In der Wenauer Klosterkirche fand ein wunderbares Barockkonzert statt.

In der Wenauer Klosterkirche fand ein wunderbares Barockkonzert statt.

Am dritten Adventssonntag trat die Cappella Aquensis Aachen in der Wenauer Klosterkirche Sankt Katharina bei Langerwehe auf.

Dabei zeigte sich die Klosterkirche einmal mehr als perfekter Klangkörper. Thomas Beaujean, Chorleiter des 1963 gegründeten A-Cappella-Konzertchores, war begeistert: „Wir sind zum dritten Mal hier, dazwischen lagen zwar immer viele Jahre, aber hier herrscht einfach eine hervorragende Akustik.“

Zu hören war dies durch eine fabelhafte musikalische Epochenreise, welche sich an Stücken der Adventszeit, des Marienlobes und der Weihnachtszeit orientierte. Während die Cappella Aquensis im Rahmen des euregionalen Projektes „Couven Klangwelten 2013“ zum 250. Todestag von Johann Joseph Couven auftrat, hat ein musikalischer Auftritt am „Gaudete“-Sonntag (Gaudete = „Freut euch!“) in Wenau schon Tradition – dank des Vereins der Freunde von Wenau.

Martin Walter, geschäftsführender Vorsitzender des Wenauer Vereins, freute sich über einen gelungenen und gut besuchten Abend: „Das war heute ein wunderbares Kontrastprogramm zum alltäglichen Gedudel, von welchem wir überall beschallt werden. Der Chor ist eine Verbindung mit dem Raum eingegangen, die Vielfalt in den Musikepochen mit der Vielfalt in den Konstruktionsepochen, die in diese Kirche eingeflossen sind – und das wirkt einfach harmonisch.“

Walter bezeichnete das alljährliche Zusammenkommen zum dritten Advent als ein „Highlight für Wenau“ und erklärte augenzwinkernd: „Trotz Erkältungsphase habe ich hier keinen husten gehört, ich nehme an, die Musik hat alle hier in ihren Bann gezogen.“

Beaujeans Chor, der früher einmal zehn Jahre lang von Star-Violinist André Rieu geleitet wurde, tritt zum Jahresabschluss 2013 am Sonntag, 22. Dezember, im Aachener Krönungssaal auf, während der Abend in Wenau sicherlich als ein Moment der Besinnlichkeit im Gedächtnis bleibt, wie Martin Walter ergänzte: „Man kommt aus dem Geschäftsweihnachten ein wenig heraus.“

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