Archiv für die ‘Töpfermeister Tünn’ Kategorie

Tünn will Wasser.

Tach zusammen, liebe Leute, heut muss ich mich ganz dringend noch einmal bei euch melden. Aber echt jetzt! Kennt ihr das schöne Lied von den “Bläck Fööss” mit dem Wasser und so? Das sollten sich unsere Gemeindeväter mal zu Herzen nehmen. Und zwar dringend! Mann, Mann, Mann!

Ein (Töpfer-)Brunnen ohne Wasser...

Bei meinem täglichen Rundgang durch den Ort (ich muss ja immer nach dem Rechten sehen) ist mir gestern  Morgen aufgefallen, dass der Töpferbrunnen an der Hauptstraße kein Wasser hat. Und dass aus dem Trinkwasserhahn gleich nebenan auch nix raus kommt. Kein Tropfen.

Klar, im Winter (und vor allen Dingen bei dem Winter, den wir hinter uns haben), war es sicher sinnvoll, den Brunnen sozusagen trocken zu legen. Aber wir haben doch jetzt schon seit etlichen Tagen fast sommerliche Temperaturen. Da sollte  unsere gute Tonfrau am Töpferbrunnen doch wirklich wieder Wasser haben. So wie jetzt sieht der ganze Platz richig trostlos aus. Irgendwie traurig und vertrocknet. Und so ist unser schönes Langerwehe doch überhaupt nicht. Ich meine, ein Brunnen ohne Wasser, dass ist doch so wie Langerwehe ohne Ton. Oder Köln ohne Dom. Oder ich ohne meine Töpferscheibe. Das geht gar nicht. Überhaupt nicht.

Das Trinkwasserbecken wurde als Aschenbecher missbraucht. Pfui!

Und dass es dann gleich auch wieder Zeitgenossen gibt, die das Trinkwasserbecken als Aschenbecher missbrauchen, finde ich sowieso unter aller Kanone. Aber solche Typen gibt`s ja immer, da lässt sich vermutlich nix dran ändern.

An dem trockenen Brunnen aber schon! Also, bitte liebe Mitarbeiter von der Gemeindeverwaltung: Jev uns Wasser! Oder anders ausgedrückt: Wasser Marsch für den Wehter Töpferbrunnen! Oder muss ich erst die Feuerwehr einschalten???

In diesem Sinne: Tschöööö und bis bald, Euer Tünn

Töpfermeister Tünn

Ganz ehrlich, Freunde, das konnte doch nicht gut gehen, oder? Na ja, das mit dem Frühlingsfest von der Interessenvertretung “Pro Langerwehe”. Als ich am Sonntagmittag im Gewerbegebiet in Jüngersdorf ankam, war da absolut tote Hose. Eigentlich noch viel toter als tot. Mausetot. Aber echt jetzt. Okay, es hatte gerade angefangen zu regnen. Aber auch am späteren Nachmittag ist es, um es mal ganz vorsichtig auszudrücken, ziemlich sehr ruhig geblieben. Und das, obwohl Heinz Herten und Herbert Hilden von der IV “Pro Langerwehe” ein wirklich ansprechendes Musikprogramm organisiert hatten. Und auch die 45 Betriebe sich tolle Aktionen für ihre Kunden haben einfallen lassen.

Beim Gewerbefest war nicht wirklich viel los.

Aber vielleicht sind sechs verkaufsoffene Sonntag auf einmal vielleicht auch wirklich ein bisschen zu viel. Denn außer in Langerwehe hatten ja auch noch die Geschäfte in Kreuzau, Nideggen, Düren, Eschweiler und Aachen am Sonntag geöffnet. Und so viel kann doch wirklich kein Mensch auf einmal einkaufen, oder? Also, Freunde, ich bin echt der Meinung, dass da unbedingt eine bessere Absprache her muss. Okay, als Heinz Herten und seine IV-Pro-Mitstreiter schon lm vergangenen Oktober den Termin für das Frühlingsfest im Gewerbegebiet festgelegt haben, gab es am ersten Aprilwochenende 2011 noch keine weitere Veranstaltung in der Umgebung. Aber die sind halt später da zu gekommen. Deswegen ist es gut, dass zumindest der Dürener City-Manager Wilhelm Streb, Maria Valter von der “Kreuzauer Interessengemeinschaft” und Heinz Herten von der IV “Pro Langerwehe” signalisiert haben, dass sie demnächst über ihre Termine miteinander reden wollen. Aber bitte so, dass eine größere Stadt wie Düren die kleineren Kommunen bei der Terminvergabe nicht übervorteilt. Und so, dass jeder mal an einem Wochenende am Monatsanfang dran kommt. Weil dann, so Herten, nämlich der Kaufwille der Menschen am größten sei. Hoffen wir einfach, dass die Terminkoordination im nächsten Jahr besser klappt. Weil nämlich alle davon profitieren würden: Kunden und Händler!

In diesem Sinne: Tschöööö zusammen!!

Töpfermeister Tünn liebt Eis.

Hallo, Ihr Lieben! Was soll ich Euch sagen, ich bin heute so richtig gut gelaunt. Ach was, ich bin allerbester, blendender Stimmung! Ich sach Euch: ES GEHT BERGAUF! JA! STEIL BERGAUF! Warum, na, weil eins mal sicher ist: Die Tage des Winters, des Schneeschippens und des Nicht-Müll-Abgeholt-Werdens in Langerwehe sind vorbei!

Ja, ja, Ihr denkt jetzt wahrscheinlich, dass ich nun völlig durchgeknallt bin. Bin ich aber nicht. Aber ich habe sichere Indizien dafür, dass der Sommer in den Startlöchern steht. Unsere Eisdiele hat nämlich wieder auf. Da guckt Ihr, was?

Ich hab` meinen Augen nicht getraut, als ich gestern am späten Nachmittag durchs Dorf spaziert bin, um mal nach dem Rechten zu sehen und bei Karla und Maurizio Bellenzier im Eiscafé “Cortina” Licht brannte.

Juchuu! Unsere Eisdiele hat wieder auf!!!!

Aber nicht nur das: Es waren auch schon Gäste im Eiscafé, die das ein oder andere Bällchen Eis verputzt haben. Na ja, ich bin natürlich auch sofort rein. Um mir mein Lieblings-Spaghetti-Eis zu genehmigen. Und ich wusste gar nicht mehr, wie lecker das ist. Einfach köstlich!

Tünn liebt Spaghetti-Eis. Und Bananen-Split. Und...

Also, Karla und Maurizio: Herzlich willkommen zu Hause! Schön, dass Ihr wieder da seid.

Ach ja, und bis gaaaaaanz bald!

Egal, ob der Sommer vor der Tür steht oder nicht. Eis schmeckt auch im Winter…

In diesem Sinne: Tschöööööö!

Töpfermeister Tünn

Guten Morgen, Freunde, tja, ihr habt es   vielleicht heute Morgen auf dieser Seite schon gelesen gelesen: Meisenknödel im Garten sind erlaubt. Gott sei Dank, kann ich da nur sagen. GOTT SEI DANK, fast wäre das nämlich in die Hose gegangen, und das wäre ja gerade jetzt im Winter ziemlich blöd gewesen…

Ja, der Wehter Gemeinderat hat kürzlich eine “Ordnungsbehördliche Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Gebiet der Gemeinde Langerwehe” verabschiedet. Und darin geht es unter anderem um Meisenknödel. Im Beamtendeutsch heißt das übrigens “Das Füttern von wild lebenden Tieren und verwilderten Haustieren (Tauben, Katzen etc.) ist verboten.” Aber es sind auch Meisenknödel gemeint. Jawoll. Nun gut, die wilden Tiere können aufatmen, wenn, ja, wenn sie sich denn auf einem Privatgrundstück aufhalten. Sozusagen inenrhalb der Gartenzaungrenzen. Oder der Maschendrahtzaun-Absperrung. Aber ich schweife ab.

Elefanten bitte nur auf dem eigenen Grundstück füttern.

Innerhalb der eigenen Grundstücksgrenzen darf alles gefüttert werden, was Hunger hat. Also auch Krokodile, Löwen, Tiger, Elefanten (okay, dazu müsste euer Garten jetzt zugegeben ziemlich groß sein….).

Die ordnungsbehördliche Verfügung ist aber noch viel länger. Und ich habe kurz mal überlegt, ob ich sie komplett abschreiben und hier veröffentlichen soll. Mach ich aber nicht, weil ich bei 15 Paragraphen und sechs eng bedruckten DIN A4-Seiten dann morgen immer noch hier sitze. Aber ein paar Dinge, die die “ordnungsbehördliche Verordnung” so regelt, möchte ich euch doch erzählen: Alkohol, Nikotin  und Drogen auf Spielplätzen in Langerwehe sind verboten, Pinkeln außerhalb von Toiletten auch (im Beamtendeutsch heißt das “Verrichtung der Notdurft außerhalb von Toiletten”) genauso wie das Übernachten auf öffentlichen Bänken und Stühlen. Spucken und Ausspucken von Kaugummis sind ebenfalls nicht erlaubt, Autoputzen mit Reinigungsmitteln auch nicht,  und dass jedes Haus eine Hausnummer braucht, ist ja wohl jedem auch klar.

Ganz ehrlich, das meiste, was in der Verordnung steht, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Weil ein gutes Miteinander einfach besser funktioniert, wenn gewisse Regeln eingehalten werden. Und es ist schon irgendwie traurig, dass so einen Regelkatalog überhaupt geben muss. Noch trauriger ist allerdings, dass er vermutlich überhaupt nicht viel nutzen wird: Es wird imemr Zeitgenossen geben, die auf Spielplätzen Drogen konsumieren oder ihren Müll in der Gegend rumschmeißen. Und es gibt vermutlich zu wenige Mitarbeiter der Gemeinde, die das wirklich kontrollieren.

In diesem Sinne: Tschööö und bis demnächst!

Tünn ist sauer.

Tja Freunde, was soll ich sagen: So langsam werde ich sauer! Ja, SAUER! Jetzt mal ehrlich, sind wir hier in Langerwehe oder in Neapel? Nein, nicht wegen der leckeren Pizza, die ja bekanntermaßen aus Süditalien ihren Siegeszug über ganz Europa angetreten hat, sondern wegen der Müllberge, die sich derzeit vielerorts in Langerwehe türmen. Viele entzürnte Bürgerinnen und Bürger haben gestern in der Redaktion von toepfergemeinde.de angerufen und sich beschwert.

Am Nikolausberg ist der Müll seit dem 22. Dezember nicht mehr abgeholt worden.

Zu Recht übrigens, wie ich finde. Völlig zu Recht. Die gelben Säcke sollten schon vor Weihnachten abgeholt werden, die grauen Tonnen in der Woche “zwischen den Jahren”, wie wir hier ja so schön sagen – und beides steht in vielen Straßen im Gemeindegebiet immer noch da. Betroffen sind unter anderem der Schafenberg und der Nikolausberg.

Die Firma “Regioentsorgung”, die ja für die Müllabfuhr in Langerwehe zuständig ist, schreibt dazu auf ihrer Internetseite In vielen Neben- und Anwohnerstraßen türmen sich die Schneemassen vor Einfahrten und Gehwegen. Die Einfahrt mit den Entsorgungsfahrzeugen ist oftmals unmöglich. Nicht geleerte Behälter können leider nicht nachgefahren werden!! Bitte nutzen Sie bis zur nächsten Abfuhr Papiersäcke für den Bioabfall, Kartons für Altpapier und Plastiksäcke für den Restabfall. Diese können dann hinzu gestellt werden.

Ich hab´extra nochmal bei der Hotline angerufen (Telefon: 02403/5550666) und mir von der (freundlichen) Dame bestätigen lassen, dass zusätzliche Müllbeutel, die neben die Tonnen gestellt werden, beim nächsten Mal mit abgeholt werden. Einen zusätzlichen Abholtermin gibt es allerdings nicht. Die Dame am Info-Telefon hat für Verständnis gebeten. Meins hält sich in Grenzen, aber zugegeben: Aufregen bringt uns kein bisschen weiter… Wir müssen also warten bis zur nächsten, planmäßigen Müllabfuhr. Und so lange eben mit neapolitanischen Verhältnissen leben. Obwohl: Wenn schon, dann hätte ich auch gerne deren Temperaturen!!
In diesem Sinne: Tschöööö!