Archiv für die ‘Termine’ Kategorie

Fußball-Wochenende in Jüngersdorf

Fußball-Wochenende in Jüngersdorf

Der TuS 08 Jüngersdorf lädt am Wochenende, 9. und 10. Auftust zum Fußball-Wochenende auf sein Vereinsgelände in der Straße Am Königsbusch in Langerwehe-Jüngersdorf ein.

Am Samstag findet ab 14 Uhr das Frauen-Turnier um den “Fahrschule – Wunderle – Cup” statt. Im Anschluss daran startet traditionell ein Sommerabendfest.

Der Sonntag beginnt ab 11 Uhr mit einem Frühschoppen und “11er Schießen” für Jedermann und natürlich “Jederfrau”.

Daran anschließend folgt ein Einlagespiel der C – Junioren ab 12.30 Uhr.

Der “REWE – Jüngersdorf – Cup” der Herren beginnt dann um 14 Uhr.

Die bisher angemeldeten Mannschaften der beiden Tage versprechen ein sportlich interessantes Programm.

Für das leibliche Wohl ist an beiden Tagen bestens gesorgt.

Der MGV "Liederkranz" feiert Geburtstag

Der MGV “Liederkranz” feiert Geburtstag

Ein Chor, der nicht mehr singt und trotzdem gerne feiert? Im Langerweher Ortsteil Geich ist das nichts Besonderes. „Der MGV ‚Liederkranz Geich‘ ist Anfang der 70er Jahre zum letzten Mal als Chor aufgetreten“, sagt Theo Koch, der seit 55 Jahren Mitglied ist. „Die Stimmen waren einfach nicht mehr da. Aber das heißt ja nicht, dass es uns nicht mehr gibt.“ Im Gegenteil. Seit 125 Jahren ist der traditionsreiche Verein aus dem Dorfleben des 234-Seelen-Ortes nicht mehr wegzudenken. „Anfangs“, erzählt „Liederkranz“-Geschäftsführer Alfons Schmitz, „waren wir natürlich ein reiner Chor.“ Der MGV „Liederkranz Geich“ hat an Sängerwettbewerben teilgenommen, Konzerte gesungen und war Mitglied im Sängerkreis Düren. Theo Koch: „Wir wurden bis 1924 von Jakob Didloff senior dirigiert und danach von dessen Sohn.“ Irgendwann durften Frauen beim „Liederkranz“ mitmachen. Koch: „Wir hatten einfach nicht mehr genug gute Männerstimmen.“ Und Alfons Schmitz ergänzt: „Das hat aber auch nicht mehr lange funktioniert. Heute ist der MGV ‚Liederkranz Geich‘ der Kultur treibende Verein im Dorf.“ Was Alfons Schmitz genau sagen möchte, ist schnell erklärt. Die rund 45 Mitglieder des MGV „Liederkranz Geich“ kümmern sich um ihren Ort. Theo Koch: „Wir haben den Zuweg zu unserer Nikolauskapelle neu gestaltet, einen Container auf unserem Festplatz aufgestellt, damit wir eine Lagermöglichkeit haben. Wir pflegen Grünanlagen, haben Bänke aufgestellt und sogar die Geräte auf unserem Spielplatz ausgetauscht. Unser Dorf liegt uns sehr am Herzen. Und da kümmern wir uns eben drum.“

gen_artikeljpg-4.phpNur einmal hat es in 125 Jahren Chorgeschichte in Geich keine Sängerkirmes gegeben. „Das war 1988“, sagt Alfons Schmitz. „Unsere finanzielle Situation war nicht eben rosig. Und weil wir zum 100. Geburtstag etwas Besonderes machen wollten, haben wir ein Jahr Pause gemacht. Ab dann haben wir aber wieder regelmäßig unser Dorffest veranstaltet.“ Und zwar mit wachsendem Erfolg. Die Dorffeste sind immer größer geworden, die Verantwortlichen des MGV „Liederkranz“ haben sich entschieden, ihre Feste komplett in eigener Regie, also ohne Festwirt, zu veranstalten. Hartmut Knipprath: „Wir machen alles in Eigenleistung. Das Kuchenbuffet unserer Frauen hat sich mittlerweile weit über die Dorfgrenzen hinweg einen Namen gemacht. Zu uns kommen wirklich immer viele Leute.“

Den Erlös der Feste der vergangenen Jahre haben die Herren des „Liederkranzes“ eisern gespart, schließlich sollte es zum 125-jährigen Chorjubiläum ein Fest geben, dasGeich vermutlich nicht so schnell vergessen wird. „Wir haben die Band ‚De Räuber‘ zu einem Konzert eingeladen“, sagt Hartmut Knipprath. „Und wir können das für die Menschen anbieten, ohne Eintritt zu verlangen.“ Nach dem Fest, sind Theo Koch, Alfons Schmitz und Hartmut Knipprath überzeugt, ist die Vereinskasse komplett leer. „Dann sparen wir wieder neu“, so Theo Koch. „für das 150-jährige Jubiläum.“

Übrigens sind rund 25 der 45 Vereinsmitglieder doch wieder unter die Sänger gegangen. Hartmut Knipprath: „Wir werden bei unserem Festkommers gemeinsam mit dem Mandolinenclub Pier noch einmal auftreten. Und werden deswegen etwa zehn Mal vorher proben.“ Was genau am 15. August gesungen wird, wollen die Herren noch nicht verraten. Alfons Schmitz: „Das ist auch wirklich eine einmalige Sache. Aber wir haben Spaß.“

Der MGV „Liederkranz Geich“ feiert sein 125-jähriges Vereinsjubiläum gleich drei Tage lang.

Am Freitag, 15. August, findet ab 19.30 Uhr der Festkommers statt. Mit von der Partie ist unter anderem der Musikverein Rollesbroich. Außerdem wollen die Geicher Sänger gemeinsam mit dem Mandolinenclub „TC Rurland Pier“ an diesem Abend selbst noch einmal auftreten.

Am Samstag, 16. August, treten ab 20 Uhr die Düsseldorfer „Ardo Band“ und die Kölner Gruppe „De Räuber“ auf. Sonntags klingen die Jubiläumsfeierlichkeiten mit einem gemeinsamen Kirchgang um 11 Uhr an der Nikolauskapelle und dem Umzug durch Geich aus. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Die St.-Sebastianus-Schützen in Heistern veranstalten ihr Fest von Freitag bis Montag, 13. bis 16, Juni, auf dem Festplatz an der ehemaligen Schule. Zum Fassanstich am Freitag ab 19.30 Uhr legt Discjockey „LOCA“ Musik der 80er und 90er Jahre auf. Außerdem tritt die Kölner Mundartband „Zollhuus-Colonia“ auf (Eintritt: fünf Euro). Mit einem Umzug geht es am Samstag um 15 Uhr weiter. Die neuen Majestäten werden ab 18.30 Uhr in der Kirche in Wenau gekrönt, bevor es zum Königsball (Beginn um 20 Uhr,Eintritt frei) weitergeht. Am Sonntag treffen sich die Schützen um 11 Uhr zum Frühschoppen mit Blasmusik, es folgt um 15 Uhr der große Festumzug und ab 17 Uhr ein Freiball mit Blasmusik. Am Montag versammeln sich die Schützen zur Messe um 9.30 Uhr. Im Anschluss beginnt der Frühschoppen mit Mittagstisch. Zum Ausklang finden Schießwettbewerbe statt.

Wieder Frühlingspromenade in Merode.

Wieder Frühlingspromenade in Merode.

Durch den Park flanieren, Musik hören und außergewöhnliche Dinge entdecken – bereits zum fünften Mal öffnet die Frühlingspromenade im Schlosspark von Merode in diesem Jahr ihre Pforten. Und was als echter Geheimtipp einmal angefangen hat, hat sich mittlerweile zu einer sehr erfolgreichen Veranstaltung in der gesamten Euregio entwickelt.

Seit einigen Jahren lädt die Prinzenfamilie de Merode zu Frühlingspromenade und Weihnachtsmarkt im Schlosspark ein, nicht zuletzt auch deshalb, um den Wiederaufbau des Schlosses nach dem schrecklichen Brand im Jahr 2000 zu finanzieren. Prinz Charles-Louis desMerode: „Der Brand hat fast 85 Prozent des Schlosses zerstört, und die Renovierung kostet natürlich sehr viel Geld.“ Wie schon in den vergangenen Jahren hat wieder Thomas Rachel, parlamentarischer Staatssekretär im Bildungsministerium, die Schirmherrschaft über die Frühlingspromenade übernommen. Er lobte die Veranstaltung als „einzigartiges Event in unserer Region“.

Wie immer gibt es bei der Frühlingspromenade eine Reihe hochkarätiger Aussteller, unter anderem werden feine Bonbons und Gewürze, Antiquitäten, Gartenartikel, Mode, Kunst, besondere Seifen, Schmuck und Whiskey aus Belgien angeboten.

Weil das Schloss Merode und der gesamte Ort in diesem Jahr ihr 840-jähriges Bestehen feiern, öffnet die Prinzenfamilie auch ihr privates Archiv. Prinz Henri-Albert de Merode: „Alle 700 Meter Dokumente hat mein Vater zwar noch nicht gesichtet, trotzdem haben wir einige interessante Dokumente gefunden.“ Zum Beispiel eine Zeichnung, die der berühmte Richter Victor Hugo von Schloss Merode gemacht hat, als er hier auf einer seiner vielen Reisen einen kleinen Zwischenstopp eingelegt hat.

Darüber hinaus werden Bernstein-Schnitzer der Bernsteinzimmer-Werkstatt aus St. Petersburg, die an einer Rekonstruktion des Bernsteinzimmers arbeiten, in Merode zu Gast sein und ihr Handwerk präsentieren. Das Van-Gogh-Museum Amsterdam zeigt gemeinsam mit einer Düsseldorfer Galerie dreidimensionale Kopien bekannter Werke des berühmten Malers.

Zum ersten Mal soll in diesem Jahr die Musik einen besonderen Stellenwert bei der Frühlingspromenade bekommen. Prinz Albert-Henri de Merode: „Wir möchten unsere Besucher überraschen und möchten, dass sie sich im Schlosspark von Schloss Merode wohlfühlen. Dazu sollen auch Jazzmusiker beitragen, die überall im Park spielen.“ Anlässlich des 200. Geburtstages von Adolphe Sax, dem Erfinder des Saxofons, sind zudem Saxofon-Spieler aus der Region eingeladen, bei der Frühlingspromenade zu musizieren. Wie immer bietet die Prinzenfamilie auch sechs caritativen Einrichtungen, unter anderem Unicef, „Planting education“ und dem Lions-Club die Gelegenheit, ihr Engagement auf der Frühlingspromenade zu präsentieren. Klar, dass auch die Kinder bei der Frühlingspromenade nicht zu kurz kommen. „Kinder müssen sein“, so Prinz Henri-Albert de Merode. „Schon allein deswegen, weil es ja sonst viel zu ruhig ist.“ Eine Mittelaltergruppe, die Ende Juni auch zu Ritterspielen nach Merodeeinlädt, wird bei der Frühlingspromenade den Besuchern einen Einblick in mittelalterliches Leben geben. Außerdem können Kinder sich im Langbogenschießen versuchen.

Die fünfte Frühlingspromenade im Schlosspark von Merode findet am Pfingstwochenende.

Am m Samstag und Sonntag ist von 11 bis 20 Uhr und am Pfingstmontag von 11 bis 19 Uhr geöffnet.

Eine Dauerkarte für alle vier Tage kostet 15, eine Tageskarte zehn Euro. Kinder zwischen zehn und 16 Jahren sowie Menschen mit einer Behinderung zahlen drei Euro Eintritt. Für Kinder unter zehn Jahren ist der Eintritt frei.

Alle Saxofonspieler, die anlässlich des 200. Geburtstages von Adolphe Sax, dem Erfinder dieses Instrumentes, im Schlosspark musizieren möchten, werden gebeten sich per Email an info@schlossmerode.de vorher anzumelden.

Schützenfest der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Langerwehe.

Schützenfest der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Langerwehe.

An Fronleichnam, 19. Juni, beginnt das Schützen- und Volksfest der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Langerwehe. Ab 17 Uhr ist am Donnerstag gemütliches Beisammensein in der Kulturhalle.

Ab 16 Uhr werden auf dem benachbarten Hochstand die neuen Majestäten ermittelt. Deren Krönung ist wie die Ehrung verdienter Mitglieder am gleichen Abend um 20 Uhr in der Kulturhalle terminiert.

Der Königsball findet am Samstag, 21. Juni, 20 Uhr, in der Kulturhalle statt. Das Programm am Sonntag, 22. Juni, beginnt um 9.30 Uhr mit dem Festgottesdienst in der Pfarrkirche und dem anschließenden Frühschoppen. Ab 15 Uhr zieht der Festzug durch den Töpferort. Mit einer Heiligen Messe in der Alten Kirche am Montag um 10 Uhr, der Gefallenenehrung auf dem Friedhof und dem Rammenassenessen endet am Montag das Langerweher Schützenfest.