
Der Langerweher Bahnhof im August: Teil eins unseres neuen Foto-Projektes "Im Jahreskalender".
Ab heute gibt’s im Langerwehe-Blog ein neues Foto-Projekt: Im Jahreskreislauf. Ab jetzt wollen wir einmal im Monat immer das gleiche Motiv aus Langerwehe von immer dem gleichen Standort fotografieren. Nach langen Diskussionen hier in der Redaktion von toepfergemeinde.de haben wir uns entschieden, den Bahnhof abzulichten. Weil ein Bahnhof ja immer auch ein bisschen so was wie die Visitenkarte eines Ortes ist, und weil der Bahnhof von Langerwehe sowohl viel Grün drum herum hat als auch Straße. Wir glauben einfach, dass sich jahreszeitliche Veränderungen am Bahnhof gut dokumentieren lassen.
Unser erstes Foto für unser zweites Foto-Projekt hier im Heimatblog haben wir gestern, also am 15. August, gemacht. Okay, das Wetter war nicht wirklich hochsommerlich. Eher herbstlich trüb. Fast schon ein bisschen usselich. Obwohl, ein bisschen blauer Himmel ist zu sehen. Immerhin. Aber egal, so soll es eben sein bei “Im Jahreskalender“. Und vielleicht bekommen wir ja einen goldenen September oder einen prachtvollen Altweibersommer. Wir wissen es nicht. Was wir aber wissen, ist dies: Im September sind wir wieder am Langerweher Bahnhof. Und fotografieren selbigen vom gleichen Standort wie gestern. Übrigens alle Fotos sind immer direkt in der kleinen Slideshow oben rechts auf dieser Seite zu sehen. Im Augenblick, bis zum Septemberbild, allerdings nur eins. Klar.
Ach ja, die Idee zu “Im Jahreskalender” kam nicht von uns, sondern aus der Redaktion von “Dueren spueren”, dem Blog von Ingo Latotzki. Hier heißt das Projekt “12 Monate -> Schloss Burgau”, und es hat uns einfach gut gefallen. So gut, dass wir den Usern von toepfergemeinde.de etwas Ähnliches anbieten wollten. Und man muss ja auch das Rad nicht immer wieder neu erfinden.
Zum Wehter Bahnhof gibt es dann zum Schluss noch Folgendes zu sagen (wir zitieren hier den Text von Dr. Burchard Sielmann, der auch auf der Informationstafel am Bahnhof steht): “Da die Holländer den Schiffsverkehr auf dem Niederrhein mit hohen Zöllen belegt hatten, bestand in Belgien großes Interesse daran, die teure Strecke zu umgehen. Schon 1831 kamen deshalb Pläne auf, die belgische Hafenstadt Antwerpen mit dem Rheinhafen Köln durch eine Eisenbahnlinie zu verbinden. Die kühne Idee fand auch in Deutschland begeisterte Anhänger. Im Mai 1833 gründete sich in Köln ein Eisenbahnkomitee, das das Projekt voranbringen sollte. 1839 wurde vor Köln ein erstes Teilstück eröffnet. 1841 konnte die Strecke bis in die Kaiserstadt Aachen fertig gestellt werden. Die Station in Langerwehe besaß neben dem Bahnhofsgebäude einen Güterschuppen. Auf den Vorplätzen türmte sich das Holz, das vor allem in die Gruben der umliegenden Steinkohlebergwerke ging. Wegen der rasch wachsenden Zahl der Fahrgäste erhielt das Hauptgebäude um 1905 seitliche Anbauten. Im Wesentlichen entspricht das heutige Bild immer noch den damaligen Ergänzungen.”