Hans-Uwe Endrigkeit ist nicht mehr Fraktionsvorsitzender der SPD im Gemeinderat.

Hans-Uwe Endrigkeit ist nicht mehr Fraktionsvorsitzender der SPD im Gemeinderat.

Die Fraktion der SPD im Rat der Gemeinde hat einen neuen Vorsitzenden. Uwe Endrigkeit, bisher Fraktionschef der Genossen, ist von seinem Amt mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Dies teilte er seinen Fraktionskollegen in einer Sitzung mit.

Übernehmen wird dieses Amt ab sofort Peter Münstermann, der von den Mitgliedern der Fraktion gewählt wurde. Münstermann war bisher stellvertretender Vorsitzender der Fraktion. Zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden wurde Dirk Huizing gewählt. Auf diese Personalumstellung innerhalb der Fraktion hatten sich die Langerweher Genossen bereits vor den Kommunalwahlen verständigt, bei denen Münstermann als Landrat und Endrigkeit als Bürgermeister kandidierte. Ziel seines Rücktrittes sei es, die Funktionen des Ortsvereins- und Fraktionsvorsitzenden in verschiedene Hände zu legen, begründet Endrigkeit seine Entscheidung.

 

In der Langerweher Gemeindebücherei gibt es Bücher und Spiele für Menschen mit Demenz beziehungsweise deren Angehörige. Foto: A. Kick

In der Langerweher Gemeindebücherei gibt es Bücher und Spiele für Menschen mit Demenz beziehungsweise deren Angehörige. Foto: A. Kick

Die Gemeindebücherei Langerwehe unter der Leitung von Andrea Kick konnte ihr Angebot erweitern. Anlässlich des Welt-Alzheimertages,  der immer am 21. Septemberbegangen wird, hat die Gemeindebibliothek Langerwehe von einem renommierten Verlag eine großzügige Spende zum Thema Demenz erhalten. Die Medien richten sich an Männer und Frauen mit Demenz beziehungsweise deren Angehörige.
Das Medienpaket enthält Bücher mit kurzen Geschichten zum Vorlesen und besondere Mitsing- und Erlebnisbücher. Die illustrierten Lieder können abgespielt und mitgesungen werden. 

Auch zwei einfache Spiele, die Menschen mit einer Demenzerkrankung Erfolgserlebnisse bieten, ergänzen das Angebot.

Die neuen Bücher und Spiele können selbstverständlich zu den normalen Öffnungszeiten der Bücherei ausgeliehen werden: montags von 10.30 bis 14 Uhr und von 15 Uhr bis 18 Uhr, donnerstags von 10.30  bis 14 Uhr und von 15 Uhr bis 18.30 Uhr sowie freitags von 10.30 bis 14 Uhr und von 15 Uhr bis 18 Uhr.

Einige Künstlerinnen der neuen Sonderausstellung „Auf dem Weg“, die im Töpfereimuseum gezeigt wird (v.l.n.r.): Solveijg Speer, Christiane Rücker, Angela Mainz, Sabine Puschmann-Diegel und Ekaterina Ominina. (Foto: Töpfereimuseum Langerwehe)

Einige Künstlerinnen der neuen Sonderausstellung „Auf dem Weg“, die im Töpfereimuseum gezeigt wird (v.l.n.r.): Solveijg Speer, Christiane Rücker, Angela Mainz, Sabine Puschmann-Diegel und Ekaterina Ominina. (Foto: Töpfereimuseum Langerwehe)

Im Töpfereimuseum Langerwehe ist jetzt die neue Sonderausstellung „Auf dem Weg“ eröffnet worden, in der Künstlerinnen  der “GEDOK Bonn” ausgewählte Arbeiten aus den Bereichen  Keramik, Papier, Textil, Filz und Fotografie präsentieren. Zur Begrüßung haben Museumsleiterin Dr. Kirsten Ulrike Maaß und die Vorsitzende der “GEDOK Bonn”, Dr. Clotilde Lafont-König, gesprochen. Die Kölner Journalisten Antje Soléau führet fachlich in die Ausstellung ein. Der Stolberger Pianist Theo Palm begleitete die Eröffnung musikalisch.

Mit der Sonderausstellung „Auf dem Weg“ begeben sich die Künstlerinnen der “GEDOK Bonn” auf Grenzgänge zwischen angewandter und freier Kunst. Ihre Arbeiten spiegeln die fließende Grenze zwischen den beiden Kunstsparten wider bzw. zeigen, wo und wie sich jede der Künstlerinnen in diesem Grenzbereich persönlich positioniert. Zu den ausstellenden Künstlerinnen gehören Helga Becker, Rosemarie Bühler, Katinka Dietz, Clotilde Lafont-König, Traudel Lindauer, Angela Mainz, Ingeborg Mayr, Sabine Puschmann-Diegel, Margret Riedel, Christiane Rücker, Sabine Störring, Solveijg Speer, Vera van Kaldenkerken-Wistuba, Elisabeth Vix, Edle von Frantzius und Brigitte Wüster. Als Gastkünstlerin ist die russische Keramikerin Ekaterina Ominina aus St. Petersburg mit dabei.

Begleitend zur Ausstellung bietet das Töpfereimuseum Langerwehe Führungen für Erwachsenengruppen sowie ein museumspädagogisches Programm für Kindergartengruppen, Schulklassen und Kindergeburtstage an. Die an der Ausstellung teilnehmende Papierkünstlerin Angela Mainz lädt am 27. und 28. Februar 2016 zu einem kreativen Wochenendseminar in das Töpfereimuseum ein.

Die Ausstellung kann bis Sonntag,  13. März, zu den üblichen Öffnungszeiten des Museums besucht werden: dienstags bis freitags von 10 bis 13 und von 14 bis 16 Uhr, samstags von 12 bis 17 Uhr sowie sonn- und feiertags von 11 bis 18Uhr. Weitere Informationen gibt es unter www.toepfereimuseum.de

 

Europaschüler aus Langerwehe erlebten eine unvergessliche Zeit im irischen Dublin.

Europaschüler aus Langerwehe erlebten eine unvergessliche Zeit im irischen Dublin.

“Céad Míle Faílte! Hunderttausend Mal Willkommen!” – so begrüßt man in Irland Besucher der grünen Insel. Diese sprichwörtliche Herzlichkeit der Insulaner beeindruckte ausnahmslos alle 25 Schülerinnen und Schüler der Europaschule Langerwehe und ihre begleitenden Lehrerinnen Romy Brimmers und Susanne Nehls-Bhayani, so dass am Ende der fünftägigen Studienfahrt vielfach der Wunsch geäußert wurde, man möge doch das Datum des Rückfluges einfach ignorieren.

Bei allen ihren Aktivitäten, sei es beim geführten Stadtrundgang, beim Besuch der berühmten Universität Trinity College, in dessen Bibliothek das “Book of Kelle” aufbewahrt wird, oder einfach beim Kontakt mit den Einheimischen in Geschäften und Restaurants stellten die Langerweher fest, dass die Iren ausgesprochen freundliche Menschen sind, die immer einen Witz oder eine kleine Anekdote parat haben. Für die Schüler der Leistungskurse Englisch war somit “das Bad” in der Zielsprache, dass die Studienfahrt nach Dublin ermöglichen sollte, alles andere als Arbeit sondern müheloses Lernen und oftmals Vergnügen.

Ein besonderes Highlight war in diesem Zusammenhang sicherlich die Küstenwanderung bei Howth, wo der Blick auf Meer und Natur die Oberstufenschüler faszinierte; aber auch der Nachmittag, den die Gruppe damit verbrachte, die gälischen Varianten von Fuß- und Handball und auch das schnellste Spiel der Welt – Hurling – aktiv kennenzulernen. Und nicht zuletzt die Besuche des Stadtteils Temple Bar, wo Pubs mit irischer Live Musik natürlich auch zum „Pflichtprogramm“ einer jeden Studienfahrt gehören.

Begeistert und wehmütig stieg die Langerweher Gruppe dann am Ende doch wieder in ihren Flieger zurück ein. Sie trösteten sich mit dem Gedanken, dass sie beim nächsten Besuch mit Sicherheit wieder hunderttausend Mal willkommen sein würden.

 

Die Wanderer von der Ortsgruppe Schlich des Eifelvereins erlebten eine tolle Reise.

Die Wanderer von der Ortsgruppe Schlich des Eifelvereins erlebten eine tolle Reise.

Die Mitglieder des Eifelfvereins Schlich erzählen von einer schönen Wanderfahrt. Hier kommt der Bericht von Matthias Heck:

“Zum Wandern fuhren 50 Wanderinnen und Wanderer aus Schlich und Neuss mit einem Bus in den Oberfälzer Wald. Vom Reiseleiter Peter Frauenrath wurde das tolle Hotel Kastanienhof mit hervor- ragender Küche  in der Gemeinde Georgenberg an der Tschechischen Grenze zum Quartier genommen.

Da die vorgesehenen Unternehmungen in Prag wegen der Erkrankung des Wanderführers Jan Eckstein aus Marienbad ausfallen mussten, fuhren wir mit dem Bus nach Tschechien und wanderten zum Bergbau-Museum Prokop-Stollen in Mieß. Es erinnert an die Zeiten, als im Gebiet Příbram Silber, Eisen und später auch Uran bis 1966 abgebaut wurden.  Nach dem Mittagessen ging die Fahrt zum ehemaligen Benediktiner-Kloster  Kladruby (1115) im Westen Böhmens(deutsch: Kladrau). Nach einigen Besitzstreitigkeiten und Kriegswirren ist es seit 1945 im Staatsbesitz der Tschechei.

Am nächsten Tag stand das Wandern im Programm und es galt die Schönheiten des Oberpfälzer Waldes aufzunehmen. Es ging über schöne Wiesen- und Waldlandschaften zur tschechischen Grenze  sowie Sehenswürdigkeiten rund um unser Hotel. Manfred Janker (Vorsitzender OWV-Zweigverein Georgenberg) führte uns zu einigen Mühlen, Burgruine Schellenberg, Reste des Jagdschlosses der Fürsten Lobkowitz, auf den Berg Havran (deutsch: Rabenberg) mit Aussichtsturm. Nach dem Abend-essen konnten alle an einem Tanzvergnügen im Stadl mit Musik teilnehmen. Der folgende Tag führte uns zu Besichtigungen nach Kelheim und Regensburg. Die Befreiungshalle, Kloster Weltenburg und die Walhalla standen auf dem Programm. Nach einer Wanderung durch das Zottbachtal führte uns der nächste Tag zur Tiefenbohrung nach Windischeschenbach mit Führung. Eine Wanderung durch den Steinwald mit Einkehr in einem Panorama-Drehlokal schloss sich an. Der nächste Tag führte uns durch verlassene böhmische Dörfer mit Pferdekutschenbegleitung für fussmüde Wanderer und am Abend spielte eine böhmische Blaskapelle zum Tanz auf. Die letzte Wanderung führte uns nach Pleystein mit der auf einem Rosenquarzfelsen stehenden Wallfahrtskirche.

Beim Abschlussabend wurde den Wanderführern, besonders dem Organisator Peter Frauenrath für die schönen und gelungenen Wandertage herzlich gedankt. Sie werden in langer Erinnerung bleiben.”