Bürgermeister Heinrich Göbbels

Bürgermeister Heinrich Göbbels

Die Erleichterung ist Bürgermeister Heinrich Göbbels, seinem Stellvertreter Ralf Schröder und Bauamtsleiterin Martina Mielke deutlich anzumerken: „Wir haben die Nachricht aus dem Ministerium bekommen“, so Göbbels, „dass in Kürze die Aufträge für die Brückenbauwerke für die L 12 n erteilt werden. Das Ausschreibungsverfahren läuft.“

Bereits am 10. August 2010 war der damalige Landesverkehrsminister Lutz Lienenkämper für den ersten Spatenstich nach Langerwehe gekommen, seitdem ist nicht mehr viel passiert. Die Umgehungsstraße von Luchem, die gleichzeitig auch als Zubringer zum neuen Autobahnanschluss Langerwehe dienen soll, ist für Langerwehe extrem wichtig. Heinrich Göbbels: „Wir planen, gemeinsam mit der Stadt Düren ein interkommunales Gewerbegebiet einzurichten. Das macht aber nur Sinn, wenn diese Straße gebaut wird. Deswegen freuen wir uns so sehr über die Nachricht aus Düsseldorf.“ Eins ist für den Verwaltungschef nämlich klar: „Es macht überhaupt keinen Sinn, Brückenbauwerke zu bauen und dann die Straße nicht fertigzustellen. Die L 12 n wird jetzt endlich kommen.“ Wie der genaue Zeitplan aussieht, bis die Straße fertig ist, konnten Göbbels und seine Kollegen gestern noch nicht sagen. Ralf Schröder: „Vor 2016 wird die Straße nicht fertig sein. Erst dann können wir auch mit der Erschließung des um die 80 Hektar großen, interkommunalen Gewerbegebietes beginnen.“

Bis dahin soll das geplante Gewerbegebiet „Am Steinchen“ längst fertig sein. Martina Mielke: „Hier sind wir schon einen riesigen Schritt weiter. Die Bürger- und Behördenbeteiligung erfolgt. Wir werden in Kürze zu einer Veranstaltung einladen, in der wir die Bürger über dieses Gewerbegebiet informieren. Und danach die Pläne vier Wochen offen legen.“

Interessenten, ergänzt Bürgermeister Heinrich Göbbels, gäbe es für beide Gewerbegebiete genug. „Wir haben mehrere Angebot von hochkarätigen Investoren.“ Gerade die unmittelbare Lage an der A 4 mache Langerwehe für Investoren interessant. „Und deswegen“, so Göbbels, „ist die L 12 n für uns so wichtig.“ Ziel sei es, möglichst mittelständische Unternehmen in die Töpfergemeinde zu holen, die vor Ort 150 bis 200 Arbeitsplätze schaffen würden. Göbbels: „Das bedeutet, dass Langerwehe weiter wächst und zum Beispiel die Kaufkraft weiter steigt.“

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