Verfasste Beiträge ‘Bündnis 90/Die Grünen’

Hans-Jürgen Knorr

Hans-Jürgen Knorr

Hans-Jürgen Knorr, Bündnis 90/Die Grünen:Was wollen Sie in den nächsten sechs Jahren in der Gemeinde verändern?
Meinen Auftrag als gewählter Vertreter unserer Gemeinde möchte ich mit den Bürgern erfüllen. Dazu gehört, dass die Mitsprache der Bürger nicht mit dem Wahltag enden darf. Mit Zukunftswerkstatt, Dorfwerkstätten, Personengruppen und Einzelbürgern stehen uns viel Wissen, ungeahnte Ideen und hohes Engagement zur Verfügung. Es darf kein Nebeneinander von Bürgern und Rat, sondern es muss ein Miteinander geben.

Welches Thema wollen sie als Erstes anpacken?
Die Energiewende soll gelebt werden. Flächen für Windenergie sind vorhanden. Wir brauchen eine Gemeinschaft aus Gemeinde und Bürgern zur Erzeugung und Nutzung der Energie. Nicht nur die Energie soll hier vor Ort erzeugt werden, sondern auch ihr Ertrag muss bei der Gemeinde und den Bürgern bleiben. Die Planung von Fernwärme für neue Gewerbegebiete ist eine zu prüfende Alternative zur Nutzung von Einzelanlagen.

Wie kann die Gemeinde Langerwehe trotz knapper Kassen fit für die Zukunft werden?
Die Kassen von Langerwehe können zum Teil mit Gewerbesteuermehreinnahmen aus neuen Firmen und aus der Windenergie gefüllt werden. Gewerbliches Bauland ist auszuweisen. Fit wird eine Gemeinde auch durch Angebote zur Nahversorgung in den
kleinen Ortsteilen, durch Vorsorge für ältere Bürger sowie mit Gästen aus Flüchtlingsgebieten.

Braucht Langerwehe zehn Ortsvorsteher?

Braucht Langerwehe zehn Ortsvorsteher?

Sind zehn Ortsvorsteher für die Gemeinde Langerwehe zu viel? Der Meinung sind jedenfalls die Kommunalpolitiker von Bündnis 90/Die Grünen, die nach 2009 bei der jüngsten Ratssitzung der Töpfergemeinde erneut den Antrag gestellt haben, die Zahl der Ortsvorsteher zu halbieren. Der Antrag wurde mit den Stimmen von SPD und CDU abgelehnt. Nur noch Langerwehe und Luchem, so der Vorschlag der Grünen, sollen demnach in Zukunft einen eignen Ortsvorsteher haben, der Ortsvorsteher Jüngersdorf solle für Jüngersdorf, Stütgerloch und Pier zuständig sein, der Ortsvorsteher Wenau für Hamich, Heistern Schönthal und Wenau und der Ortsvorsteher Schlich für Geich, Obergeich, D`Horn, Merode und Schlich. Hans-Jürgen Knorr, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen: „Der Ortsvorsteher von Langerwehe ist für einen Ort mit 4200 Einwohnern zuständig. Der für Geich aber nur für 230 Menschen. Das steht für uns in keiner Relation.“ Schon heute, so Knorr weiter, wäre es ja so, dass sich Wenau, Hamich, Heistern und Schönthal einen Ortsvorsteher teilen würden. „Diese Orte liegen zum Teil weit auseinander und es funktioniert trotzdem.“ Auch die FDP-Fraktion aus Langerwehe hält eine Reduzierung der Zahl der Ortsvorsteher für sehr sinnvoll. „Wir sollten auch ans Sparen denken“, so Hans-Joachim Riediger. „Durch fünf Ortsvorsteher weniger könnte die Gemeinde im Jahr 30 000 Euro einsparen. Und das ist ja schon eine große Summe.“

Für die CDU kommen weniger Ortsvorsteher für Langerwehe nicht in Frage. Astrid Natus-Can: „Eigentlich ist der Kernort Langerwehe mit 4200 Einwohnern für nur einen Ortsvorsteher schon viel zu groß. Eigentlich müssten wir darüber nachdenken, einen zusätzlichen Ortsvorsteher zu etablieren. Schließlich soll dieser wichtige Posten ja auch ein Ehrenamt bleiben.“ Und Dr. Jürgen Breitenstein von der SPD ergänzt: „Die geografische Nähe zwischen zwei Ortsteilen ist kein Kriterium für nur einen Ortsvorsteher. Schlich und Merode beispielsweise sind historisch gewachsene Orte, die sich nie einen Vorsteher teilen wollten.“

„Jeder unserer Ortsvorsteher“, beendete schließlich Bürgermeister Heinrich Göbbels die Diskussion, „ist sein Geld absolut wert.“ Die Ortsvorsteher als Identifikationsfiguren für die Bürger und Bindeglied zwischen den Einwohnern und der Politik leisteten unglaublich viel für die Gesellschaft. „Und sie investieren auch eigens Geld. Daran sollten wir nicht sparen.“

Auch die Grünen haben ihre Kandidaten für die Kommunalwahl nominiert.

Auch die Grünen haben ihre Kandidaten für die Kommunalwahl nominiert.

Der Ortsverband Langerwehe von Bündnis 90/DIE GRÜNEN wählte jetzt die Direktkandidaten für die 13 Wahlbezirke und die Kandidaten für die Reserveliste zur Kommunalwahl  2014.
“Mit den gewählten Kandidatinnen und Kandidaten geht der Ortsverband gut aufgestellt, mit einer gesunden Mischung aus erfahrenen und neuen VertreterInnen in die Kommunalwahl”, so Barbara Andrä, Sprecherin des Ortsverbandes. Die vorderen vier Plätze werden von Hans-Jürgen Knorr, Barbara Andrä, Isabel Elsner und Christian Andrä besetzt.

Die Besetzung der Wahlbezirke

WB1: Hildegard Brandwitte, WB2: Regina Lehnen, WB3: Alois Sievers, WB4: Isabel Elsner, WB5: Hans-Jürgen Knorr, WB6: Jörg Benter, WB7: Frauke Knorr, WB8: Birgit Knorr, WB9: Christian Andrä, WB10: Barbara Andrä, WB11: Margarete Blöser, WB12: Axel Lehnen, WB13: Michael Maaß

Die KandidatInnen für die Reserveliste:

1. Platz: Hans-Jürgen Knorr, 2.Platz: Barbara Andrä, 3.Platz: Isabel Elsner, 4.Platz: Christian Andrä, 5.Platz: Jörg Benter, 6.Platz: Michael Maaß, 7.Platz: Birgit Knorr, 8. Platz: Margarete Blöser, 9.Platz: Alois Sievers, 10.Platz: Regina Lehnen, 11.Platz: Axel Lehnen, 12. Platz Hildegard Brandwitte, 13.Platz: Frauke Knorr

Thomas Rachel, CDU, hat auch in Langerwehe die meisten Erststimmen gewonnen.

Wahlberechtigte: 11 012

Wähler: 8 767

Wahlbeteiligung: 79,6 % (76,8 %)

Erststimmen (2009 in Klammern)

CDU: 4252 /49,4 % (45,8 %)

SPD: 2963 / 34,4 % (31,3 %)

FDP: 187 / 2,1 % (7,9 %)

Grüne: 471 /5.4 % (6,2 %)

Die Linke: 413 / 4,8 % (7,1 %)

Piraten: 297 /3,4 % (-)

Freie Liste: 9 / 0,1 % (-)

Zweitstimmen (2009 in Klammern)

CDU: 3738 / 43,3 % (37,7 %)

SPD: 2527 / 29,2 % (26,5 %)

FDP: 463 / 5,3 % (14,2 %)

Grüne: 571 / 6,6 % (7,6 %)

Die Linke: 489 / 5,6 % (8,2 %)

Piraten: 205 / 2,3 % (-)

Wahlbezirk 1 (Töpfereimuseum)1: gültige Erst-/Zweitstimmen 514/516; CDU 217/192, SPD 201/170, FDP 14/22, Grüne 36/41, Die Linke 25/32.

Wahlbezirk 2 (Pfarrjugendheim Langerwehe): gültige Stimmen 468/468; CDU 221/207, SPD 155/120, FDP 7/19, Grüne 42/45, Die Linke 23/32.

Wahlbezirk 3 (Kulturhalle): gültige Stimmen 479/481; CDU 211/182, SPD 179/160, FDP 7/13, Grüne 33/38, Die Linke 30/36.

Wahlbezirk 4 (Wehebachschule I): gültige Stimmen 304/303; CDU 144/123, SPD 98/79, FDP 7/18, Grüne 9/13, Die Linke 30/29.

Wahlbezirk 5 (Wehebachschule II): gültige Stimmen 500/503; CDU 219/193, SPD 183/138, FDP 13/31, Grüne 28/42, Die Linke 35/44.

Wahlbezirk 6 (Jüngersdorf): gültige Stimmen 691/701; CDU 347/295, SPD 244/226, FDP 17/49, Grüne 29/41, Die Linke 31/34.

Wahlbezirk 7 (Wenau): gültige Stimmen 445/449; CDU 221/171, SPD 148/124, FDP 13/34, Grüne 23/36, Die Linke 19/24.

Wahlbezirk 8 (Heistern): gültige Stimmen 418/420; CDU 201/180, SPD 166/140, FDP 5/15, Grüne 14/24, Die Linke 17/19.

Wahlbezirk 9 (Martinusschule I): gültige Stimmen 366/367; CDU 217/191, SPD 99/86, FDP 9/19, Grüne 18/21, Die Linke 18/19.

Wahlbezirk 10 (Martinusschule II): gültige Stimmen 525/527; CDU 300/270, SPD 159/136, FDP 5/24, Grüne 25/27, Die Linke 24/31.

Wahlbezirk 11 (Martinusschule III): gültige Stimmen 516/517; CDU 280/254, SPD 179/157, FDP 8/21, Grüne 19/24, Die Linke 18/18.

Wahlbezirk 12.1 (Pfarrheim Schlich): gültige Stimmen 189/191; CDU 107/87, SPD 58/52, FDP 4/10, Grüne 7/5, Die Linke 9/15.

Wahlbezirk 12.2 (Obergeich): gültige Stimmen 247/248; CDU 147/137, SPD 64/54, FDP 1/5, Grüne 11/15, Die Linke 17/17.

Wahlbezirk 13 (Luchem): gültige Stimmen 353/354; CDU 167/143, SPD 127/116, FDP 5/15, Grüne 16/21, Die Linke 21/18.

Briefwahl: gültige Stimmen 2577/2586; CDU 1253/1113, SPD 903/769, FDP 72/168, Grüne 161/178, Die Linke 96/121.

Oliver Krischer, Bündnis 90/Die Grünen


Name: Oliver Krischer

Geburtsdatum: 26. Juli 1969

Geburtsort: Zülpich

Wohnort: Düren

Familie: verheiratet, zwei Söhne (11 und 15 Jahre)

Beruf: im Moment MdB, vorher wissenschaftlicher Mitarbeiter

Hobbies: leidenschaftlicher Ornithologe (Vogelbeobachtung)

Kaffee oder Tee? Kaffee schwarz ohne Milch und Zucker

Leberwurstbrot oder Pflaumentorte? beides eher selten

Waldspaziergang oder Stadtbummel? ganz klar: Waldspaziergang, außer bei der Erkundung unbekannter Städte

Berge oder Meer? Beides ist schön, im Herbst und Winter besonders das Meer, im Frühjahr und Sommer besonders die Berge

Mozart oder Beatles? keines von beiden, Lieblingssängerin z. Zt. Katie Melua,

Brief oder Mail? Mail, Papier nur, wenn es offiziell ist oder EmpfängerIn keine Mailadresse hat

Analog oder Digital? Face-to-Face gehört genauso dazu wie Twitter und FB (Facebook)

Buch oder Film? Buch vorm Schlafengehen und im Urlaub, Film manchmal, aber immer wenn es geht sonntags Tatort

Wasser oder Wein? Wasser mit Kohlensäure in Mengen, Wein hin und wieder abends, vorzugsweise aus Deutschland, eher Biertrinker

Langschläfer oder Frühaufsteher? Im Urlaub schlafe ich schon mal aus

Ich mache Politik, weil ich die Dinge, von ich denen ich überzeugt bin vorbringen will – es gibt’s nicht Gutes außer man tut es.

Ich bin in meiner Partei, weil ich  bei Bündnis 90/DIE GRÜNEN goldrichtig bin und mir alles andere nicht einmal in meiner Fantasie vorstellen könnte.

Ich kandidiere für den Bundestag, weil ich weiter mit daran arbeiten will, dass wir nicht länger auf Kosten der Umwelt, des Klima und unserer Kinder und Enkel leben. Dazu gehört für mich neben mehr Gerechtigkeit in unserem Land vor allem die Energiewende weg von Kohle und Atom hin zu Erneuerbaren Energie und mehr Energieeffizienz. Die Energiewende muss eine Erfolgsgeschichte bleiben und darf nicht von dieser Bundesregierung aus einer Mischung von Unwillen und Inkompetenz vor die Wand gefahren werden.
Die drängendsten Probleme der Gemeinde Langerwehe, für die ich mich einsetzen möchte, sind: Dringende Reform der Gemeindefinanzierung. Das geht aber nur mit mehr Einnahmen für die öffentliche Hand, wie das GRÜNE Steuerkonzept sie vorschlägt (Entlastung für 90% der Menschen), Ausbau 3. Gleis Düren Aachen für besseren Fahrplantakt in Langerwehe und mehr Lärmschutz  im Langerweher Ortskern, Radwege ausbau von Aachen Richtung Derichsweiler (Schlösser Route). Hier gibt es auf Langerwehe Gemeindegebiet nicht mal Fahrradschutzstreifen, geschweige denn einen Radweg. Fertigstellung Autobahnanschluss Luchem, Windenergieplanungen für Langerwehe (Ortsgrenze zu Echtz , an der A4, Repowering der Windräder auf Halde Nierchen, Ortsgrenze zu Schevenhütte / Wehebachtalsperre)