Verfasste Beiträge ‘Ausstellung’

 

Schüler der Klasse 8d der Europaschule Langerwehe und ihre Betreuer haben Anfang März 2014 im Rahmen des Ausstellungsprojekts „Blickwechsel“ das Atelier des Keramikers Anton van Eyks in Nettetal/Leuth am Niederrhein besucht.  Foto: Manuel Uebbing

Schüler der Klasse 8d der Europaschule Langerwehe und ihre Betreuer haben Anfang März 2014 im Rahmen des Ausstellungsprojekts „Blickwechsel“ das Atelier des Keramikers Anton van Eyks in Nettetal/Leuth am Niederrhein besucht. Foto: Manuel Uebbing

 „Blickwechsel“ heißt eine Ausstellung mit Werken von 14 SchülerInnen der Klasse 8d der Europaschule Langerwehe , die das Töpfereimuseum begleitend zur aktuellen Sonderausstellung „Angelika Jansen vs. Anton van Eyk“ bis zum 24. August zeigen wird. In einem mehrmonatigen Projekt haben sich die Schüler intensiv mit Vita und Werk der Keramiker Angelika Jansen und Anton van Eyk auseinandergesetzt, einen ersten Blick in ihnen bislang nicht vertraute Lebens- und Arbeitsbereiche wie die des Museumswissenschaftlers oder des Keramikers geworfen, neue Erfahrungen gesammelt, sich von den Begegnungen, dem Gesehenem sowie Wahrgenommenen inspirieren lassen und im experimentellen Schaffen die gewonnen Eindrücke auf ihre eigene Weise künstlerisch-kreativ verarbeitet. Entstanden sind neben ersten skizzenhaften Arbeiten diverse Keramiken, zum Teil im Erdofen gebrannt, Schlickerbilder und Collagen, die die Exponate der GangArt-Ausstellung „Blickwechsel“ bilden, an deren Konzept und Aufbau die Schüler maßgeblich mitgewirkt haben. Die Museumsdozentinnen Lydia Reinartz und Sibylle Stollwerk haben in enger Zusammenarbeit mit Gesamtschulrektor Markus Krings, Klassenlehrer der 8 d der Europaschule Langerwehe, durch das Ausstellungsprojekt geführt. Die Gemeinde Langerwehe dankt dem Förderkreis der Europaschule Langerwehe und dem Förderkreis des Töpfereimuseums für die finanzielle Unterstützung des Projekts.  

 

 

Informationen zu den Öffnungszeiten und zur GangArt-Ausstellung „Blickwechsel“ unter www.toepfereimuseum.de  

 

Unterschrift beigefügtes Foto: Schüler der Klasse 8d der Europaschule Langerwehe und ihre Betreuer haben Anfang März 2014 im Rahmen des Ausstellungsprojekts „Blickwechsel“ das Atelier des Keramikers Anton van Eyks in Nettetal/Leuth am Niederrhein besucht.  (Foto: Manuel Uebbing)

Dr. Kisten Ulrike Maaß freut sich über die tolle Ausstellung.

„Salt & Potter“ heißt die aktuelle Ausstellung, die noch bis Sonntag, 25. August, im Töpfereimuseum in Langerwehe zu sehen ist. 14 Keramikerinnen und Keramiker aus ganz Europa und Australien präsentieren Kunstwerke aus Keramik ganz unterschiedlicher Art. Gemein ist allen Kunstwerken der Salzbrand.
Museumsleiterin Dr. Kirsten Maaß: „Seit dem 15. Jahrhundert wird auch in Langerwehe mit Salzbrand gearbeitet. Unser Ort und seine Töpfer waren berühmt für die Vorratsgefäße mit Salzbrand.“ Von Langerwehe, so Maaß, sei der Salzbrand damals in die Welt gegangen. „Und heute kommen die Salzkeramiker zurück nach Langerwehe.“ Salzbrand, so die Museumsleiterin, sei eine äußerst komplizierte Technik, die nur von erfahrenen Keramikern wirklich gut umgesetzt werden könnte. Erfahrung, die die 14 Künstler, die derzeit im Töpfereimuseum ausstellen, ohne Zweifel haben.
Die Arbeiten von Dörte Ahrenkiel, Stefan Bang, Petra Bittl, Joop Crompvoets, Richard Dewar, Maria Geszler.Carzuly, Martin goerg, Roz Herrin, Nirdosh Petra van Heesbeen, Sandy Lockwwod, Peter Meanley, Michael Sälzer, Fergus Stewart und Ruthanne Tudball haben alle ganz unterschiedliche Charaktere. Einige haben eine perlige, noppige Oberfläche, andere sind in ihrer Form sehr streng, dafür aber farbenprächtig, bei wieder anderen spielt der Künstler in seinen Arbeiten mit der Form einer Teekanne.

Zu sehen ist „Salt & Potter“ von dienstags bis freitags von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr, samstags von 12 bis 17 Uhr sowie sonn- und feiertags von 11 bis 18 Uhr. Wie immer haben Dr. Kirsten Ulrike Maaß und ihr Team auch ein begleitendes museumspädagogisches Programm zu der interessanten Keramikausstellung entwickelt.

Freuen sich auf die Eröffnung der großen internationalen Sonderausstellung „salt & potter“: Architektin Gudrun Wittig (Ausstellungskonzeption) und Museumsleiterin Dr. Kirsten Ulrike Maaß.

“Salt and Potter” heißt eine große Sonderausstellung, die am Sonntag, 5. Mai, im Töpfereimuseum Langerwehe um 11 Uhr eröffnet wird. Gezeigt werden Werken von 14 renommierten, international arbeitenden Salzbrandkeramikern aus sieben Ländern Europas und aus Australien ein. Zur Begrüßung spricht Uwe Endrigkeit, stellvertretender Bürgermeister von Langerwehe. Museumsleiterin Dr. Kirsten Ulrike Maaß führt in die Ausstellung ein. Manfred Cogel, Saxophonist,  sorgt für den musikalischen Rahmen. Anschließend lädt der Förderkreis des Museums zum Sektempfang ein. Einige der teilnehmenden Keramiker werden anwesend sein.

Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Keramiekcentrum Tiendschuur Tegelen in den Niederlanden erfolgt, ist in Langerwehe  bis zum 25. August  zu den üblichen Öffnungszeiten des Museums zu besichtigen. 

Mit „salt & potter“ stellt das Töpfereimuseum erstmals zeitgenössische Salzbrandkeramiken aus. Zu den ausstellenden Keramikern zählen Dörte Ahrenkiel (Niederlande), Stefan Bang (Deutschland), Petra Bittl (Deutschland), Joop Crompvoets (Niederlande), Richard Dewar (Frankreich), Maria Geszler-Garzuly (Ungarn), Martin Goerg (Deutschland), Roz Herrin (Frankreich), Nirdosh Petra van Heesbeen (Niederlande), Sandy Lockwood (Australien), Peter Meanley (Nordirland), Michael Sälzer (Deutschland), Fergus Stewart (Schottland) und Ruthanne Tudball (England).  

Die sieben Frauen und sieben Männer verbindet nicht nur die Liebe und Begeisterung zum gemeinsamen Arbeitsmaterial Ton, sondern sie teilen darüber hinaus die Faszination, ihre keramischen Werke in Gas- oder Holzöfen, die sie zum Teil selbst gebaut haben, unter der gezielten Zufuhr von Salz bei einer Temperatur um die 1280 Grad zu brennen. Langjährige Erfahrung im Umgang mit dieser schwer zu beherrschenden Brenntechnik ermöglicht es ihnen, Keramiken von hoher Qualität  zu fertigen, die die durch diesen Brand erzeugte typische salzglasierte Oberflächenstruktur aufweisen: Farblos glänzend bis noppig, perlig oder „orangenhautartig“, wobei gerade die Salzglasur den Charakter jedes einzelnen Stückes effektvoll unterstreicht.     

Die spannungsvoll präsentierten Exponate der Ausstellung zeugen von den vielfältigen Gestaltungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten den der  Werkstoff Ton in Kombination mit dem Salzbrand bietet: Die gedrehten, gebauten oder modellierten Stücke bestehen aus Steinzeug oder Porzellan oder einer Kombination aus beiden Materialien. Zum Teil mit Engoben oder Oxiden versehen, weisen die in ihrer Farbigkeit zumeist zurückgenommenen Oberflächen hellgelbe, ocker bis rotbraune bzw. hell- bis dunkelgraue Farbtöne auf. Einige sind mit geometrischen Mustern oder Linienmustern versehen, die farbig auf die Oberfläche aufgetragen oder in diese eingeritzt worden sind. Es sind Arbeiten aus der freien als auch aus der angewandten Keramik vertreten, hingegen dominieren Gebrauchs- und Gefäßkeramiken. Klassisch-traditionelle Gefäßformen dienen der Inspiration und werden neu interpretiert. Einige Gefäßunikate haben nahezu skulpturalen Charakter.     

Die Ausstellungsbesucher dürfen sich zudem auf eine kleine Dokumentation aus dem Firmenarchiv der „Langerweher Töpferei Kuckertz & Rennertz“ freuen, in der seit über 500 Jahren salzglasiertes Steinzeug hergestellt wird. Die historischen Fotografien zeigen  nicht nur den riesigen, Ende des 19. Jahrhunderts gebauten und Anfang der 1960er abgerissenen Salzofen, den sogenannten „Kasseler Ofen“, sondern auch den 1978 neu angeschafften Salzofen, bei dem es sich um einen mit Gas zu befeuernden Kammerofen handelt. Fotografien und kurze begleitende Texte geben Einblick in ein Kapitel lokaler Handwerksgeschichte Langerwehes als Töpfergemeinde.

Im Töpfereimusem wird am Sonntag, 23. September, eine neue Ausstellung eröffnet.

„phanstasTisch“ heißt eine neue Ausstellung, die am morgigen Sonntag, 23. September, um 11 Uhr im Töpfereimuseum in Langerwehe eröffnet wird. 15 Künstlerinnen der Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer „Gedok“ aus Bonn präsentieren ihre Arbeit. Helga Becker, Rosemarie Bühler, Edle von Frantzius, Traudel Lindauer, Ingeborg Mayr, Sabine Puschmann-Diegel, Margret Riedel, Christiane Rücker, Solvejg Speer, Sabine Störring, Tam Ueckermann, Elisabeth Vix, Monika Wegmann-Jung, Brigitte Wüster und Heike Wurm haben ihre Arbeiten auf einer 16 Meter langen Tafel präsentiert. Die Ausstellung besticht insgesamt durch eine enorme Vielfältigkeit: Arbeiten aus Ton wechseln mit solchen aus feinstem Nähgarn, gefilzter Wolle, glänzendem Silber, durchscheinendem Glas, kunstvoll gestaltetem Papier oder getrockneten Pusteblumen. Es gibt große und kleine, bunte und in der Farbe sehr zurückgenommenen Arbeiten, sehr schwere und federleichte, schlichte und üppige Exponate. Die Künstlerinnen lassen auch ernste Themen anklingen, in dem sie sich kritisch mit den Nahrungs- und Essgewohnten, den Tischsitten und der Ausbeutung der Ressourcen auseinandersetzen. Die Ausstellung ist bis Samstag, 18. November, im Töpfereimuseum Langerwehe, Pastoratsweg 1, zu sehen. Das Museum ist von dienstags bis freitags von 10 bis 13 und 14 bis 18 Uhr geöffnet, samstags von 12 bis 17 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 18 Uhr. Zu der Ausstellung gibt es ein museumspädagogisches Programm für Kinder.

Töpfermeisterin Christa Schmitt. Foto: Berthold Klammer

„Christa Schmitt – Lebenswerk einer Töpfermeisterin“, heißt eine Sonderausstellung, die am Sonntag, 6. Mai, um 11 Uhr im Töpfereimuseum Langerwehe, Pastoratsweg 1, eröffnet wird. Anlässlich ihres 90. Geburtstages im Dezember 2012 präsentiert das Töpfereimuseum Langerwehe die besondere Ausstellung. Ob Kleinserie oder Einzelstück, kennzeichnend für Christa Schmitts Gefäße sind klare, klassische Formen, die sie zum Teil abgewandelt oder verformt hat. Darüber hinaus sind es ihre Glasuren, ein lebendiges Blau und ein warmes Dunkelbraun, die ihre Arbeiten unverwechselbar machen. Durch gekonntes Übergießen und Überspritzen der Glasuren hat sie Effekte erzeugt, die die Formgebung ihrer ausdrucksstarken Gefäße gezielt unterstützen. Auch durch aufgemalte oder gestempelte ornamentartige Motive hat sie die schlichte Schönheit ihrer Gefäßformen wirkungsvoll betont. Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt des keramischen Werks der Töpfermeisterin: Teller, Schalen, Dosen, Becher, Tassen, Kannen, Krüge und so weiter. Nahezu alle Exponate stammen von Leihgebern.  Privatarchivalien geben darüber hinaus Einblick in das Berufsleben einer faszinierenden Frau und Handwerkerin, die nicht nur als Töpferin, sondern auch als Kunsthandwerkerin, als Ausbilderin und als Museumsleiterin eine bedeutende Arbeit für das Töpfereimuseum und den Töpferort Langerwehe geleistet hat. 32 SchwarzWeiß-Fotografien aus fünf Serien runden die Ausstellung ab. Die Aufnahmen stammen von dem Langerweher Berthold Klammer, der nicht nur die Töpfermeisterin und einige ausgewählte Exponate, sondern auch die Leihgeber mit ihren gesammelten Werken fotografiert hat. Das Töpfereimuseum dankt der Töpfermeisterin Christa Schmitt für die gute Zusammenarbeit, den „Sammlern“ für die Leihgaben und ihre Auskunftsbereitschaft und Berthold Klammer für die fotografischen Arbeiten. 
Zur Ausstellungseröffnung spricht Bürgermeister Heinrich Göbbels. In die Ausstellung führt Museumsleiterin Dr. Kirsten Ulrike Maaß ein, die sich besonders darüber freut, dass die Töpfermeisterin anwesend sein wird. Die Flötistin Darja Großheide begleitet die Ausstellungseröffnung musikalisch. Im Anschluss lädt der Förderkreis des Töpfereimuseums zum Sektempfang ein.

Die Sonderausstellung „Christa Schmitt – Lebenswerk einer Töpfermeisterin“ ist vom 6. Mai bis zum 26. August im Töpfereimuseums Langerwehe zu besichtigen, und zwar immer von Dienstag bis Freitag von 10 bis 13 sowie von 14 bis 18 Uhr, samstags von 12 bis 17 Uhr sowie sonn- und feiertags von 11 bis 18.00 Uhr.