An der Marienkapelle in Jüngersdorf wird fleißig gebaut.

Ab heute gibt’s im Langerwehe-Blog die Fortsetzung des Foto-Projektes: Im Jahreskreislauf. Ab jetzt wollen wir wieder einmal im Monat immer das gleiche Motiv aus Langerwehe von immer dem gleichen Standort fotografieren. Nach langen Diskussionen hier in der Redaktion von toepfergemeinde.de haben wir uns entschieden, den Bau des Begegnungszentrums Marienkapelle in Jüngersdorf abzulichten. Bei der ersten Auflage von “Im Jahreskreislauf” hatten wir den Langrweher Bahnhof fotografiert.  

Unser erstes Foto für unser zweites Foto-Projekt hier im Heimatblog haben wir gestern, also am 30. Januar, gemacht. Okay, das Wetter war nicht wirklich toll, es hat geregnet, und es war ziemlich ungemütlich.  Fast schon ein bisschen usselich.   Aber egal, so soll es eben sein bei “Im Jahreskalender“. Und vielleicht bekommen wir ja einen tollen Febraur. Wir wissen es nicht. Was wir aber wissen, ist dies: Im Februar sind wir wieder an der Marienkapelle. 

Der erste Spatenstich für das „Begegnungszentrum Marienkapelle“ hat im September stattgefunden. Zum Jahresende 2013 soll der Bau, der rund 2,3 Millionen Euro kosten soll, fertig sein. Die Jüngersdorfer hoffen, schon Weihnachten wieder Gottesdienste in der Marienkapelle feiern zu können. Finanziert wird das Gebäude aus Entschädigungszahlungen von RWE Power für die abgerissene Kirche in Pier. Das neue Begegnungszentrum bekommt einen so genannten Sakralraum mit Platz für gut 100 Gläubige, außerdem werden zwei Gruppenräume und ein kleiner Saal auf insgesamt knapp 600 Quadratmetern entstehen. Dieter Reinartz vom Kirchenvorstand: „Schwerpunkt sollen Jugend- und Seniorenarbeit sein.“ Die 20 Jüngersdorfer Messdiener können einen der Gruppenräume nutzen, auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Jüngersdorfer Kindergarten ist geplant. „Es ist ganz wichtig“, so Reinartz, „dass jetzt alle mithelfen, dass unser neues Gemeindezentrum mit Leben gefüllt wird.“ Für den Neubau musste übrigens die alte Jüngersdorfer Marienkapelle abgerissen werden. Der alte Altar soll auch in dem neuen Sakralraum Platz finden.

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