Verfasste Beiträge ‘CDU’

Astrid Natus-Can

Astrid Natus-Can

Am 25. Mai finden in Langerwehe wie überall in Nordrhein-Westfalen Kommunalwahlen statt. toepfergemeinde.de hat im Vorfeld der Wahl die vier Sprecher der im Rat vertretenden Fraktionen gebeten, jeweils drei Fragen kurz zu beantworten. Von heute an veröffentlichen wir jeden Tag die Antworten der vier Kommunalpolitiker. Wir beginnen mit der CDU, morgen folgt die SPD, dann Bündnis 90/Die Grünen und am Samstag die FDP. Am Wahlsonntag gibt es dann noch einen Text über die Situation in Langerwehe. Und nicht vergessen: Bitte unbedingt zur Wahl gehen!

Astrid Natus-Can, CDU-Fraktion:

Was wollen Sie in den nächsten sechs Jahren in der Gemeinde verändern?
Wir wollen die Politik fortführen, die in den vergangenen fünf Jahren unsere Handschrift als Mehrheitsfraktion getragen hat: die Finanzen konsequent weiter sanieren, Entwicklungsspielräume bei der Ansiedlung von Gewerbe und neuen Baugebieten zielstrebig nutzen, die Infrastruktur und den Wohlfühlcharakter der Gemeinde für alle Generationen stärken. .

Welches Thema wollen sie als Erstes anpacken?
Unmittelbar nach der Wahl möchten wir die letzten begleitenden Beschlüsse und Absprachen mit Anwohnern um das Gewerbegebiet „Am Steinchen“ treffen und den Bahnhof als „Tor zum Indeland“ ausbauen. Bis zum Jahresende möchten wir den Rahmenplan für neue Baugebiete fertig stellen und die wichtigsten Planungen für das Gewerbegebiet mit der Stadt Düren an der A4 veranlassen. .

Wie kann die Gemeinde Langerwehe trotz knapper Kassen fit für die Zukunft werden?
Langerwehe ist schon fit für die Zukunft! Wir haben eine starke Gemeinde mit hervorragender Infrastruktur entwickelt, in deren Ortschaften man sich wohlfühlen kann. Damit sind wir attraktiv für Zuzugswillige. Wir sind die Kommune mit den attraktivsten Gewerbegebieten an der A 4. Und: Alle Fraktionen arbeiten im Gemeinderat konstruktiv zusammen. Wir sind zusammen mit Bürgermeister Heinrich Göbbels als Politik ein verlässlicher Partner für Investitionswillige

Die Langerweher CDU rüstet sich für die Kommunalwahl.

Die Langerweher CDU rüstet sich für die Kommunalwahl.

Auf der Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbandes Langerwehe bestimmte die kommende NRW-Kommunalwahl große Teile der sehr umfangreichen Tagesordnung. Es wurden die Kandidaten sowie die Koppelkandidaten und ihre Vertreter für den Dürener Kreistag und für den Rat Gemeinde Langerwehe nominiert.  Bei den Wahlen aller Kandidaten am Dienstagabend im Hotel „Schützenhof“ gab es durchweg einstimmige Ergebnisse sowohl für die Amtsinhaber wie auch für die Neueinsteiger.

Die CDU Langerwehe ist für die Kommunalwahl gut aufgestellt. Davon ist der Gemeindeverband der Christdemokraten auf jeden Fall überzeugt. An der Spitze der Reserveliste steht die Gemeindeverbandsvorsitzende Astrid Natus-Can.

„Mit dieser Mannschaft können wir der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 optimistisch entgegen blicken“, versicherte Astrid Natus-Can. Dass dieser Wahlmarathon relativ zügig über die Bühne ging, lag an der hervorragenden Vorbereitung.

Und einig präsentierten sich die Christdemokraten ebenfalls. Es gab gegenüber den Vorschlägen des Vorstandes keine einzige Änderung an den Platzierungen der diversen Listen. Bei der letzten Kommunalwahl konnte die CDU 12 von 13 Wahlbezirken direkt gewinnen.  Alle Wahlbezirke direkt holen will die CDU natürlich im kommenden Jahr, mit dieser Mischung der  „Mannschaft“ aus Erfahrung und jugendlichem Elan können wir das schaffen, konstatierte Natus-Can.

„Jede Stimme muss neu gewonnen werden“, motivierte Astrid Natus-Can nochmals Mitglieder und Kandidaten. Sie zog bereits jetzt eine gute Bilanz der Arbeit der vergangenen Jahre. Die Lokalpolitik in Langerwehe trage die „Handschrift der CDU“. Dies habe im Wesentlichen mit den Personen zu tun, die in den Orten fest verwurzelt sind.

 Die Haushaltskonsolidierung nannte Natus-Can, gleichzeitig auch Kreistagsmitglied der CDU im Kreis Düren, als einen der wichtigsten Ziele der Christdemokraten. Weitere Eckpunkte für die CDU in Langerwehe sind die Anbindung der Gewerbegebiete an die BAB 4, die Ausweisung eines interkommunales Gewerbegebiet mit der Stadt Düren, die Steigerung der Attraktivität des Ortskerns in Langerwehe  und hier insbesondere die Gestaltung des Gebietes um den Töpferbrunnen. Langerwehe ist eine attraktive Gemeinde, in der es sich für alle Generationen zu wohnen lohnt, so Astrid Natus-Can.

Zwischen den diversen Wahlgängen überbrachten als Ehrengäste Bürgermeister Heinrich Göbbels und Staatssekretär Thomas Rachel, gleichzeitig Kreisvorsitzender der Dürener CDU einzelne Grußworte.

Hier nun alle Kandidaten in der Übersicht:

1     Bahnhof     Welter, Winfried  Gielgen, Kurt

2     Nikolausberg…     Kuckertz, Markus  Windrath, Markus

3     Ulhaus; Luch-Str., Stadion   Krifft, Iris      Kuckertz, Jakob

4     Zentrum; Stütgerloch    Löfgen, Timo      Herten, Heinz

5     Stütgerloch/Jüngersdorf Natus-Can, Astrid Lenzig, Romina

6     Jüngersdorf/Pier  Reinartz, Dieter  Mevis, Jeffrey

7     Hamich      Liebeck, Reiner   Jünger, Karl-Heinz

8     Heistern    Schröder, Dirk    Geicht, Josef

9     Merode/Schlich    Schmitz-Schunken, Philipp    Trostorf, Albert

10    Schlich I   Pütz, Helmut      Madry, Franz-Georg

11    Schlich II  Zietz, Dieter     Weber, Peter

12    D’horn/Geich/Obergeich  Reinartz, Andreas Dahmen, Markus

13    Luchem/Langerwehe Porn, Günter      Nett, Toni

      Reverveliste      Kreistag Kandidaten    

Nr.   Bewerber    Bewerber    Koppelkandidat

1     Natus-Can, Astrid Natus-Can, Astrid – Lw  Reinartz, Dieter

2     Reinartz, Dieter  Schavier, Karl – Inden  Krings, Karin

3     Kuckertz, Markus        

4     Porn, Günter            

5     Krifft, Iris            

6     Schmitz-Schunken, Phiilpp          

7     Liebeck, Reiner         

8     Reinartz, Andreas       

9     Welter, Winfried        

10    Löfgen, Timo            

11    Pütz, Helmut            

12    Zietz, Dieter           

13    Schröder, Dirk          

14    Weber, Peter            

15    Lenzig, Romina          

16    Jünger, Karl-Heinz            

17    Mevis, Jeffrey          

18    Windrath, Markus        

19    Dahmen, Markus          

20    Madry, Franz-Georg            

21    Herten, Heinz           

22    Trostorf, Albert        

23    Geicht, Josef           

24    Gielgen, Kurt           

25    Nett, Toni

Thomas Rachel hat den Kindergarten in Langerwehe-Süd als "Haus der kleinen Forscher" ausgezeichnet.

Bei einer Fortbildung für Erzieherinnen hat Irene Staeven vor zehn Jahren eine tolle Wasserturbine entdeckt. So eine Turbine hat die Leiterin der Kindertagesstätte „Sonneblume“ in Langerwehe-Süd kurz danach auch für „ihren“ Kindergarten in der Dechant-Kallen-Straße angeschafft. Seitdem machen die 44 Jungen und Mädchen, die hier gemeinsam spielen und lernen, im Rahmen ihres Kindergartenalltags auch immer wieder (naturwissenschaftliche) Experimente. Jetzt hat Einrichtung in Langerwehe darüber hinaus das Zertifikat „Haus der kleinen Forscher“ von Thomas Rachel, CDU-Bundestagsabgeordneter und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, bekommen.

Bundesweit beteiligen sich über 27 000 Kindertagesstätten an dem Netzwerk „Haus der kleinen Forscher“, 3482 von ihnen sind auch wirklich zertifiziert. Die Kita „Sonnenblume“ ist die 28. Kindertagesstätte im Kreis Düren, die offiziell den Namen „Haus der kleinen Forscher“ tragen darf. Dazu haben die beiden Erzieherinnen Jessica Müller und Alinda Cerimi an einem umfangreichen Fortbildungsprogramm teilgenommen. „Das Experimentieren und der Umgang mit Naturwissenschaften“, sagt Kindergartenleiterin Irene Staeven, „hat in unserem Kindergartenalltag einen festen Platz. Wann immer die Kinder Lust haben, können sie ein Experiment machen.“ Darüber hinaus gibt es aber auch die „Sonnenblumenforscher“. Irene Staeven: „Das sind die Kinder, die zwischen vier und fünf Jahre alt sind. Die treffen sich regelmäßig, um gemeinsam zu experimentieren.“ Experimentiert wurde natürlich auch, als Thomas Rachel gemeinsam mit Langerwehes Bürgermeister Heinrich Göbbels und dessen Stellvertreter Ralf Schröder zu Besuch waren. Da wurden Zuckerbilder gemacht oder ausprobiert, wie viel Wasser in unterschiedlich große Gefäße passt.
„Ich gratuliere Euch zu dieser Auszeichnung“, lobte Rachel das Engagement in der Kita „Sonnenblume“. Alles, so Rachel weiter, beginne mit Staunen, Denken, Hinterfragen, Neugierig werden. „Und genau hier setzt die Arbeit des ‚Hauses der kleinen Forscher‘ an.“ Der CDU-Politiker betonte weiterhin, dass die wichtige Initiative demnächst auch auf Grundschulen erweitert werden solle. „Und vielleicht ist ja einer von Euch Kindern“, so der Staatssekretär, „ja irgendwann einmal der nächste deutsche Nobelpreisträger.“

Thomas Rachel, CDU, hat auch in Langerwehe die meisten Erststimmen gewonnen.

Wahlberechtigte: 11 012

Wähler: 8 767

Wahlbeteiligung: 79,6 % (76,8 %)

Erststimmen (2009 in Klammern)

CDU: 4252 /49,4 % (45,8 %)

SPD: 2963 / 34,4 % (31,3 %)

FDP: 187 / 2,1 % (7,9 %)

Grüne: 471 /5.4 % (6,2 %)

Die Linke: 413 / 4,8 % (7,1 %)

Piraten: 297 /3,4 % (-)

Freie Liste: 9 / 0,1 % (-)

Zweitstimmen (2009 in Klammern)

CDU: 3738 / 43,3 % (37,7 %)

SPD: 2527 / 29,2 % (26,5 %)

FDP: 463 / 5,3 % (14,2 %)

Grüne: 571 / 6,6 % (7,6 %)

Die Linke: 489 / 5,6 % (8,2 %)

Piraten: 205 / 2,3 % (-)

Wahlbezirk 1 (Töpfereimuseum)1: gültige Erst-/Zweitstimmen 514/516; CDU 217/192, SPD 201/170, FDP 14/22, Grüne 36/41, Die Linke 25/32.

Wahlbezirk 2 (Pfarrjugendheim Langerwehe): gültige Stimmen 468/468; CDU 221/207, SPD 155/120, FDP 7/19, Grüne 42/45, Die Linke 23/32.

Wahlbezirk 3 (Kulturhalle): gültige Stimmen 479/481; CDU 211/182, SPD 179/160, FDP 7/13, Grüne 33/38, Die Linke 30/36.

Wahlbezirk 4 (Wehebachschule I): gültige Stimmen 304/303; CDU 144/123, SPD 98/79, FDP 7/18, Grüne 9/13, Die Linke 30/29.

Wahlbezirk 5 (Wehebachschule II): gültige Stimmen 500/503; CDU 219/193, SPD 183/138, FDP 13/31, Grüne 28/42, Die Linke 35/44.

Wahlbezirk 6 (Jüngersdorf): gültige Stimmen 691/701; CDU 347/295, SPD 244/226, FDP 17/49, Grüne 29/41, Die Linke 31/34.

Wahlbezirk 7 (Wenau): gültige Stimmen 445/449; CDU 221/171, SPD 148/124, FDP 13/34, Grüne 23/36, Die Linke 19/24.

Wahlbezirk 8 (Heistern): gültige Stimmen 418/420; CDU 201/180, SPD 166/140, FDP 5/15, Grüne 14/24, Die Linke 17/19.

Wahlbezirk 9 (Martinusschule I): gültige Stimmen 366/367; CDU 217/191, SPD 99/86, FDP 9/19, Grüne 18/21, Die Linke 18/19.

Wahlbezirk 10 (Martinusschule II): gültige Stimmen 525/527; CDU 300/270, SPD 159/136, FDP 5/24, Grüne 25/27, Die Linke 24/31.

Wahlbezirk 11 (Martinusschule III): gültige Stimmen 516/517; CDU 280/254, SPD 179/157, FDP 8/21, Grüne 19/24, Die Linke 18/18.

Wahlbezirk 12.1 (Pfarrheim Schlich): gültige Stimmen 189/191; CDU 107/87, SPD 58/52, FDP 4/10, Grüne 7/5, Die Linke 9/15.

Wahlbezirk 12.2 (Obergeich): gültige Stimmen 247/248; CDU 147/137, SPD 64/54, FDP 1/5, Grüne 11/15, Die Linke 17/17.

Wahlbezirk 13 (Luchem): gültige Stimmen 353/354; CDU 167/143, SPD 127/116, FDP 5/15, Grüne 16/21, Die Linke 21/18.

Briefwahl: gültige Stimmen 2577/2586; CDU 1253/1113, SPD 903/769, FDP 72/168, Grüne 161/178, Die Linke 96/121.

Thomas Rachel, CDU

Name: Thomas Rachel
Geburtsdatum: 17. Mai 1962 Geburtsort: Düren – Birkesdorf
Wohnort: Düren

Familie: verheiratet, eine Tochter

Beruf: direkt gewählter Bundestagsabgeordneter des Kreises Düren, Parlamentarischer Staatssekretär der Bundesregierung

Hobbies: Lesen, Tennis

Kaffee oder Tee? Kaffee

Leberwurstbrot oder Pflaumentorte? Leberwurstbrot

Waldspaziergang oder Stadtbummel? Stadtbummel

Berge oder Meer? Meer.

Mozart oder Beatles? Beatles

Brief oder Mail? Brief

Analog oder Digital? Analog

Buch oder Film? Buch.

Wasser oder Wein? Wasser.

Langschläfer oder Frühaufsteher? Frühaufsteher.

Ich mache Politik, weil es sich lohnt, sich für andere einzusetzen.

Ich bin in meiner Partei, weil die CDU die Volkspartei der Mitte ist, die für alle Bevölkerungsgruppen ein starkes inhaltliches Angebot hat. Das christliche Menschenbild ist für die CDU ein klarer Kompass. Als Partei der Sozialen Marktwirtschaft verbinden wir Solidarität und Eigenverantwortung.

Ich kandidiere für den Bundestag, weil ich auch in Zukunft dafür arbeiten möchte, dass durch mehr Bildung Chancen für viele geschaffen werden, kleine- und mittelständische Betriebe mit ihren Mitarbeiter gestärkt werden und die ehrenamtlichen Vereine weiter unterstützt werden (gerade hat die Bundesregierung die Übungsleiterpauschale angehoben).

Die drängendsten Probleme der Gemeinde Langerwehe für die ich mich einsetzen möchte, sind: Auch für Langerwehe gilt: Nur wer finanziellen Spielraum hat, kann gestalten. Die Bundesregierung hat mit der Übernahme der Grundsicherung einen ersten wichtigen Beitrag geleistet, mit dem die kommunale Familie im Kreis Düren mit rund 10 Millionen Euro entlastet wird. Die Kapelle in Geich wird mit Mitteln des Denkmalschutzprogrammes der Bundesregierung unterstützt, damit der Dachstuhl saniert werden kann.