Die Meroder Bürger haben in einer Gemeinschaftsaktion die Allee im Ort wieder komplettiert. Dafür haben sie an einem Tag 19 Bäume gepflanzt.

In Merode stand seit den frühen 1950er Jahren eine halbseitige Allee aus Rotdornbäumen. Sie wurde als Reaktion auf die triste Nachkriegszeit auf Betreiben des damaligen Bürgermeisters Peter Hourtz gepflanzt. Der Ort wurde im Zweiten Weltkrieg zu 90 Prozent. 
Nachdem die Rotdornbäume durch Feuerbrand in den 90er Jahren eingegangen waren, wurden Ersatzpflanzungen in Form von dunkelrot-lila blühenden Zieräpfeln vorgenommen. Dies geschah in einer ersten Tranche durch die Gemeinde, in einer zweiten auf Betreiben des damaligen Ortsvorstehers Josef Schmitz-Schunken, finanziert mit Privatspenden. 
Nachdem die Ersatzbepflanzung aus finanziellen Gründen lange ruhte, konnten die Meroder die Allee nun fertigstellen. In einer gemeinsamen Pflanzaktion von Maigesellschaft und Dorfgemeinschaft wurden insgesamt 19 Bäume gepflanzt. Mit den Bäumen konnten bestehende Lücken geschlossen und das fehlende Stück am Dorfplatz ergänzt werden. Auf einer Strecke von 200 Metern wurden die Bäume gepflanzt. Ermöglicht wurde das Projekt von der Initiative „bilden, beraten, betreiben im Umweltbereich“, die mit der Finanzierung von 18 Bäumen nebst Befestigungsmaterial einerseits das ehrenamtliche Engagement der Dorfgemeinschaft Merode würdigen, andererseits dieses besondere Umweltprojekt fördern möchte. Es soll auch eine Ermutigung sein, die weiteren Umweltprojekte im Rahmen der Dorfentwicklung wie beispielsweise die Wiederherstellung des natürlichen Bachlaufes in Merode, voranzutreiben. Der 19. Baum wurde von einer Baumschule in Kreuzau zur Verfügung gestellt.

Der Dank gebührt den Sponsoren, den fleißigen Helfern, aber auch den Bewohnern von Merode, die die fleißigen Helfer während des Tages mit Getränken und Speisen bedachten. Ortsvorsteher Albert Trostorf versorgte die Helfer am Mittag mit einer schmackhaften Erbsensuppe. 

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