Die Wanderer von der Ortsgruppe Schlich des Eifelvereins erlebten eine tolle Reise.

Die Wanderer von der Ortsgruppe Schlich des Eifelvereins erlebten eine tolle Reise.

Die Mitglieder des Eifelfvereins Schlich erzählen von einer schönen Wanderfahrt. Hier kommt der Bericht von Matthias Heck:

“Zum Wandern fuhren 50 Wanderinnen und Wanderer aus Schlich und Neuss mit einem Bus in den Oberfälzer Wald. Vom Reiseleiter Peter Frauenrath wurde das tolle Hotel Kastanienhof mit hervor- ragender Küche  in der Gemeinde Georgenberg an der Tschechischen Grenze zum Quartier genommen.

Da die vorgesehenen Unternehmungen in Prag wegen der Erkrankung des Wanderführers Jan Eckstein aus Marienbad ausfallen mussten, fuhren wir mit dem Bus nach Tschechien und wanderten zum Bergbau-Museum Prokop-Stollen in Mieß. Es erinnert an die Zeiten, als im Gebiet Příbram Silber, Eisen und später auch Uran bis 1966 abgebaut wurden.  Nach dem Mittagessen ging die Fahrt zum ehemaligen Benediktiner-Kloster  Kladruby (1115) im Westen Böhmens(deutsch: Kladrau). Nach einigen Besitzstreitigkeiten und Kriegswirren ist es seit 1945 im Staatsbesitz der Tschechei.

Am nächsten Tag stand das Wandern im Programm und es galt die Schönheiten des Oberpfälzer Waldes aufzunehmen. Es ging über schöne Wiesen- und Waldlandschaften zur tschechischen Grenze  sowie Sehenswürdigkeiten rund um unser Hotel. Manfred Janker (Vorsitzender OWV-Zweigverein Georgenberg) führte uns zu einigen Mühlen, Burgruine Schellenberg, Reste des Jagdschlosses der Fürsten Lobkowitz, auf den Berg Havran (deutsch: Rabenberg) mit Aussichtsturm. Nach dem Abend-essen konnten alle an einem Tanzvergnügen im Stadl mit Musik teilnehmen. Der folgende Tag führte uns zu Besichtigungen nach Kelheim und Regensburg. Die Befreiungshalle, Kloster Weltenburg und die Walhalla standen auf dem Programm. Nach einer Wanderung durch das Zottbachtal führte uns der nächste Tag zur Tiefenbohrung nach Windischeschenbach mit Führung. Eine Wanderung durch den Steinwald mit Einkehr in einem Panorama-Drehlokal schloss sich an. Der nächste Tag führte uns durch verlassene böhmische Dörfer mit Pferdekutschenbegleitung für fussmüde Wanderer und am Abend spielte eine böhmische Blaskapelle zum Tanz auf. Die letzte Wanderung führte uns nach Pleystein mit der auf einem Rosenquarzfelsen stehenden Wallfahrtskirche.

Beim Abschlussabend wurde den Wanderführern, besonders dem Organisator Peter Frauenrath für die schönen und gelungenen Wandertage herzlich gedankt. Sie werden in langer Erinnerung bleiben.”

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