Archiv für die ‘Wehter Verzäll’ Kategorie

Kristina Hürtgen und Andreas Reinartz sind das neue Schlicher Maikönigspaar.

Nach vielen Wochen der Vorbereitung und Vorfreude steht in Schlich das traditionelle Maifest kurz bevor. In den letzten Wochen und Monaten arbeitete die Maigesellschaft wieder daran, ein zünftiges Maifest auf die Beine zu stellen, das in diesem Jahr wieder, wie gewohnt, über Christi-Himmelfahrt,  also am 16. und 17. Mai, auf dem Schützenplatz in Schlich stattfinden wird.
Im Mittelpunkt des Festes steht das Maikönigspaar, Kristina Hürtgen (25) und Andreas Reinartz (28), dasam  30. April, auf der Versteigerung der Maibräute ermittelt wurde. Reinartz bezahlte für das Amt des Maikönigs dabei 2320 Euro und wurde somit nach den Statuten der Gesellschaft neuer Maikönig. Das Maifrest beginnt am 16. Mai mit dem Eröffnungsball um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr). Höhepunkt des Eröffnungsballs wird die Krönung des neuen Königspaares sein.

Am Donnerstag, dem 17. Mai, bildet der Festzug, der ab 14.30 Uhr durch die Ortschaften Schlich und D’horn zieht, den ersten Höhepunkt des Tages. Angeführt wird der Festzug von den drei Mairemmeln, Michael Dahmen, Christian Hourtz und Martin Reinartz, die auf der Versteigerung 1601 Euro für das Amt der Maipolizei bezahlten. Um 20 Uhr beginnt dann der Königsball (Einlass 19 Uhr) im Festzelt. Im Laufe des Abends wird der Ehrentanz des Königspaares samt Gefolge den letzten Höhepunkt des Tages bilden.

Wie auch im vergangenen Jahr wird am Mittwoch, dem 16. Mai, die europaweit renommierte Coverband „Wallstreet“, die vor zwei Jahren erstmalig das Publikum begeisterte, für musikalische Unterstützung und garantiert viel Stimmung sorgen. Das zeigen nicht zuletzt auch die guten Referenzen der Band. Mit Auftritten auf Events von Mario Barth, der Bundeswehr und internationalen Konzernen kann sich die Band rühmen.

Donnerstags wird die bereits durch einige Maifeste bekannte Showband „Joynova“, die ein umfangreiches Repertoire an Songs im Gepäck hat, zu Gast sein.

Im Rahmen der Frühlingspromenade auf Schloss Merode wurde auch ein Kunstpreis verliehen.

Die Sprachen im großen Zelt der Frühlingspromenade, draußen an den vielen Ständen sowie im Schloss Merode selbst waren international. Nicht nur lokale und regionale Aussteller versuchten bei der traditionellen Frühjahrspromenade ihre Waren an den Mann zu bringen, sondern auch Händler aus dem benachbarten Ausland wie aus den Niederlanden, Frankreich oder Belgien. Belgien ist natürlich ein Muss, stammt die Prinzenfamilie derer von Merode doch ursprünglich aus diesem Königreich. Doch auch am Wettbewerb um die seit den Anfängen der Frühlingspromenade auf Schloss Merode begehrten Kunstpreise in den Kategorien Malerei und Skulptur nahmen außer Künstlerinnen und Künstler aus der Region auch Männer und Frauen aus Belgien, Frankreich, Niederlande, Monaco und Spanien teil. 26 Kunstschaffende waren angetreten, um – wie die Jury-Präsidentin Dr. Renate Goldmann, Direktorin des Dürener Leopold-Hoesch-Museums, sagte – «ein weißes Zelt von seinem Rohzustand in einen großen Freiraum für die Kunst» zu verwandeln.

Den ersten Preis in der Kategorie Malerei gewann  der Spanier Juan Naranjo, den zweiten Platz in dieser Kategorie belegte Rocio Baez. Den ersten Preis in der Kategorie Skulptur errang die Dürenerin Peggy M. Kanacher, dicht gefolgt von Tiphaine de Bodman. In der Kooperation mit dem Haus de Merode stiftete die Aachener Privatbank Merck-Finck die Preise. Doris Robben, Direktorin der Bank, verkündete die Gewinne: Die beiden Preisträger dürfen im Jahr 2013 zwei Monate lang in den Räumen der Aachener Bank ihre Objekte präsentieren.

Durch die Preisverleihung führte in Deutsch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Englisch und Flämisch Prinz Charles-Adrien de Merode, der die Frühlingspromenade auch in diesem Jahr organisiert hat. Die Direktorin des Leopold-Hoesch-Museums Düren, Renate Goldmann, verwies auf die Bedeutung der Frühlingspromenade und des Kunstwettbewerbs für Region und ganzez Land. «Man kann es gar nicht zu oft erwähnen», stellte die Kunsthistorikerin fest, «dass solche Events wie die Frühlingspromenade, darin eingebettet der Kunstwettbewerb, für die Region wirtschaftliche Erfolge zeichnet und zudem Menschen verschiedener Kulturen und Sprachen zusammenführt.» Das sei Völkerverständigung pur.

Das neue Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Inden-Langerwehe.

Die evangelische Kirchengemeinde Inden-Langerwehe hat ein neues Prebyterium. Nachdem es in der letzten Periode eine Zeitlang unterbesetzt war, waren nun wieder genügend Männer und Frauen bereit, dieses wichtige Amt wahrzunehmen. Drei lang „gediente“ Presbyter sind ausgeschieden.   Andrea Bönsch, Ernst Walter Hanf, Dagmar Leonards, Daniel Müller Thór, Ursula Schütze, Regina Schreckenberg, Silvia Struck, Wolfgang Fischer, Heike Elsner, Christine Sievers, Christel Esser, Renate Wesemann (als Mitarbeiterin) gehören von nun an zum Presbyterium.

Die ausgeschiedenen Mitglieder

In einem sehr feierlichen Gottesdienst wurde das neu besetzte Gremium eingeführt und die ausscheidenden Mitglieder würdig verabschiedet:
Peter Bauer, im Presbyterium seit 1994, hat sich  viele  Jahre lang als Finanzmeister und  mit vielen anderen Fähigkeiten eingesetzt, insbesondere im Bereich aller Bauvorhaben der Gemeinde. Zu vielen Ideen und Aktivitäten in dieser Zeit gehört seit drei Jahren die von ihm organisierte Krippenausstellung.

Ursula Frings, im Presbyterium seit 2000, gehört auch fast zum „Urgestein“. Sie leitete den Diakonie-Ausschuss und organisierte den Besuchsdienst. Auch im Finanzausschuss hat sie sich eingebracht.

Angelika Haak-Dohmen, im Presbyterium seit 2004, brachte sich sehr engagiert in den vergangenen acht Jahren im Bereich der Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit ein. Bleiben wird von ihr das Konzept und Layout des Gemeindebriefs sowie die Internetdarstellung der Gemeinde. Diesen Dreien dankte die Vorsitzende Regina Schreckenberg mit von Herzen kommenden Worten und einem Abschiedsgeschenk.
Pfarrer Müller Thór ging in seiner Predigt darauf ein, wie viel in so einer kleine Gemeinde zu bewegen ist und wie gerade hier die Gemeinde auch zur Ersatzfamilie werden kann. Und auch bei den unterschiedlichen persönlichen „Talenten“ im neuen Presbyterium könne er sich nur auf die nächsten vier Jahre freuen. Nach traditioneller Rheinischen Einführungsordnung bekräftigten die elf Mitglieder durch „Ja, mit Gottes Hilfe !“ die Bereitschaft zur Leitung der Langerweher Kirchengemeinde.
Als Begrüßungsgeschenk überreichte Pastor Müller Thór etwas  Theoretisches (Buch über Zitate aus der Bibel) und etwas Praktisches (eine Kirchenschürze für die Feste und sonstige Gestaltungsfelde).Da noch drei Schürzen übrig blieben, bekamen Birgit Bauer (Gemeindesekretärin), Brigitte Lexis (Küsterin in Inden/Altdorf) und Marion Esser (Küsterin in Langerwehe)  jeweils auch eine ausgehändigt.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es bei einem feierlichen Empfang Zeit, um miteinander und mit der neuen Gemeindeleitung ins Gespräch zu kommen.

Im Rahmen der jüngsten Gemeinderatssitzung wurden verdiente Blutspender ausgezeichnet.

„Bürgertugenden wie Hilfsbereitschaft und Solidarität“, so der Langerweher Bürgermeister Heinrich Göbbels, „nehmen in unserer Gesellschaft leider immer mehr ab. „Sie alle haben diese Tugenden bewiesen.“ Vor der jüngsten Ratssitzung der Töpfergemeinde wurden langjährige Blutspender ausgezeichnet. Sie alle bekamen eine Ehrennadel mit Eichenkranz in Gold des Deutschen Roten Kreuzes. „Sie können sicher sein“, so Göbbels, „dass sie unschätzbare Dienste für den Nächsten geleistet waren, auch wenn sie nicht genau wissen, wem sie geholfen haben.“ Die Gemeinschaft, so der Bürgermeister, brauche solche Menschen. „Alle zwei Minuten wird in Nordrhein-Westfalen Spenderblut benötigt und der Bestand an Blutkonserven reicht immer nur für wenige Tage.“ 25 Mal Blut gespendet haben: Peter Josef Heinemanns, Oliver Kurth, Rainer Mütter, Susanne Schmitte, Franz Xavier Schmitz-Schunken, Markus Schoenen und Heinz Hubert Sommer. 50 Mal haben Dr. Günter Crecelius, Friedrich Ernst, Astrid Vannahme und Agnes Wirtz Blut gespendet. Für 75-maliges Blutspenden wurden Christa Maria Brinckmann, Helene Leuschner, Margarete Riemke und Herbert Vaasen ausgezeichnet. Gerd Mathieu hat hundert Mal Blut gespendet. Eine besondere Auszeichnung gab es für Alfons Schubert aus Langerwehe-Heistern. Er hat immerhin 125 Mal seinen Lebenssaft gespendet. „Die Mitarbeiter der Verwaltung“, so Bürgermeister Heinrich Göbbels, „gehen mit gutem Beispiel voran.“ Schubert hat beim Wasserleitungszweckverband der Gemeinde gearbeitet.

Die Pfarrgemeinde St. Katharina in Wenau feiert den Namenstag des jugendlichen Heiligen Pankratius am Samstag, 12. Mai, um 17 Uhr mit einer Messe. In Anschluss wird das Pankratiuswasser geweiht, es kann in kleine Flaschen abgefüllt und und mit nach Hause genommen werden. Vor der Messe sind alle Kinder aus der Gemeinschaft der Gemeinden Inden/Langerwehe und vor allem alle Kommunionkinder um 16.15 Uhr zu einer kleinen Kinder-Kirchenführung eingeladen.