Organist Stefan Holz (Foto: ©Stefan Horz)

Organist Stefan Holz (Foto: ©Stefan Horz)

Die “Drey Quartetten” für Flöte, Bratsche und Klavier schrieb Carl Philipp Emanuel Bach (1714 – 1788), der zweitälteste Sohn Johann Sebastian Bachs, im Alter von 74 Jahren. Es sind echte Meisterwerke, die sich aufgrund ihrer ungewöhnlichen Besetzung, Form und Klangfarbe keinem Genre einordnen wollen – ganz modern komponiert, aber mit dem Wissen und der Erfahrung des Alters. Mozart sagte über Carl Philipp Emanuel Bach: “Er ist der Vater, wir sind die Bub`n. Wer von uns was Rechts kann, hat von ihm gelernt”.

Am Mittwoch, 21.Mai, sind die Quartette und die “Hamburger Sonate” Bachs um 20 Uhr  im Töpfereimuseum Langerwehe bei den “Tonspuren” zu hören. Es spielen Darja Großheide (Traversflöte), Hajo Bäß (Viola) und Stefan Horz (Cembalo).
Der Geiger und Bratscher Hajo Bäß ist Mitbegründer von Musica Antiqua Köln, mit dem er Konzerte in der ganzen Welt gab und zahlreiche preisgekrönte Plattenaufnahmen machte.  Als Dozent für Barockvioline war er an der Schola Cantorum Basiliensis sowie an den Musikhochschulen Würzburg und Frankfurt tätig. Stefan Horz ist Organist an der traditionsreichen Kreuzkirche in Bonn und arbeitet als Cembalist mit unterschiedlichen Kölner Orchestern. Die Flötistin Darja Großheide  organisiert seit 2010 die “Tonspuren” im Töpfereimuseum Langerwehe, eine in der Region völlig einzigartige Kammerkonzertreihe für Alte Musik. Ihr Interesse gilt der Wiederentdeckung und Einstudierung unbekannter Kompositionen des 18ten Jahrhunderts. Dies ist das 44. Konzert der “Tonspuren” im Töpfereimuseum Langerwehe. Veranstaltet werden die “Tonspuren” vom Förderkreis für das Töpfereimuseum.

Karten für zwölf Euro sind an der Abendkasse erhältlich oder können unter der Rufnummer 02423/4446 reserviert werden. Einlass ist ab 19.30 Uhr.

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