf dem Eifelmarkt, den Burchard Sielmann vor 25 Jahren erfolgreich ins Leben gerufen und zu einer festen Größe etabliert hat, Köstlichkeiten aus Eifel und Ardennen. Das belgische Starkbier aus Achouffe durfte genauso wenig fehlen, wie leckerer Ziegenkäse Darüber hinaus präsentierten einige der über 50 Eifelmarktbeschicker auch alte Handwerkskünste. Aus Neroth in der Eifel waren Drahtweber nach Langerwehe gekommen, eine Spinnerin zeigte, wie aus Schafswolle feines Garn wird, und geklöppelt wurde beim Eifelmarkt auch. 

„Das ist wirklich ein tolles Fest hier“, sagte Waldemar Frenken, der aus Hürtgenwald nach Langerwehe gekommen war. „Ich bin zum ersten Mal hier“, so der 53-Jährige, „und ich finde es toll. Ich komme garantiert wieder.“ 
Schön auch, dass es beim Jubiläumseifelmarkt besonders viele Angebote für Kinder gab. Viele Tiere konnten gestreichelt werden, ein Seifenblasenkünstler und ein Clown waren vor Ort, und wer besonders mutig war, konnte eine Runde mit einem historischen Traktor drehen oder eine Planwagenfahrt unternehmen.

Wer noch mehr Fotos vom Langerweher Eifelmarkt sehen möchte – eine Bildergalerie gibt`s hier:
https://plus.google.com/photos/106165990478807004987/albums/5786450791003772033?authkey=CK-jg4qTtLWljgE

Die künstlerische Leiterin der Konzertreihe „Tonspuren“ im Töpfereimuseum Langerwehe, Darja Großheide (4. v.l.) freut sich über die Spende in Höhe von 3000 Euro, die Landrat Wolfgang Spelthahn (2. v.r.) ihr überreicht hat.

„Diese Konzertreihe ist für unser Haus ein echter Segen.“ Dr. Kirsten Maaß ist die Leiterin des Töpfereimuseums in Langerwehe und vor ziemlich genau zwei Jahren hat sie gemeinsam mit der Traversflötistin die Konzertreihe „Tonspuren“ in der Töpfergemeinde ins Leben gerufen. Jetzt bekam das Vorzeige-Projekt eine Spende in Höhe von 3000 Euro von der Kultur- und Naturstiftung der Sparkasse Düren. „Es ist beeindruckend“, so Landrat Wolfgang Spelthahn, „mit wie wenig Geld und wie viel bürgerschaftlichem Engagement diese Konzertreihe hier in Langerwehe auf die Beine gestellt worden ist. Das unterstützen wir sehr gerne.“ 
Die Idee zu der außergewöhnlichen Konzertreihe ist vor zweieinhalb Jahren entstanden, als Darja Großheide mit ihrem Ensemble „Musica solare“ im Töpfereimuseum gespielt hat. „Der Raum hatte die richtige Größe, die Akustik war toll und das Publikum sehr offen“, sagt die Musikerin. Auch Museumsleiterin Dr. Kirsten Maaß war von der Idee zu der Konzertreihe gleich begeistert. „Unser Museum“, so Maaß, ist ein Ort der kulturellen Bildung. Die Konzertreihe versprach Musik auf hohem Niveau. Und es passte einfach, in unserem Museum zweierlei Tonkünste zu etablieren.“ 

Bei der Konzertreihe „Tonspuren“ geht es darum, dem Publikum die historische Aufführungspraxis von Musik aus dem Mittelalter bis zur Romantik näherzubringen. Darja Großheide: „Die ‚Tonspuren‘ sind eine Konzertreihe für kleinere Ensemble. Und sie geben den Musikerinnen und Musikern auch die Möglichkeit zu experimentieren, was die Programmgestaltung angeht.“ Die Musikerinnen und Musiker spielen in Langerwehe für eine kleine Aufwandsentschädigung. „Sie fühlen sich hier wohl“, sagt Darja Großheide, „und genießen die Atmosphäre.“ Ganz sicher kommen sie aber auch so gerne in die Töpfergemeinde, weil Darja Großheide die künstlerische Leiterin der Konzertreihe ist. Die Flötistin ist Gründungsmitglied des „Zentrums für Alte Musik“ (ZAMUS) in Köln und mit vielen der Musikern, der nach Langerwehe kommen persönlich gut bekannt. „Es gibt im gesamten Umland keine vergleichbare Konzertreihe“, sagt Dr. Kirsten Maaß. „Wir haben hier wirklich etwas Besonderes geschaffen.“ Berühmte Ensembles wie „CordArte“ oder „Kontraste Köln“ sind schon in Langerwehe aufgetreten, es haben auch schon Musiker aus Belgien, Frankreich, Island, Argentinien, Spanien, China und den USA im Töpfereimuseum gespielt. Im Schnitt kommen rund 50 Besucher zu den Konzerten. „Wir haben schon ein richtiges Stammpublikum“, sagt Franz-Hermann Simons, Vorsitzender des Förderkreises vom Töpfereimuseum, der die Konzerte veranstaltet. „Die Leute genießen die Musik, aber sie sind auch sehr davon begeistert, dass die Konzerte von den Musikern immer auf sehr unterhaltsame Weise moderiert werden. Dank der Unterstützung der Sparkasse ist die Zukunft der Konzertreihe „Tonspuren“ jetzt zunächst gesichert. Dr. Kirsten Maaß: „Bis jetzt sind wir wirklich mit ganz wenig Geld ausgekommen. Und das war nur möglich, weil die Künstler kaum Gage bekommen haben, die Gemeinde Langerwehe den Raum kostenlos zur Verfügung gestellt haben und die Mitglieder unseres Förderkreises vor und während der Konzerte so tatkräftig mitarbeiten. Dafür möchte ich Danke sagen.“ 
Die Konzertreihe „Tonspuren“ findet an jedem dritten Montag im Monat im Töpfereimuseum Langerwehe, Pastoratsweg 1, statt.  Am Montag, 17. September, tritt das Ensemble „Exquisite Noyse“ aus Köln in der Töpfergemeinde auf. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Erwachsene zahlen zehn Euro Eintritt, für Schüler und Studenten ist der Eintritt frei. Karten können unter der Rufnummer 02423/4446 vorbestellt werden.

Petra Wolf ist eine von drei Keramikerinnen, die 2012 das Kreativangebot des Töpfereimuseums durch ihre Lehrtätigkeit bereichern. Foto: Marga Meyer

Auch 2012 hat das Team des Töpfereimuseums Langerwehe für Interessierte allen Alters ein abwechslungsreiches Kreativprogramm zusammengestellt.
Insbesondere zu den beliebten Familiensonntagen und Ferienprogrammen sind  Kinder und Erwachsene (Eltern, Großeltern …) zusammen dazu eingeladen, das Material Ton miteinander zu begreifen und dessen vielfältige  Gestaltungsmöglichkeiten gemeinsam zu entdecken. Etwa am Sonntag, 4. März, wenn es von 14 bis 17 Uhr „Rund ums Osternest“ heißt.

Darüber hinaus finden in der Museumswerkstatt Wochenendseminare und mehrwöchige Töpferkurse für Erwachsene statt, die sich sowohl an Anfänger als auch an Fortgeschrittene richten. Leiterin dieser Kurse ist die Keramikkünstlerin Dr. Angelika Arpe aus Langerwehe-Schlich, deren Arbeitsschwerpunkt die figürliche Plastik in Keramik ist.

Ganz besonders freut sich Museumsleiterin Dr. Kirsten Ulrike Maaß, auch in diesem Jahr die Keramikerin Petra Wolf als Gastdozentin begrüßen zu dürfen. Nicht nur aus der Region, sondern etwa auch aus Sachsen oder Thüringen werden sich Keramikfreunde auf den Weg nach Langerwehe machen, um am 25. und 26. Februar an dem Wochenendseminar der renommierten und mit Preisen ausgezeichneten Keramikerin teilzunehmen. Zudem freut sich Dr. Maaß, dass die Keramikerin Gerda Müller und die Keramikkünstlerin Ingeborg Mayr 2012 erstmals als Gastdozentinnen im Töpfereimuseum tätig sein werden. Gerda Müller wird das Kreativangebot vom 29. Juni bis 1. Juli durch das Wochenendseminar „Töpfern und Kochen wie in Afrika“ bereichern. Ingeborg Mayr bietet am 6. Oktober  das Tagesseminar „Märchenbilder aus Ton gestalten“ an. Sie ist Mitglied der Bonner Fachgruppe für angewandte Kunst der Künstlerinnenorganisation GEDOK, die vom 23. September bis zum 18. November  die Sonderausstellung „fantas-Tisch“ im Töpfereimuseum Langerwehe präsentieren wird.
Die Teilnahme an der „Offenen Werkstatt – Kunst zum Mitmachen“ in Kooperation mit der Gruppe „PROJEKT 5“ (nächster Termin: 6. März, 19 bis 21.30 Uhr, „Schnupperabend Filzen“) oder weitere Kreativkurse, etwa zum Malen, geben Interessierten die Möglichkeit, neben Ton auch andere Arbeitsmaterialien und diverse Techniken des kreativen Ausdrucks im Töpfereimuseum Langerwehe kennen zu lernen.

Weitere Informationen und Anmeldung  zum Kreativprogramm unter der Rufnummer 02423/4446.