Archiv für die ‘Adventskalender-Alphabet’ Kategorie

Ein Besuch in der Gemeindebücherei Langerwehe lohnt sich auf jeden Fall. Die November-Buchtipps sind jedenfalls hier zu haben.

Viele User von toepfergemeinde.de haben schon gefragt, ob es im November keine Buchtipps aus der Wehter Gemeindebücherei gibt – und hier sind sie! Wie immer hat Büchereileiterin und Bibliothekarin Andrea Kick einen Tipp für Erwachsene, Jugendliche und Kinder parat. Viel Spaß beim Schmökern, draußen ist gerade genau das richtige Wetter für einen Tag mit einem dicken Buch auf der Couch!

Erwachsenenbuch: “Das rote Haus” von Mark Haddon: In den letzten 15 Jahren haben Angela und ihr Bruder Richard nur einen Nachmittag miteinander verbracht. Denn sie leben in unterschiedlichen Welten. Doch jetzt, nach dem Tod ihrer Mutter, mietet Richard für eine Woche ein altes rotes Herrenhaus in Herefordshire und lädt seine Schwester und deren Familie ein. Eine moderne Patchworkfamilie trifft auf eine Großfamilie traditionellen Stils, Generation Facebook steht den Rockopas gegenüber. Das Ergebnis: Allenthalben lauern Abgründe, schwelen komische und ernste Konflikte – bis ein lang zurückreichendes Trauma, das Angelas gesamtes Familienleben überschattet hat, endlich aufbricht.

Jugendbuch: “Die Verratenen” von Ursula Poznanski:  Ria gehört zur akademischen Elite des 22. Jahrhunderts und lebt in einer künstlichen Wohnsiedlung, die zum Schutz vor einem lebensfeindlichen Klima errichtet wurde. Das behagliche Leben jedoch wird jäh durch ein Mordkomplott beendet. Es beginnt ein Versteckspiel und eine atemlose Flucht durch eine karge, verwaiste Landschaft. Verzweifelt sucht Ria nach einer Erklärung, warum ihre Existenz plötzlich in Trümmern liegt. Doch sie kann niemandem mehr vertrauen, sie ist ganz auf sich allein gestellt. Science-Fiction-Thriller ab 14 Jahren.

Kinderbuch: “Ritter Rost und die Zauberfee” von Jörg Hilber und Felix Janosa:  Beim Entrümpeln der Eisernen Burg des Ritters Rost kommt hinterm Schrank die kleine Zauberfee Löckchen hervor und gewährt dem Ritter drei Wünsche. Den 3. münzt er in unbegrenzte Wunschfreiheit um und wünscht und wünscht – bis, ja bis alles wieder so ist wie zuvor. Musicalspaß für Auge und Ohr. Ab 5 Jahren

Z wie zu Ende! Im Adventskalender-Alphabet sind alle Türchen geöffnet!

Das war es, das Adventskalender-Alphabet hier auf toepfergemeinde.de! Z wie zu Ende heißt unser 26. Türchen und damit beenden wir unsere Aktion, an der Sie, liebe User des Langerwehe-Blogs, hoffentlich genau so viel Spaß hatten wie wir hier in der Redaktion. Besonders gefreut hat uns, dass immer wieder Vorschläge von Ihnen kamen, Ideen und tolle Fotos.

Die Krippe aus dem Hause Schubert.

Sogar mit Tannenbaum.

Damit der Abschied aber nicht allzu schwr wird, veröffentlichen wir heute noch zwei tolle Krippenbilder, die uns Alfons Schubert aus der Höhengemeinde, also aus Heistern geschickt hat. Und zwar Bilder von einer wirklich nicht alltäglichen Krippe. Alfons Schubert schreibt dazu: “Seit Jahrzehnten baue ich die Krippe ein paar Tage vor Weihnachten mit viel Mühe und auch Muskelkater mit  Schevenhütter (Schiefer-) Steinen  auf. Wo steht denn geschrieben, dass der Krippen-Stall unbedingt aus Holz sein muss? Er kann ja auch eine Steinhöhle sein!  Jedes Jahr wird unsere Krippe ein bisschen anders, so wie mir die Steine in die Hand kommen. Dabei habe ich so fünf bis sechs ziemlich schwere Steine, die das Ganze tragen, der Rest wird mit kleineren abgerundet, dazu kommt eigentlich frisches Moos aus dem Wald. Letzteres haben wir – wegen der Nässe – in diesem Jahr nur getrocknet verwendet.”

Die Krippe aus dem Hause Schubert sieht wirklich toll aus. Und solltena uch Sie, liebe Leser von toepfergemeinde.de, eine schöne Krippe zu Hause haben, die Sie der Welt zeigen möchten – schicken Sie uns doch einfach die Bilder! Eine Mail an toepfergemeinde@web.de genügt! Wir freuen uns sehr auf ganz viele Fotos! In diesem Sinne: Allen einen schönen zweiten Weihnachtstag.

Das Y war schwer, echt schwer. Werner Gossel hatte uns schon vorgeschlagen, beim Y einfach mal ein bisschen zu schummeln und Myrrhe für das 25. Türchen unseres Adventskalender-Alphabets zu nehmen. Myrrhe hätte grundsätzlich als eine der drei Gaben der Weisen aus dem Morgenland natürlich bestens in unser Adventskalender-Alphabet gepasst, aber eben bei M und nicht bei Y! Und schummeln gilt nicht! Fast hätten wir deswegen fast auf das 25. Türchen verzichtet, aber in allerletzter Sekunde (gestern bei der Jugendchristmette) ist uns dann doch noch etwas eingefallen. Y wie Yoga. Yoga is zwar laut Lexikon eine inidsche, philosophische Lehre und passt vielleicht nicht ganz zu unserem christlichen Weihnachtsfest, Yoga, und das steht auch im Lexikon, soll aber zu mehr innerer Gelassenheit führen. Und die können wir wohl alle heute gut gebrauchen, oder? Die Schwiegermutter meckert über das neue Nachthemd? Ohm! Yoga kann helfen! Dem Vater schmeckt der Weihnachtsbraten nicht? Ohm! Dank Yoga bringt uns heut nichts aus der Ruhe! Klirr! Mit dem neuen Fußball schießt ihr Filius in die Vitrine? Doppel-Ohm! Und Sie können über das Malheur lachen! In diesem Sinne: Fröhliche Weihanchten! Allen einen harmonischen und gelassenen ersten Weihnachtstag! Bis morgen, dann machen wir das letzte Türchen auf!

X wie X-mas! Frohe Weihnachten!

Heute ist Heiligabend! Und wir machen schon das 24. Türchen unseres Advendskalenders auf! Zugegeben, mit X gibt es nicht wirklich viele Worte in unserer Sprache, deswegen “leihen” wir uns heute X wie X-mas aus dem angelsächsischen Raum. Vielen gefällt dieses Wort nicht, aber gerade Kinder und Jugendliche gebrauchen es doch häufiger, und Kinder und Jugendliche sind es doch auch, die sich besonders auf den Heiligen Abend freuen.

Der kleine Kerl auf dem Foto steht übrigens in der Redaktion von toepfergemeinde.de und wollte auch unbedingt mal ins Internet, deswegen passt X wie X-mas gleich doppelt gut.

Zur Versöhnung und für alle, die mit dem Englischen nicht so viel anfangen können, verbirgt sich aber hinter dem 24. Türchen des Adventskalender-Alphabets auch der nächste Teil unserer Reihe “Wehter Platt mit Gielgens Kurt”.

Kurt Gielgen

Und diesmal hat Kurt Gielgen die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevanglium (2, 1-10), übersetzt von Josef Heinrich für sein Buch “Det on Dat – on alles op Platt” vorgelesen. Wie immer an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön: An Kurt Gielgen, der die Gedichte aus Josef Heinrichs Buch “Det on Dat – on alles op Platt” für toepfergemeinde.de sehr einfühlsam und schön vorgelesen hat, an Josef Heinrichs, dafür, dass er diese tollen Texte, die eben auch nachdenklich sind, geschrieben hat, sowie an den Geschichtsverein Inden und die beiden Söhne von Josef Heinrichs, die uns die Veröffentlichung der Gedichte als Podcast gestattet haben.

In diesem Sinne allen einen gesegneten und besinnlichen Heiligen Abend und frohe Weihnachtstage! Und immer dran denken: Unser Adventskalender-Alphabet hat ja noch zwei Türchen! Bis morgen!

Play

W wie Winter? Nein, W wie Wünsche! Aber vielleicht wünscht der ein oder andere sich ja doch ein bisschen Weihnachtsschnee...

Okay, im vergangenen Jahr hätte W wie Winter beim 23. Türchen unseres Adventskalender-Akphabet bestens gepasst. Heute vor genau einem Jahr war Langerwehe weiß, total weiß. Dieses Mal gibt das aber nichts mit weißer Weihnacht (das wäre übrigens gleich ein Doppel-W gewesen…), deswegen schließen wir uns in Sachen W gerne dem Vorschlag von Rita Quadbeck aus Jüngersdorf an. W wie Wünsche. Und die passionierte Hobbyfotografin hat uns auch gleich ein Gedicht von Heinz Summerer zum Thema mitgeschickt:

Wünsche
Ich wünsche dir Augen,
die die kleinen Dinge
des Alltags wahrnehmen
und ins rechte Licht rücken:
Ich wünsche dir Ohren,
die die Schwingungen und Untertöne
im Gespräch mit anderen aufnehmen;
Ich wünsche dir Hände,
die nicht lange überlegen,
ob sie helfen und gut sein sollen;
Ich wünsche dir zur rechten Zeit
das richtige Wort;
Ich wünsche dir ein liebendes Herz,
von dem du dich leiten lässt,
damit überall, wo du bist
der Frieden einzieht.

Schön, oder? Ganz in diesem Sinne wünschen wir Ihnen liebe User von toepfergemeinde.de einen wenig stressigen 23. Dezember. Machen Sie es gut, bis morgen!