Pfarrer Heinz Portz

Der Argentinier Jorge Mario Bergoglio ist am Mittwoch zum neuen Papst Franziskus  gewählt worden. Damit steht erstmals in der Geschichte ein Nicht-Europäer an der Spitze der römisch-katholischen Kirche. Die Entscheidung des Konklaves kam überraschend: Bergoglio war in den Tagen zuvor nicht als Favorit für das Amt des Papstes genannt worden. Der 76-Jährige ist Jesuit – auch dies ist eine Premiere, denn noch nie stand ein Mitglied dieses Ordens an der Spitze der katholischen Kirche. Bislang war Bergoglio Erzbischof von Buenos Aires. Er gilt als konservativ, ist aber auch für seinen Einsatz für sozial Schwache bekannt.
toepfergemeinde.de hat kurz nach der Wahl von Franziskus kurz mit Pfarrer Heinz Portz aus Langerwehe über die Entscheidung der 115 Kardinäle im Konklave gesprochen. 

 Wo waren Sie, als der weiße Rauch aus dem Schornstein am Petersplatz zu sehen war? 
Als der Weiße Rauch aufstieg, war ich in Schlich bei einer Besprechung der Sterbenotgemeinschaft, so dass ich es leider nicht live erlebt habe.

Wie haben Sie den ersten Auftritt des neuen Papstes erlebt? 
Den ersten “Auftritt” habe ich gesehen als das, was der Papst getan hat: als Segen! Als großer Segen, der in der Nachfolge vom seligen Papst Johannes Paul II. und von Benedikt XVI steht. 

Was erwarten Sie von Papst Franziskus? 
Das ist im Grunde die richtige Frage in die falsche Richtung; denn die Frage müsste heißen, was erwartet der Papst von uns. Ich denke, dass der Name Programm ist. Der Heilige Franz von Assisi steht für die 100%ige Treue zum Glauben der Kirche, für die Demut im Dienen und in der Verkündigung des Evangeliums trotz aller Verachtung der “Welt” sowie für die Liebe zur Armut, zu den Armen und zur Schöpfung Gottes.

3 Kommentare zu “Pfarrer Heinz Portz über Papst Franziskus I.”

  1. Von einem Menschen, der anders denkende konsequent ausschließt kann man keine anderen- als floskelhafte Antworten erwarten. Schade!

  2. Wie menschlich nah er bei den Gläubigen ist …
    auf Augenhöhe und nicht “von oben herab” …
    Wie sehr er in die Herzen der Menschen spricht …
    Seine Worte mit Wertschätzung zum Ausdruck gebracht …
    keine auswendig gelernten Floskeln …
    ein Seelsorger, der die Kirche mit Leben zu füllen vermag …

    Nein, ich schreibe hier nicht über Pfr. Portz,
    sondern über Papst Franziskus

  3. Ich kann nicht erkennen, dass die Antworten von Pfarrer Portz floskelhaft sind. Es ist doch richtig zu fragen, was Papst Franziskus wohl von uns erwarten wird: “Der Heilige Franz von Assisi steht für die 100%ige Treue zum Glauben der Kirche, für die Demut im Dienen und in der Verkündigung des Evangeliums trotz aller Verachtung der >Welt< sowie für die Liebe zur Armut, zu den Armen und zur Schöpfung Gottes."
    Wer jedoch in der Art über Pfarrer Portz schreibt wie es hier immer wieder geschieht, wird diesem Anspruch wohl auch nicht gerecht.

    Es wäre ja auch zu fragen: was darf ein Pfarrer von seiner Gemeinde erwarten…

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