Archiv für die ‘Landtagswahl 2012: Kandidaten-Check’ Kategorie

Peter Münstermann, SPD

Ziemlich überraschend hat Peter Münstermann von der SPD im Mai bei den Landtagswahlen den Einzug in das Düsseldorfer Parlament geschafft. Der Langerweher hat seinen Wahlkreis direkt gewonnen. Im Gespräch mit toepfergemeinde.de berichtet er über seine erste Zeit in der Landeshauptstadt.

Was hat sich am meisten in Ihrem Leben geändert, seit Sie Landtagsabgeordneter sind?
Peter Münstermann:
Eigentlich musste ich mein ganzes Leben umstellen. Ich muss die nötigen Zeitfenster für die Arbeit im Landtag finden, dafür müssen andere Dinge zurückstehen. Wie beispielsweise mein Engagement für verschiedene Vereine oder meine ursprüngliche Tätigkeit beim RWE.

Haben Sie beim RWE gekündigt oder sind Sie beurlaubt?
Münstermann: Weder noch. Ich habe beim RWE jetzt einen Teilzeitvertrag. Ich bin als Betriebsratsvorsitzender zurückgetreten und habe damit auch meine Freistellung zur Verfügung gestellt. Das bedeutet aber, dass das Unternehmen mir eine adäquate andere Arbeit zur Verfügung stellen muss. Ich habe vorher als Projektingenieur gearbeitet und wurde auch jetzt als Projektingenieur wieder eingesetzt. Der Hauptgrund, warum ich aber weiter in Teilzeit beim RWE arbeite, ist, dass die Kollegen mich gebeten haben, mein Betriebsratsmandat zumindestens so lange weiter auszuüben, bis die nächsten Betriebsratswahlen anstehen. Und das ist in zwei Jahren.

Wie viele Stunden arbeiten Sie noch beim RWE? Und was tun Sie?
Münstermann:
Ich arbeite 19 Wochenstunden und hat damit meine Arbeitszeit auf unter die Hälfte reduziert. Ich habe mich schon als Betriebsrat mit Ideenmanagement beschäftigt. Das mache ich jetzt auch.

Was für Ideen managen Sie denn?
Münstermann:
Wenn Menschen mit großen Maschinen arbeiten, gibt es immer bestimmte Vorgänge, die optimiert werden können. Alle Mitarbeiter können solche Verbesserungsvorschläge machen. Und ich überprüfe, inwieweit diese Vorschläge sinnvoll und auch auf andere Betriebsstätten des RWE übertragbar sind.

Das heißt, die Frage nach dem Abschied von den Kollegen erübrigt sich, weil sie ja immer noch da sind?
Münstermann:
Genau, ich bin noch da. Allerdings muss ich erst sehen, ob ich 19 Wochenstunden wirklich zeitlich auch vernünftig abarbeiten kann. Wenn das nicht geht, kann ich meine 19 Wochenstunden entsprechend kürzen.

Ist das Landtagsmandat denn eigentlich nicht eine Vollzeitstelle?
Münstermann:
Eigentlich nicht. Es ist durchaus möglich, eine andere Arbeit auszuüben. Und es gibt auch genügend Kollegen, die das machen und zum Beispiel auch immer noch Betriebsratsvorsitzende sind.

Wie oft sind Sie denn in Düsseldorf?
Münstermann:
Es gibt Sitzungswochen mit Sitzungen an drei Tagen und darüber hinaus die vorbereitenden Sitzungswochen, in denen die Arbeit der Ausschüsse geplant wird. Ich bin in drei Ausschüssen, das heißt, dass ich im Schnitt zwei bis drei Mal in der Woche im Landtag sein muss. Die andere Zeit verbringe ich im RWE, und in den Abendstunden nehme ich Termine wahr, zu denen ich als Landtagsabgeordenter angeladen worden bin.

Was hat Sie bisher am meisten an der Arbeit im Landtag beeindruckt?
Münstermann:
Die Vielfältigkeit, die da auf einen zustürzt, vor allem, wenn man solche Arbeit nicht gewohnt ist. Anfangs findet man in seinem Postfach 30 Zentimeter Papier. Und man muss erst lernen zu selektieren, was man sofort, was später und was vielleicht überhaupt nicht braucht. Ich teile mir aber mit einem anderen Abgeordneten einen technischen Referenten, der uns bei der Arbeit unterstützt.

In welchen Ausschüssen sind Sie?
Münstermann:
Ich bin im Wirtschaftssausschuss, der die Bereiche Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk beinhaltet. Mein zweiter Ausschuss ist der Ausschuss „Europa und Eine Welt“. Außerdem gehöre ich noch zum Unterausschuss „Bergbau und Sicherheit“. Und hier bin ich auch zum Sprecher gewählt worden.

Wer entscheidet überhaupt, wer in welchen Ausschuss kommt?
Münstermann:
Das entscheidet der parlamentarische, geschäftsführende Vorstand der SPD, nachdem alle Abgeordneten gesagt haben, wo sie am besten ihre Kenntnisse einbringen können. Es wird aber auch versucht, dass in einem Ausschuss durch die Abgeordneten möglichst alle Regionen aus NRW vertreten sind.

Haben sie schon eine Rede gehalten?
Münstermann:
Nein, das wird aber aufgrund meiner Sprecherfunktion über kurz oder lang der Fall sein.

Gibt es schon erste Ernüchterungen? Oder haben Sie sich die Landtagsarbeit genauso vorgestellt, wie sie ist?
Münstermann:
Ich gehöre zu den Leuten, die sich gut in eine Sache einarbeiten können und die gerne etwas Neues machen. Und die neue Arbeit im Landtag macht mir sehr viel Spaß. Ich merke aber, dass ich mich auf Neuland befinde. Aber das ist hochspannend.

Was machen Sie jetzt gerade in der Sitzungspause?
Münstermann:
Wir haben zwar keine Plenarsitzungen, aber ich bekomme sehr viele Anfragen von Leuten, die möchten, dass ich mich um ihre Probleme kümmere. Zum Beispiel Leute mit Bergbauschäden. Oder Menschen, die sich ums Thema Dichtigkeitsprüfungen sorgen.

Spüren Sie eine große Veratnwortung?
Münstermann:
Ja, und ich denke, dass ich mir bei manchen Entscheidungen schon eine Gewissensfrage stellen muss. Dieser Verantwortung bin ich mir bewusst, aber ich bin mir auch dessen bewusst, dass ich micht auf die Arbeit von Experten und Arbeitskreisen verlassen muss, die bestimmt Theman sehr sorgfältig ausgearbeitet haben, die cih muss sich auch auf Gremien beziehen, die die Themen ausgearbeitet haben und sagen, dass wir zustimmen können. Man muss sich auf Leute verlassen, die die Dinge gewissenhaft bearbeitet haben.

Sie sind ja auch Ratsherr in Langerwehe. Bei den Ratssitzungen wir oft über die Landesregierung gewettert, zum Beispiel, weil die Kommunen finanziell zu wenig unterstützt werden. Fühlen Sie sich da nicht manchmal gespalten?
Münstermann:
Das ist kein Problem. Ich bin nicht gespalten. Ich komme aus einer Kommune, und eine Kommune muss das kleinste funktionierende Glied in der Kette sein. Ich muss sehe, dass unsere ländliche Kommune auch in Sachen Finanzen eine Stärkung erfährt. Ich versuche, mehr Geld für uns als Kommune zu regenerieren.

Eines der drängendsten Probleme in Langerwehe ist der Bau der L 12n. Was sagen Sie dazu?
Münstermann: 
Dazu sage ich ganz offen: Die Straße muss her und zwar dringend. Die Fraktion hat alle Abgeordneten gefragt, welche Projekte für die einzelnen Wahlkkreise am wichtigsten sind. Und da habe ich unter anderem den Bau der L 12n genannt. Es wurde hier schon ein Brückenpfeiler gebaut, also wurde mit dem Straßenbau wurde  begonnen und der muss jetzt zügig beendet werden. Nach der Sommerpause wird mich einer meiner ersten Antrittsbesuche zum neuen Bauminister führen, um zu erreichen, dass die L 12n endlich gebaut wird.

Es scheint, dass das Land sich weigert 2,6 Millionen Euro zu zahlen, die für den Umsiedlungsstandort Pier noch gebraucht wird. Können Sie das verhindern?
Münstermann:
Da will ich mich nicht zu äußern, weil ich auch die Historie zu wenig kenn. Es wird aber ja versucht, die Gelder über das RWE zu regenieren, und solange diese Möglichkeit noch besteht, werde ich nichts unternehmen. Wenn das RWE sich sträubt zu bezahlen, müssen wir natürlich versuchen, dass die 2, 6 Millionen vom Land bezahlt werden. Das ist ganz klar.  Es gibt aber wie gesagt derzeit noch Nachverhandlungen mit dem RWE, und solange das der Fall ist, wäre es falsch, einzugreifen. 

 

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Peter Münstermann, SPD

Josef Wirtz, CDU

Peter Münstermann (SPD) aus Schlich schafft den Einzug in den Düsseldorfer Landtag. Mit 39,91 zu 38,66 Prozent (etwa 700 Stimmen mehr) gewinnt er den Wahlkreis I direkt gegen CDU-Mann Josef Wirtz aus Inden. Jörg Benter von den Grünen gewinnt 6,62 Prozent der Erststimmen, Ingola Schmitz holt 3,63 Prozent, Siegfried Faust von der Linkspartei 2,05 Prozent und Pirat Peter Hackenbroich 9,13 Prozent. Damit wird die Töpfergemeinde im Landtag jetzt gleich von drei Abgeordneten vertreten: Neben Peter Münstermann (SPD) schaffen Ingola Schmitz (FDP) und Josef Wirtz den Einzug ins Düsseldorfer Parlament über die jeweiligen Landeslisten ihrer Partei.

Ingola Schmitz, FDP

Hier nun das Gesamtergebnis der Landtagswahl 2012 aus Sicht der Töpfergemeinde:
Wahlberechtigte 10 878, Wähler 7263, Wahlbeteiligung 66,77 % (Wahl 2010: 65,8 %)

In Prozent:
CDU 34,9 % / 28,7 % (37,82 %)
SPD 43,4 % / 38,4 % (33,77 %)
Grüne 7,8 % / 10,1 % (9,79 %)
FDP 3,1 % / 6,9 % (7,12 %)
Linke 2,1 % / 2,0 % (4,90 %)
Piraten 8,7 % / 8,9 % (1,68 %)

In absoluten Zahlen:
CDU       2473/2040 (2847/2663)
SPD       3080/2728 (2720/ 2378
Grüne    552/717 (617/689)
FDP        218/491 (330/501)
Linke      148/145 (335/345)
Piraten   619/634

Die Wahlkreise im Einzelnen:
1.0 Töpfereimuseum: CDU 124/107 (151/140), SPD 207/181 (219/196), Grüne 42/56 (34/35), FDP 17/28 (24/27), Linke 12/9 (25/29), Piraten 47/45.

2.0 Pfarrjugendheim: CDU 126/103 (159/145), SPD 171/140 (156/143), Grüne 43/71 (40/46), FDP 10/27 (18/27), Linke 7/4 (11/12), Piraten 38/31.

3.0 Kulturhalle: CDU 109/95 (118/112), SPD 202/169 (188/170), Grüne 35/52 (44/47), FDP 12/17 (12/20), Linke 10/8 (30/31), Piraten 45/50.

4.0 Wehebachschule  1: CDU 115/86 (107/108), SPD 105/84 (121/93), Grüne 13/25 (23/40), FDP 6/23 (13/18), Linke 7/5 (20/20), Piraten 31/32.

5.0 Wehebachschule  2: CDU 149/108 (165/147), SPD 156/138 (145/124), Grüne 44/59 (60/62), FDP 14/42 (19/32), Linke 10/7 (20/22), Piraten 55/54.

6.0 Feuerwehrgerätehaus Jüngersdorf: CDU 179/161 (198/190), SPD 294/258 (246/236), Grüne 48/69 (56/59), FDP 38/59 (35/35), Linke 7/7 (14/11), Piraten 38/41.

7.0 Pfarrsaal Wenau: CDU 135/81 (135/107), SPD 147/135 (129/116), Grüne 30/37 (33/37), FDP 9/47 (19/38), Linke 7/9 (20/23), Piraten 31/25.

8.0 Alte Schule Heistern: CDU 134/113 (173/168), SPD 174/154 (163/141), Grüne 20/36 (22/35), FDP 12/28 (14/23), Linke 8/15 (22/20), Piraten 40/35.

9.0 Martinusschule – Raum 1: CDU 102/99 (150/143), SPD 150/119 (124/100), Grüne 27/31 (16/23), FDP 7/19 (4/14), Linke 7/8 (9/11), Piraten 15/19.

10.0 Martinusschule – Raum 2: CDU 132/114 (173/165), SPD 180/154 (149/124), Grüne 38/45 (32/40), FDP 8/15 (14/20), Linke 8/6 (15/15), Piraten 34/46.

11.0 Martinusschule – Raum 3: CDU 200/164 (223/203), SPD 185/152 (194/168), Grüne 27/46 (33/38), FDP 12/33 (21/40), Linke 9/10 (25/29), Piraten 35/36.

12.1 Pfarrheim Schlich: CDU 66/61 (69/71), SPD 92/73 (76/56), Grüne 6/15 (6/12), FDP 7/6 (7/11), Linke 3/5 (5/7), Piraten 8/13.

12.2 Feuerwehrgerätehaus Obergeich: CDU 117/103 (135/127), SPD 92/77 (63/48), Grüne 16/19 (15/17), FDP 1/10 (8/18), Linke 11/8 (25/15), Piraten 19/29.

13.0 Feuerwehrgerätehaus Luchem: CDU 114/85 (130/115), SPD 145/131 (109/94), Grüne 17/12 (18/19), FDP 10/27 (13/20, Linke 3/8 (12/10), Piraten 29/32.

Briefwahl: CDU 671/560 (761/722), SPD 780/763 (639/569), Grüne 146/144 (185/179), FDP 55/110 (109/158), Linke 39/37 (92/90), Piraten 154/146.

Ingola Schmitz, FDP

Name: Ingola Schmitz
Geburtsdatum: 25.08.1962
Geburtsort: Morbach i. Hunsrück
Wohnort: Nörvenich-Wissersheim
Familie: verheiratet, einen Sohn, 12 Jahre
Beruf: Lehrerin (Sekundarstufe I und II, Gymnasium)
Hobbies: Sport, Musik, Literatur

Kaffee oder Tee? Kaffee
Leberwurstbrot oder Pflaumentorte? Weder noch
Waldspaziergang oder Stadtbummel? Ich liebe beides. Alles zu seiner Zeit.
Berge oder Meer? Meer
Mozart oder Beatles? Beide Musikrichtungen mag ich sehr.
Brief oder Mail? Beides
Analog oder Digital? Digital
Buch oder Film? Buch
Wasser oder Wein? Beides
Langschläfer oder Frühaufsteher? Frühaufsteher

Ich mache Politik, weil ich als mündige Bürgerin mitmischen möchte. Denn wer anderen das Feld überlässt, wird fremd bestimmt.
Ich bin in meiner Partei, weil die FDP die einzige Partei ist, die unsere Freiheit vor immer mehr staatlichen Eingriffen schützt und Demokratie lebt.
Ich kandidiere für den Landtag, weil ich die Interessen unserer Region vertreten, unsere Freiheit schützen, unsere Schulen stärken und unsere Wirtschaft fördern möchte.
Die drängendsten Probleme der Gemeinde Langerwehe, für die ich mich einsetzen möchte, sind: Die Fehlentscheidungen der Entwicklungsgesellschaft Langerwehe zu korrigieren, dem durch diese Fehlentscheidungen verursachten finanziellen Desaster entgegen zu wirken und die Gemeinde wieder auf eine solide wirtschaftliche Basis zu stellen, die Schulen, so auch die Gesamtschule, die die FDP bereits in weiser Voraussicht 1986 mit auf den Weg gebracht hat (Langerwehe ist eine der wenigen Gemeinden ohne Schulprobleme), zu stärken und zu unterstützen.

Josef Wirtz, CDU

Name: Josef Wirtz
Geburtsdatum: 11.4.1950
Geburtsort: Schophoven
Wohnort: 52459 Inden-Schophoven
Familie: Verheiratet,  zwei erwachsene Kinder
Beruf: Landwirtschaftsmeister
Hobbys: Gartenarbeit, ein gutes Buch oder ein spannendes Fußballspiel

Kaffee oder Tee? Kaffee
Leberwurstbrot oder Pflaumentorte? Leberwurstbrot
Waldspaziergang oder Stadtbummel? Waldspaziergang
Berge oder Meer? Berge
Mozart oder Beatles? Beatles
Brief oder Mail? Brief
Analog oder Digital? Digital
Buch oder Film? Buch
Wasser oder Wein? Ein Glas Rotwein
Langschläfer oder Frühaufsteher? Frühaufsteher

Bitte vervollständigen Sie folgende Sätze:
Ich mache Politik, weil ich als heimatverbundener Mensch für unseren Kreis Düren die bestmöglichen Entwicklungschancen nutzen möchte.
Ich bin in meiner Partei, weil in der CDU meine Werte vertreten werden.
Ich kandidiere für den Landtag, um für die Menschen vor Ort und auf Landesebene das Beste zu erreichen.
Die drängendsten Probleme der Gemeinde Langerwehe, für die ich mich einsetzen möchte, sind die Ortsumgehung Langerwehe-Luchem, der Erhalt und die Weiterentwicklung des Schulstandorts Langerwehe, die Reform des Gemeindefinanzierungsgesetzes zur Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung sowie langfristig die Gestaltung der Energiewende mit ihren Auswirkungen auf die vom Tagebau geprägte Region.

Peter Münstermann. SPD

Name: Peter Münstermann
Geburtsdatum: 03.08.1956
Geburtsort: Schlich
Wohnort: Schlicher Str. 24, 52379 Langerwehe-D‘horn
Familie: verheiratet/ 2 Töchter (24 u. 20 Jahre)
Beruf: Technischer Zeichner/Industriemeister/Referent für Kraftwerkstechnik/Betriebsratsvorsitzender
Hobbys: Fahrrad fahren, lesen, segeln

Kaffee oder Tee? beides
Leberwurstbrot oder Pflaumentorte? Leberwurstbrot
Waldspaziergang oder Stadtbummel? Stadtbummel
Berge oder Meer? Meer
Mozart oder Beatles? Beatles
Brief oder Mail? Mail
Analog oder Digital? Digital
Buch oder Film? Buch
Wasser oder Wein? Wasser
Langschläfer oder Frühaufsteher? beides nicht

Wie beschreiben Sie sich selbst?
Ich bin gerne mit Menschen zusammen, bin hilfsbereit, kann gut zuhören und ich bin ein Teamspieler. Ich versuche  immer, mich auf die Zukunft hin zu orientieren und über den „Tellerrand hinaus“ zu schauen. Entscheidungen treffe ich erst nach der Abwägung von Chancen, manchmal auch spontan, dann aber ungern.

Bitte vervollständigen Sie folgende Sätze:
Ich mache Politik, weil es mir Spaß macht mit Menschen für Menschen zu arbeiten. Ich möchte als kleines Rädchen in einem ganz großen Getriebe aktiv mitarbeiten und gestalten. Lange Zeit habe auch ich nur über die Politik gemäkelt, bis ich mir gesagt habe, mach was, bring dich mit ein, nur so kannst du vielleicht etwas ändern.
Ich bin in meiner Partei, weil ich dabei mithelfen möchte, dass soziale Gerechtigkeit und Arbeitnehmerinteressen wieder einen hohen Stellenwert in der Politik einnehmen.
Ich kandidiere für den Landtag, weil ich dazu beitragen möchte, dass in NRW weiterhin die Menschen im Mittelpunkt der Politik stehen und weil ich davon überzeugt bin, dass die SPD in NRW mit Hannelore Kraft den richtigen Weg eingeschlagen hat, in Bezug auf Bildungspolitik/Lohnpolitik (Mindestlohn), Tariftreuegesetz, aber auch in der Mitbestimmung für Arbeitnehmerrechte.
Die drängendsten Probleme der Gemeinde Langerwehe, für die ich mich einsetzen möchte, sind zum Einen die Kommunalfinanzen, die generell weiter saniert werden müssen, um den Handlungsspielraum einer Gemeinde wie Langerwehe wieder zu vergrößern und zu stärken. Dazu gehört eine Neuausrichtung/-gestaltung des Solidarpaktes der Kommunen.  Bedürftigkeit statt Himmelsrichtung, das heißt die Gelder dürfen nicht mehr nur in den Osten fließen, sondern sie müssen dort eingesetzt werden, wo sie dringend benötigt werden, unter anderem auch bei uns in Langerwehe. Dies würde zum Beispiel bedeuten, dass der Bau des Autobahnzubringers in Luchem nicht halb angefangen an der Finanzierung scheitert, sondern endlich angepackt und fertig gestellt werden könnte. Wir benötigen dringend Geld für Straßensanierung, für unsere Schulen/Vereine und zur Jugendbetreuung.Besonders wichtig ist mir aber der Erhalt bzw. der Ausbau von Arbeitsplätzen, sowohl in Klein- Mittelstands- aber auch Großbetrieben, als auch bei Handwerkern oder Dienstleistern. Hier geht noch was in unserer Gemeinde, davon bin ich fest überzeugt. Das Programm “Innovationsregion Rheinisches Revier”  ist von der Landesregierung eigens auch für unsere Region ins Leben gerufen worden. Hier geht es um Strukturwandel, Logistik, Dienstleistungen, Energie aber im Besonderen um den Erhalt von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen und davon muss Langerwehe profitieren. Dafür setze ich mich ein, in der Gemeinde, im Kreis und im Landtag würde ich dies auch gerne tun.