Verfasste Beiträge ‘Andreas Herten’

Die Wehter Pfadfinder erlebten ein tolles Sommerlager.

„Unser Sommerlager ist immer eine ganz besondere Zeit. Es bilden sich neue Freundschaften, und es ensteht eine einzigartige Gemeinschaft, die so zu Hause nicht möglich ist.“ Katharina Zachos von den Langerweher Pfadfindern bringt die Sache auf den Punkt. 16 Tage lang waren 30 Jungen und Mädchen zwischen acht und 19 Jahren zusammen in Holland am Meer. Und alle haben das große Sommerlager so richtig genossen. In den ersten Lagertagen stand erstmal der Aufbau von den vielen Zelten auf dem Programm. „Das war gar nicht so einfach“, erzählt Andreas Herten von den Pfadfindern. „Der Nadelwald hat uns das Leben ziemlich schwer gemacht, und auch das Wetter war nicht gerade optimal. Aber als Pfadfinder wächst man ja mit seinen Aufgaben.“ Und macht offenbar immer das Beste aus der Situation. Teilweise waren die Pfützen im Pfadfinderlager so groß, dass einige Kinder mit ihren Skim-Boards (das sind flache Scheiben, mit denen man über das Wasser gleiten kann) darin fahren konnten.  
Als das Wetter dann auch in Holland in den letzten beiden Ferienwochen endlich besser wurde, haben die Pfadfinder aus Langerwehe verschiedene Ausflüge unternommen, eine Mühle besichtigt und das Lagerleben so richtig genossen. Da gab es zum Beispiel einen Workshoptag. Katharina Zachos: „Da haben wir einen kleinen Tiefseilgarten gebaut, den Lagertanz gelernt, ein Musikstück mit mehreren Instrumenten und Stimmen geübt und Fackeln gebaut. Abends haben alle ihr Erarbeitetes am Lagerfeuer präsentiert.“ Wie immer durfte auch die große Lagerolympiade nicht fehlen. „Das ist eine Langerweher Besonderheit“, sagt Andreas Herten. „Die Lagerteilnehmer müssen sich den Aufgaben stellen, die die Lagerleiter sich für sie überlegt haben.“ Und wer jetzt denkt, es ginge hier um bekannte olympischen Disziplinen wie Laufen, Werfen und Springen, hat sich gewaltig geirrt. Beim Pfadfinder-Lager standen vielmehr Boule, Wasserflaschenhochhalten, Götterspeisewettessen und Tannenzapfen-Sammeln auf dem Wettkampfprogramm. „Es war wirklich toll“, sagt Katharina Zachos. „Alle Lagerteilnehmer wurden ins Geschehen miteinbezogen, und dann war es auch üblich, dass alle Gruppen abwechselnd die unangenehmen Aufgaben erledigen mussten.“ Katharina spricht vom Klodienst oder vom Leeren der Mülltonnen. „Auch der weitestgehende Verzicht auf Internet und Handy“, ergänzt die junge Frau, „hat einen positiven Effekt auf die Teilnehmer, weil alle total im Lagerleben sind und nicht von außen abgelenkt werden.

Die Pfadfinder Langerwehe hatten zu ihrem Bauwochenende eingeladen.

Ein großes Lager machen die Pfadfinder Langerwehe nur alle zwei Sommer – und so steht das nächste Lager also leider erst im Jahr 2012 an. Trotzdem hat es die Wehter “Pfadis” auch schon in diesem Jahr mäcjhtig in den Fingern gejuckt, sich ihren kleinen pfadfinderischen Traum zu erfüllen: Die St.-Georg-Pfadfinder wollten ihre erste richtige Jurtenburg bauen. Und so machten die Pfadfinder-Chefs Florian Schneider, Katharina Zachos, Peter Dick und Andreas Herten kurzerhand ein Lager und luden ein zum “Bauwochenende 2011″.

So sieht das große Jurtenzelt aus.

Nachdem die Rover den Platz schon seit Montag ausgiebig bezeltet hatten, traf sich der Rest des Stammes am Freitagmittag. Gebaut wurden Schlafzelte, außerdem wurde das Material für die Jurtenburg sortiert.
Von Förster und Bekannten hatten die Pfadfinder Holzstangen gekauft bzw. gespendet bekommen, vom Bezirk Düren und dem Stamm Funkenflug Laurensberg kamen die Jurtenplanen.
Andreas Herten “Wir kamen gut voran, so dass wir mit dem Aufbau der mittleren Supersupergroßjurte beginnen konnten. Am Freitagabend hatten wir schließlich das Jurtendach samt der 16 seitlichen Fichtenstangen auf 4,50 Meter Höhe stehen.”
Am Samstag wurden dann bei sonniger Hitze weitergeknüpft, die Seitenplanen kamen dran, dann die beiden Jurten links und rechts von der Mitteljurte. Außerdem kümmerte sich eine Gruppe um ein Lagertor.

Herten: “Am Spätnachmittag waren wir fertig mit dem Bau und konnten den Abschluss bei einem Lagerfeuer mit “Chai” befeiern. Eltern und Freunden präsentierten wir am Sonntag unser Bauwerk bei einem Brunch, bevor wir es bei frisch einsetzendem Regen innerhalb von ein paar Stunden wieder abbauten.”

Die Wehter Pfadfinder haben einen neuen Vorstand.

Der Langerweher Pfadfinderstamm St. Georg hat einen neuen Vorstand. In der jüngsten Stammesversammlung wurden Florian Schneider, Katharina Zachos, Peter Dick und Andreas Herten einstimmig als Leiter der Pfadfinderschaft St. Georg in der Töpfergemeinde gewählt. Andreas Herten und Vera Vianden waren sechs Jahre Vorsitzende der Langerweher Pfadfinder, deswegen war es jetzt dringend Zeit für einen Generationswechsel. Vera Vianden scheidet aus dem Vorstand der Pfadfindergruppe Langerwehe aus, Andreas Herten wird dem neuen Leiterteam für eine Übergangszeit mit Rat und Tat zur Seite stehen. Übrigens suchen die Langerweher Pfadfinder auch immer neue Mitglieder, die Lust haben sich regelmäßig zu treffen. In den Gruppenstunden der jüngsten Pfadfinder, der „Wölflinge“ wird zum Beispiel zusammen gebastelt oder etwas Leckeres gekocht. Wer bei den Pfadfindern mitmachen möchte, muss mindestens sieben Jahre alt sein.

Wer sich näher über die Arbeit der Pfadfinder informieren möchte, kann das auf der Hompage der Gruppe tun. Ein Klick genügt!

Fleißige Pfadfinder beim Altpapiersammeln!

Heute früh sind sie wieder unterwegs! Wenn wir schön gemütlich beim Frühstücksitzen, sind die Wehter Schützen und die Pfadfinder schon fleißig dabei, Altpapier zu sammeln. So wie an jedem zweiten Samstag im Monat. Bei der letzten Sammlung im Februar war toepfergemeinde.de kurz dabei. Und schwer beeindruckt vom Engagement der jungen Leute.

Jede Tonne wird geleert!

„Wenn ich gleich nach Hause komme, geh´ ich erst einmal schlafen. Und dann heute Abend feiern.“ Roberto Schmitz grinst. Es ist 10.15 Uhr, und der Ober­stufenschüler der Europaschule Langerwehe ist schon seit sechs Uhr auf. Roberto Schmitz ist nämlich Mitglieder der Pfadfinderschaft St. Georg, und die sammeln heute in der Töpfergemeinde das Altpapier ein.

Um sieben Uhr haben sich Roberto Schmitz und seine Pfadfinderkollegen Andreas Herten, Alexander Goldenbaum, Anna Frings, Pascal Roth und Daniel Samer am Exmouthplatz getroffen. Es ist noch ziemlich dunkel und ziemlich kalt. Die jungen Leute haben Wanderschuhe an, leuchtende Warnwesten und Arbeitshandschuhe. Die Fahrzeuge der Regioentsorgung, mit denen das Papier eingesammelt wird, sind auch schon da.
Andreas Herten, Mitglied des Leiterteams der Langerweher Pfadfinderschaft erklärt: „Die Pfadfinder sammeln seit 35 Jahren in Langerwehe das Altpapier ein. Seit 15 Jahren sind die St.-Sebastianus-Schützen mit von der Partie.“ Es sei den Pfadfindern, so Herten, immer ein Anliegen gewesen, wichtige Rohstoffe wie Papier nicht einfach so wegzuwerfen. „So ist es dazu gekommen, dass wir einmal im Monat im Auftrag der Gemeinde Altpapier einsammeln können.“
Vier Müllfahrzeuge sind an einem Altpapier-Sammel-Tag im Einsatz, die Fahrer stellt die Firma „Regio Entsorgung“, die für die Müllabfuhr in der Töpfergemeinde zuständig ist. Gegen 14 Uhr sind die 50 Tonnen Papier, die in Langerwehe am Straßenrand stehen, eingesammelt.
Bei den Pfadfindern ist die Rover-Gruppe mit Unterstützung der Leiterriege für die Altpapiersammlungen zuständig, wer mitmachen möchte, muss mindestens 16 Jahre alt sein.

Alexander Goldenbaum macht die Aktion Spaß.

„Und es finden sich in der Regel auch genug Freiwillige“, sagt Andreas Herten. Roberto Schmitz hat im kompletten Jahr 2010 zum Beispiel nur zwei Mal gesammelt, Alexander Goldenbaum dagegen sechs Mal. „Mir macht das Spaß“, erzählt er. „Es ist eine sinnvolle Aufgabe. Und man macht etwas mit seinen Kumpels zusammen.“
Seitdem in Langerwehe fürs Altpapier blaue Tonnen angeschafft wurden – für die Bürger übrigens kostenlos -, ist die Arbeit von Schützen und Pfadfindern leichter. Herten: „Es war anstrengender, die schweren Kartons mit dem Altpapier zu heben und ins Müllauto zu werfen. Vor allem, wenn es geregnet hatte, und alles durchgeweicht war.“
Dank der blauen Tonnen komme es jetzt mehr auf Ausdauer und Technik an. Herten: „Das können Mädchen genauso gut wie Jungs.“ Und die Tonnen haben noch einen weiteren Vorteil: Alexander Goldenbaum: „Es dauert ja immer eine gewisse Zeit, bis die Tonnen geleert sind. Und da haben wir dann Zeit, ein bisschen rumzualbern oder ausgelassen zu sein. „ Es sei wirklich schade, so Goldenbaum weiter, dass nicht alle Haushalte in der Gemeinde so eine Tonne genommen haben. „Die erleichtern uns die Arbeit nämlich schon sehr.“ Und Roberto Schmitz ergänzt: „Es ist interessant zu sehe , was die Leute alles so wegwerfen.“ Nach Weihnachten hätten in Langerwehe besonders viele Kartons von Computern und Fernsehgeräten am Straßenrand gestanden. „Das waren bestimmt Geschenke. Einmal hat einer der „Sammler“ über eine längere Zeit  150 Kartons einer bestimmten Süßigkeit aus dem Altpapier sortiert und für die Sammelpunkte auf den Schachteln ein neues Handy bekommen.
Wenn die Müllwagen voll sind und in der zentralen Altpapiersammelstelle geleert werden müssen, haben die fleißigen Sammler eine Pause, die für ein zweites Frühstück genutzt wird. „Der Trend geht ganz eindeutig zum Dritt-Brötchen“, lacht Roberto Schmitz. „Aber ich hab´ jetzt auch echt Hunger.“ Nach der Pause ist dann auch Endspurt angesagt. „Zum Schluss telefonieren wir untereinander“, erzählt Andreas Herten. „Und helfen uns gegenseitig. Damit am Ende des Tages auch alle Papiersammler wirklich zusammen fertig sind.“

Und Tschüs!

Und mit einem guten Gefühl ins restliche freie Wochenende starten können. Um wie Roberto nach Herzenslust zu schlafen und zu feiern. Den Erlös der Altpapiersammlung teilen sich übrigens die Pfadfinder und die Schützen aus Langerwehe. Andreas Herten erklärt: „Für uns ist dieses Geld eine große und sehr wichtige Einnahmequelle, die direkt und ausschließlich unserer Jugendarbeit zu Gute kommt.“ Das Geld wird für  das große Sommerlager verwendet, das alle zwei Jahre stattfindet.

Infos im Netz: www.dpsg-langerwehe.de

Zwei Schnee-Forscher am mittlerweile geschmolzenen Objekt: André Goerres und Andreas Herten (von links).

Na, können Sie das Wort Schnee noch hören? Oder bekommen Sie dann sofort Ausschlag? Weil ununterbrochenes Schneeschippen an Weihnachten doch nicht so toll ist? Oder mangelhafter Winterdienst und nicht abgeholter Müll eher nervig sind als alles andere? Egal, heute geht´s hier – trotz Tauwetter – noch einmal um die weiße Pracht. Weil wird es nämlich jetzt endlich schwarz auf weiß haben: So viel Schnee wie im Dezember 2010 hatten wir seit 1892 noch nie. NOCH NIE. Das ist ab sofort wissenschaftlich belegt. Höchst wissenschaftliche sogar. Von zwei frisch diplomierten Physikern. Andreas Herten aus Langerwehe und sein Kollege André Goerres haben drei Tage lang über 28.000 (!) Wetterdaten vom Deutschen Wetterdienst ausgewertet. Und ihre Ergebnisse auch auf ihrem Physikblog ins Internet gestellt.
Herten: „Es gab einfach kein Weihnachtsessen, bei dem nicht der Satz auftauchte. So viel Schnee hatten wir ja noch nie. Da ist uns der Gedanke gekommen, das doch zu überprüfen.“ In sieben (mehr oder weniger komplizierten) Graphiken haben die beiden Jung-Physiker die Ergebnisse ihrer Forschungen zusammen getragen.
Herten: „Die Daten vom Deutschen Wetterdienst werden zum Glück im Internet veröffentlicht. Und die haben wir uns zu Nutze gemacht.“ Zunächst haben Andreas Herten und André Goerres sich mit den maximalen Schneehöhen beschäftigt und alle Daten seit 1892 (ältere Daten wurden nicht aufgezeichnet) durchforstet.  Die Wetterstation, deren Daten den komplizierten Auswertungen zu Grunde liegen, steht übrigens in Aachen. Aber, so die beiden Physiker, die Ergebnisse der Aachener Station könnten qualitativ durchaus auf Langerwehe übertragen werden.

Anfangs sag es anfangs in Sachen Rekordwinter übrigens gar nicht so gut aus: So war der Dezember 2010 mit einer maximalen Schneehöhe von 37 Zentimetern schon ziemlich gut, aber 1969 lag der Schnee am Wehebach noch sechs Zentimeter höher, also immerhin 43 Zentimeter hoch! Die durchschnittliche Schneehöhe für alle Tage, in denen im Dezember Schnee lag, betrug 2010 13,23 Zentimeter. «Das», so Andreas Herten, «ist zwar schon ziemlich viel, aber im Winter 1960/61 lagen durchschnittliche 18,25 Zentimeter Schnee.»
Weiter geht es mit der Anzahl der Schneetage und der Summe der Schneehöhen. Und siehe da: Addiert man alle Schneehöhen im Dezember, versanken wir hier unter sage und schreibe 416 Zentimetern weißer Pracht. André Goerres: «So lange und so viel Schnee wie im vergangenen Dezember gab es seit 1892 hier noch nie.»
Klar, dass sich die beiden Wissenschaftler auch der Frage gewidmet haben, wie oft es seit 1892 schon weiße Weihnachten gegeben hat. Herten: «Das war in den 118 Jahren nur acht Mal. Und so gesehen war Weihnachten 2010 auf jeden Fall etwas Besonderes.»
Wer glaubt, dass wir in Sachen Schnee für diesen Winter schon alles hinter uns haben, den müssen Andreas Herten, der übrigens in Langerwehe auch die St.-Georg-Pfadfinder-Gruppe leitet, und André Goerres enttäuschen. «Eigentlich», so Herten, «sind die Monate Januar und Februar immer die mit dem meisten Schnee. Da kann also noch so einiges auf uns zu kommen.»
Die Auswertung der Unmengen von Wetterdaten hat den beiden Jung-Physikern übrigens jede Menge Spaß gemacht, «weil man so etwas als Physiker halt eben auch lernt und machen muss. Und wir haben die Wetterdaten einfach mal durch unsere Physikerfinger wandern lassen.»

Ach ja, wer mehr Ahnung von Physik hat, als wir hier in der Redaktion von toepfergemeinde.de kann ja mal einen Blick auf die Original-Berechnungen der beiden Physiker werfen. Ein Klick genügt!