Töpfermeister Tünn

Tja, Freunde, da bin ich wieder mal. Ich war zufällig am Samstag Nachmittag auf der Langerweher Hauptstraße unterwegs, weil ich mir ein dickes, festtes Eis genehmigen wollte, als ich plötzlich einen lauten Knall hörte… Über den Unfall, das umgekippte Auto (übrigens ein A-Klasse-Mercedes. Ich mein’ ja nur, war da nicht mal was mit dem Elch-Test????) ist hier schon ausführlich berichtet worden, aber ich muss auch noch was dazu sagen! Die Hauptstraße in Langerwehe ist eine echte Katastrophe, was den Straßenverkehr angeht. Wenn richtig viel los ist und gegenüber der Parktaschen auch noch Fahrzeuge am Straßenrand stehen, macht das Fahren auf Langerwehes Prachtstraße wirklich keinen Spaß. Und irgendwann musste es auch mal zu einem Unfall kommen. Ist jedenfalls meine Meinung. Klar, dass auch bei den vielen Schaulustigen, die sich das Geschehen rund um den Unfall nicht enteghen lassen wollten, sofort verschiedene Forderungen laut geworden sind. “Absolutes Halteverbot” wünschte sich ein Geschäftsmann entlang der Fahrbahn, ein andere meinte sogar, dass die Hauptstraße in Langerwehe endlich zur Einbahnstraße werden sollte. Ich bin ehrlich gesagt micht sicher, was sinnvoller ist. Habt Ihr Ideen? Ich freue mich über ganz viele Kommentare! Tschöööööööööööööööö!

Ein Kommentar zu “Töpfermeister Tünn: “Das musste ja irgendwann so kommen!””

  1. Mein Kommentar aus dem Bericht: “Eine Verwechslung mit unangenehmen Folgen…”:
    Hallo zusammen,

    also es wundert mich sehr, dass noch keine Kommentare eingegangen sind.
    Dann mache ich hier jetzt den Anfang:
    Ist doch die Hauptstraße vielen ein Dorn im Auge, wenn man dort fahren muss. Besonders das Teilstück zwischen “Kreisel Schönthal” und “Kreisel Luchemerstraße”.
    In diesem Bereich ist eingeschränktes Halteverbot mit einigen kleinen Passagen absolutes Halteverbot. Viele setzen sich – ob bewusst oder unbewusst – über die Verkehrsregeln hinweg.
    § 12 Abs. 2 StVo definiert das Parken:
    „Wer sein Fahrzeug verlässt oder länger als drei Minuten hält, der parkt.“ (Legaldefinition)
    Und eingeschränktes Halteverbot besagt, dass man zum Be- und Entladen oder Ein- und Aussteigen dort halten darf.
    Nach dieser Definition darf man nicht stehenbleiben, um In der Drogerie schnell was einzukaufen. Ich möchte jetzt hier nicht kleinkariert wirken, aber so kommt es immer wieder zu Verkehrsbehinderungen und Situationen, die zu einem solchen Unfall führen können.
    Das Ordnungsamt ist in vielen Fällen ja sehr kulant und schreibt nicht sofort ein “Knöllchen”, sondern warten sogar länger, als die Legaldefinition des § 12 Abs. 2 StVo vorgibt.

    Ok, im vorliegenden Fall ist es eine Verkettung unglücklicher Umstände, die zu dem außergewöhnlichen Unfall geführt haben. Es lag auch nicht am “Rasen” in der 30er – Zone, wie zu lesen ist. Jedoch gibt es viele, die sich nicht an die Geschwindigkeit halten.

    Auch sind einige Autofahrer stur, wollen kein Warten akzeptieren und fahren einfach drauf los. Egal, ob dadurch größere Probleme entstehen.
    Und wartet man, damit ein oder zwei Fahrzeuge eine Engstelle passieren können,
    steht man
    und
    steht man
    und
    steht man
    und
    steht man….,
    da einfach alle anderen Autofahrer prompt hinterher fahren. Es ist mir sogar schon mal passiert, dass ich einen Bus (!) die Engstelle passieren lassen wollte, da sich der Verkehr hintger dem Bus bis in den Kreisverkehr staute, und wurde dreist überholt.

    Ja, jetzt war die Hauptstraße ganz dicht.

    Selbst ich – als Schwerbehinderter – parke mittlerweile am Parkplatz Töpferbrunnen, wenn keine Parktasche frei ist und ich zu den Geschäften auf der Hauptstraße muss, da das Parken auf der Hauptstraße nur zu vielen Verkehrsbehinderungen führt.
    Viele von Ihnen / Euch werden bestimmt auch schon ähnliche Erfahrungen beim Durchfahren der Hauptstraße gemacht haben.
    Ich kann nur an alle Autofahrer appellieren, die Parkplätze aufzusuchen. Dort ist die erste Stunde kostenlos (mit Parkscheibe).
    Und es kann ja nicht zu schwer sein, ein paar Meter mehr zu gehen……… (einige Ausnahmen ausgenommen)

    In der Hoffnung, jetzt hier nicht an den Pranger gestellt zu werden, wünsche ich allen noch eine schöne Woche.

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