Verfasste Beiträge ‘Abitur’

Herzlichen Glückwunsch zum Abitur!

Herzlichen Glückwunsch zum Abitur!

Erfolgreich waren auch die Abiturienten der Europaschule Langerwehe. Die Hochschulreife in der Tasche haben Carina Altenweg, Jasmin Bartz, Paul Bauer, Corinna Caspari, Christian Cherrier, Marco Da Silva Nunes, Nathalie Damm, Daniel Dassen, Julia Dick, Sabine Dick, Florian Dobreva, Jaqueline Eßer, Matthias Febel, Thomas Frings, Tobias Frings, Lea Geffers, Janine Gillessen, Anna Graff, Scharaf Harraou, Christin Heiliger, Nadja Hermanns, Yvonne Hermanns, Lena Hilgers, Lisa-Maria Hoffmann, Nils Huizing, Max Huppertz, Daria Jungbluth, David Kasberger, Elham Kaya, Joscha Kersting, Nils Kluck, Nina Klünter, Jessica Körfer, Mona Kohlhofer, Christina Korkin, Marc Kroll, Marcel Krüger, Franziska Küpper, Joel Kuss, Phillip Lenzen, Johanna Leufen, Stephan Linnartz, Tim Lorenz, Helen Lott, Diana Maier, Kevin Meisenberg, Alina Meisterburg, David Metternich, Laurin Michen, Muris Mujanic, Steffen Neumann, Sebastian Pelzer, Daniel Plasa, Celina Prix, Christoph Reinartz, Julian Riegel, Fabian Rieger, Melda Rizvanovic, Burcu Saridas, Carina Schieren, Janik Schöller, Daniel Schönen, Velat Senol, Magdalena Smolarek, Felix Spatke, Irina Stehr, Adam Szczygielski, Ronja Vonderbank, Phil Wätzmann, Justin Weitz, Julian Wiersberg, Annika Willms und Tamara Zuraszek.

Nächste Woche geht es los: Thomas Frings, Franziska Küpper, Anna Graff, Tamara Zuraszek und Tobias Frings (von links) schreiben ihre ersten Abiturklausuren. Sie gehören zum stärksten Abiturjahrgang der Europaschule Langerwehe.

Nächste Woche geht es los: Thomas Frings, Franziska Küpper, Anna Graff, Tamara Zuraszek und Tobias Frings (von links) schreiben ihre ersten Abiturklausuren. Sie gehören zum stärksten Abiturjahrgang der Europaschule Langerwehe.

Am Dienstag geht es los. Mit Deutsch. Rund 600 junge Leute machen im Kreis Düren in diesem Jahr ihr Abitur, Thomas Frings, Franziska Küpper, Anna Graff, Tamara Zuraszek und Tobias Frings sind Abiturienten der Europaschule Langerwehe. Zum 19. Mal können Jugendliche in diesem Jahr hier Abi machen, mit 73 Schülern ist der Abiturjahrgang so groß wie noch nie. „Beim ersten Mal“, erzählt Anna Graff, „haben nur 13 Leute hier ihr Abitur gemacht.“

Für Anna Graff und ihre Mitschüler ist das Abitur ein wichtiger Schritt, auch wenn einige noch nicht wissen, was sie danach machen möchten. Anna Graff hat sich um ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege beworben, Franziska Küpper möchte noch ein Jahr zur Höheren Handelsschule gehen, um danach eine Ausbildung anzufangen. „Während der Schulzeit“, sagt Anna Graff, „ist man schon immer ziemlich mit sich selbst beschäftigt. Und ein Praktikum in der neunten Klasse reicht nicht wirklich aus, um herauszufinden, was man später machen will. Deswegen möchte ich noch das Freiwillige Soziale Jahr machen. Und ich hoffe, dabei herauszufinden, ob Kulturpädagogik für mich das Richtig ist.“

Tobias Frings glaubt, dass das Abitur heute weniger wert ist als früher. „Man braucht mittlerweile für sehr viele Ausbildungen das Abitur. Und deswegen machen auch ja auch so viele Leute Abi.“

In der letzten Schulwoche gab es auch an der Europaschule, beim Abi-Gag am allerletzten Schultag haben die Langerweher Schüler 3000 Luftballons im Schulgebäude verteilt und so normalen Schulunterricht unmöglich gemacht. Die Osterferien haben Thomas Frings, Franziska Küpper, Anna Graff, Tamara Zuraszek und Tobias Frings genutzt, um sich intensiv auf die Prüfungen vorzubereiten. „Ich habe schon jeden Tag mindestens zwei Stunden gelernt“, sagt Anna Graff, deren Leistungskurse Deutsch und Kunst sind. „Nervös bin ich heute noch nicht“, sagt Anna Graff. „Und ich denke auch nicht darüber nach, dass bei den Prüfungen etwas schief gehen könnte. Zum Beispiel weil die Aufgaben falsch gestellt sind. Ich glaube, es ist schlecht, mit solchen Gedanken in die Klausuren zu gehen.“

Die fünf Abiturienten aus Langerwehe sind sich eigentlich sicher, dass sie die Prüfungen bestehen. „Aber es kommt natürlich auf die Note an“, sagt Tobias Frings, der „irgendetwas mit Physik“ studieren möchte. „Für fast alle Studiengänge braucht man mittlerweile einen Numerus Clausus.“ Tobias Frings und seine Schulkollegen fühlen sich mit dem Abitur auch ein Stück erwachsener als zum Beispiel nach der zehnten Klasse. Anna Graff: „Plötzlich muss man Vieles selbst entscheiden und einen Plan haben. Das ist gar nicht so einfach.“ Je nachdem, wo sie ihr Freiwilliges Soziales Jahr macht, muss Anna Graff zu Hauses ausziehen. Sie hätte aber auch kein Problem damit, bei den Eltern wohnen zu bleiben. „Meine Eltern wollen mich zwar unterstützen“, sagt Anna Graff. „Aber es ist ja schon ohne Miete alles sehr teuer. Das will ich denen eigentlich gar nicht zumuten.“ Ähnlich sieht das auch Thomas Frings. „Mir wäre am liebsten, ich könnte hier in der Nähe studieren.“

Zunächst kommen aber jetzt die Prüfungen. Und die große Abiturfeier am 27. Juni in der Langerweher Kulturhalle. „Wir sind so viele“, lacht Anna, „das Forum unserer Schule reicht nicht mehr.“

Die erfolgreichen Abiturienten der Europaschule

Die erfolgreichen Abiturientinnen und Abiturienten der Gesamtschule „Europaschule Langerwehe“ heißen Michelle Adler, Ezgi Avci, Özge Avci, Britta Bauchmüller, Hendrik Bielke, Lukas Böken, Julia Bongen, Sören Brockob, Carmela Bruno, Maximilian Charl, Andreas Clasen, Özlem Demirdas, Sandra Dickmeis, Ilona Enns, Marc Erberich, Sabrina Flören, Kim-Sarah Freiwald, Anna Frings, Alexander Goldenbaum, Christina Gossen, Patrick Hamacher, Yannik Hamacher, Isabelle Hansen, Svenja Hansen, Salma Harraou, Karl-Heinz Heidmann, Maximiliane Heinen, Margret Janoschka, Zeynep Kahveci, Daniel Kaminski, Yannick Keutmann, Natalie Klaer, Lisa Koszak, Alex Kramer, Maurice Kreutz, Peter Lambertz, Bastian Lange, Lars Leppi, Marvin Meisterburg, Lotta Missong, Simon Müller, Sarah Mund, Sven Nadrowski, Saskia Nieke, Anne Ohlef, Roland Ost, Jennifer Platzke, Kelly Prangenberg, Patrick Quast, Robin Raguse, Jessica Reinartz, Denise Renninger, Philipp Reuscher, Lars Roeber, Hana Sendro, Steve Simson, Sabrina Spies, Patrick Stollberg, Philipp Tingart, Markus Tönnes, Emanuel Ulrich, Kyra von Wrede, Viktoria Wedel, Milena Weise, Marvin Wiertz, Janina Wiesen und Dennis Zimmermann.

Herzlichen Glückwunsch und viel Glück für die Zukunft!

Lucas Croé (links, hier mit einem Mitschüler des Wirteltor-Gymnasiums) hat das Abitur mit der Traumnote 1,0 bestanden.

Lucas Croé (links, hier mit einem Mitschüler des Wirteltor-Gymnasiums) hat das Abitur mit der Traumnote 1,0 bestanden.

Wie Streber sieht Lucas Croé nicht aus. Überhaupt nicht. Und dennoch gehört der junge Mann aus Langerwehe zu den neuen besten Abiturienten in der Region Düren. Er hat sein Abitur mit der Traumnote 1,0 bestanden. „Ich bin ein durchschnittlicher Lerner“, sagt Lucas Croé.  Lucas hatte Englisch und Mathematik als Leistungsfächer. Auf die Frage, ob man für eine glatte Eins im Abitur alle Abi-Klausuren mit 14 Punkten schaffen muss, antwortet Lucas Croé lapidar: „Oder mit 15. Das ist auch bei uns so.“ Der ABiturient sagt, dass er schon immer ein guter Schüler gewesen sei. Für Lucas  war es nicht das wichtigste Ziel, eine glatte Eins im Abitur zu schaffen. „Überhaupt nicht“, sagt er. „Mein Ziel ist es immer, mit meinen Möglichkeiten das Beste zu schaffen.“ Das gilt ganz sicher auch für das Studium. Lucas studiert Philosophie, Politik und Wirtschaftswissenschaft im britischen Oxford. „Der Studienplatz ist mir schon im Januar zugesagt worden, wenn meine Abiturnote 1,2 oder besser ist. Am 1. Oktober fange ich an.“ Lucas war mehrfach zu Bewerbungsgesprächen in Oxford, hat mit Professoren gesprochen und verschiedene Tests absolviert. „Das ist schon toll, dass das geklappt hat“, sagt er.  Er strebt danach eine Karriere im Auswärtigen Amt an, am besten im Diplomatischen Dienst. „Natürlich“, sagt er, „ist der Arbeitsmarkt hart. Aber ich glaube, wenn man entschlossen ist und an sich glaubt und natürlich auch etwas drauf hat, dann bekommt man später auch auf dem Arbeitsmarkt Chancen. Ich mache mir da jetzt nicht wirklich so viel Druck.“  Es gäbe viele Möglichkeiten“, meint der Abiturient. „Ich will jetzt erst einmal mein Studium vernünftig zu Ende machen. Und dann gucke ich weiter.“ 
Die Zeit bis dahin, will der Langerweher übrigens für eine kleine Reise nutzen. „Wie fast alle Abiturienten möchte ich die Welt kennenlernen. Mich reizt besonders Osteuropa.

Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Abitur!

In einem feierlichen Rahmen verabschiedete die Europaschule Langerwehe, Gesamtschule, den 16. Abiturjahrgang, es ist die erste Abiturientia unter dem Schulnamen Europaschule. 53 Abiturientinnen und Abiturienten haben ihre Reifeprüfung erfolgreich abgelegt: Julian Barzen, Alexander Breuer, Nico Chodor, Carmen Engels, Tim Ernst, Jenny Fust, Susanne Gase, Gülten Gedik, Dustin Gillon, Max Graff, Philipp Grouven, Angelina Herzog, Kira Hildmann, Tobias Hübben, Angelina Jacobi, Anna Lea John, Yavuz Selim Kahveci, Maren Kampmann, Tobias Kaulen, Raimund Keller, Christian Knoll, Svenja Kriescher, Samim Latif, Simon Lehnen, Frederic Maas, Tanja Mund, Marc Nadrowski, Laura Nagelschmidt, Ayse Ocak, Gökhan Öksüz, Maximilian Pfeiffer, Christoph Reinartz, Marvin Reinartz, Philipp Reinartz, Alexander Rosarius, Nadeschda Sabeti, Marin Salda, Lukas Schepers, Dennis Schäfer, Tim Schäfer, Stefan Schieren, Martin Schmidt, Stefan Schneider, Philipp Schönen, Carina Spiegelmacher, Ivonne Supplitt, Kevin Tümmers, Erika Unruh, Nicola von Steinmetz Bamberg, Noelle Wenzler, Jaqueline Ziegler, Julia Ziegler, Sven Zuraszek.

Die erste Abiturientia unter dem Motto Europaschule Langerwehe.

Max Graff  und Tobias Kaulen führten durch das abwechslungsreiche Programm, in dem auch der Dank an die Lehrer nicht fehlte. Musikalische Beiträge der Musikkurse der Oberstufe unter der Leitung von Hans-Jürgen Geffers, der Schülerband des elften Jahrgangs und Gesangdarbietungen von Lehrern und Schülern sorgten für eine feierlich-fröhliche Stimmung. Besonders gut kam eine lustige Videopräsentation an, in der die unterschiedlichen Sportkurse des 13. Jahrgangs vergleichend präsentiert wurden. Als Zauberer verblüffte  Abiturient Gökhan Öksüz sein Publikum. Er hatte seine Zauberei auf das Abi-Motto abgestimmt und brachte unter lustigen Sprüchen über die Schulzeit die Zuschauer zum Lachen und Staunen.

Die Abiturienten hatten das Motto „abibook – 13 Jahre sozial Netzwerk“ gewählt. Sie hatten das Forum der Schule entsprechend gestaltet. Die Leinwand für die abibook-Präsentationen stellte zum Beispiel einen überdimensionierten  Computerbildschirm dar. Die meisten Festredner nahmen Bezug auf das Motto. So sagte Arnold Krekelberg, Abteilungsleiter für die Oberstufe: „In den 13 Jahren eurer Schulzeit und besonders in den letzten drei Jahren habt ihr euch untereinander und mit den Lehrkörpern „vernetzt“ und Inhalte ausgetauscht, mit dem Ergebnis, dass ihr heute die Früchte eurer schulischen Vernetzung in Form des Abiturzeugnisses erhaltet.“ Krekelberg wünschte den Abiturienten, dass ihr soziales Netzwerk nach der Schulzeit noch lange Bestand hat und dass das Abiturzeugnis ihnen die Türen zu einer guten Zukunft weit auf macht.

Zahlreiche Ehrengäste hatten sich auch zu der Abiturfeier eingefunden: Bürgermeister Heinrich Göbbels,  Hans-Uwe Endrigkeit vom Jugend-, Schul- und Sportausschuss, Rolf Kurth, Ortsvorsteher von Heistern und Hamich sowie zahlreiche Mitglieder des Gemeinderates und der politischen Parteien der Gemeinde Langerwehe. Arnold Krekelberg bedankte sich beim Evangelischen Pfarrer Daniel Müller-Thor für die Gestaltung des Abiturgottesdienstes in der alten Kirche. Außerdem begrüßte er den Schulpflegschaftsvorsitzenden Dr. Karl Wolter und dessen Stellvertreterin Janine Dassen sowie den Vorsitzenden des Fördervereins der Schule, Bert Graff.

Schulleiter Heinz Moll ist stolz auf seine Abiturientia.

Schulleiter Heinz Moll zeigte sich erfreut über das diesjährige Abiturmotto und ließ in seiner Ansprache die Gedanken um den Begriff „social Network“ kreisen. „Bildung und Erziehung postulieren stets ein social network“, so der Schulleiter. Bereits im Jahr 1982 sei in den Richtlinien für die gymnasiale Oberstufe die Kategorie „Selbstverwirklichung in sozialer Verantwortung“ formuliert. Heinz Moll legte dar, dass sich besonders in der gymnasialen Oberstufe Lehrerinnen, Lehrer, Schülerinnen und Schüler mit den Themen und Grundproblemen des jeweiligen Faches gemeinsam und individuell auseinandersetzen. Vielfältige Mitwirkungsmöglichkeiten im Unterricht und im institutionellen Rahmen der Schule bieten dabei nicht nur viele Chancen sondern konstituieren das social network, führte der Schulleiter unter anderem aus. Für die Schule heiße das, dem Schüler Hilfen für seine persönliche Entfaltung und die Gestaltung seines eigenen Lebens und für verantwortliche Teilhabe der Gestaltung des öffentlichen Lebens zu geben. „Selbstverwirklichung in sozialer Verantwortung“ sei ohne die Bereitschaft und Fähigkeit sich mit anderen zu verständigen nicht erreichbar. Der Schulleiter lobte die Jahrgangsstufe wegen ihres Einsatzes bei allen Aktionen der Schule und der Schülervertretung und die Übernahme von Verantwortung für das Gelingen von Schulveranstaltungen. „Es ist eine sehr sympathische Abiturientia, die so mit Gefühl und Empathie aber stets zielorientiert ihren Glauben an die Wunder dieser Welt vertreten hat“, sagte der Schulleiter, indem er auf das Gedicht „Glauben“ von Rose Ausländer Bezug nahm. Bürgermeister Heinrich Göbbels stellte ganz besonders heraus, dass die Schule nun Europaschule geworden ist und gratulierte der Abiturientia ganz herzlich zum bestandenen Abitur, wünschte alles Gute für die Zukunft  und bat sie, den Europagedanken in die Welt hinaus zu tragen.  Er dankte der Schulleitung für das hervorragende Verhältnis zum Schulträger. Es sei eine fruchtbare Zusammenarbeit. Besonders dankte der Bürgermeister Schulleiter Heinz Moll und Abteilungsleiter Arnold Krekelberg. Dr. Karl Wolter sprach als Schulpflegschaftsvorsitzender für die Eltern, Bert Graff für den Förderverein der Schule.  Beratungslehrer Klaus Dauven wurde von Tobias Kaulen interviewt und ließ dabei die Ereignisse der letzten drei Jahre Revue passieren. Nachdem die Abiturienten als Höhepunkt der Feier ihre Zeugnisse entgegengenommen hatten, klang der schöne Abend bei einem Sektempfang aus.