Töpfermeister Tünn

Okay Freunde, bevor ihr jetzt gleich losschimpft: Ja, ich habe mich hier auf dieser Seite in den vergangenen Monaten etwas rar gemacht, war aber soweit ja alles klar bei uns in Langerwehe, oder? Ich habe jedenfalls täglich meine Runde gemacht, mich gefreut, dass ich jetzt gleich in zwei Eisdielen ein Kügelchen Schoko verputzen kann und mich sonst eigentlich nur tierisch über das Wetter aufgeregt. Aber das wollte ich euch nun wirklich nicht zumuten. Mist-Wetter hattet ihr schließlich selbst genug, oder???

Ohne Worte...

Nun ja, als ich das dann gestern hier über den Hundekot-Beutel-Spender gelesen habe, musste ich doch ziemlich schmunzeln. Ich meine, alleine der Begriff Hundekot-Beutel-Spender ist doch putzig, oder? Kann eigentlich jeder Vorschläge für das Unwort des Jahres machen? Ich muss mich da demnächst mal schlau machen…
Aber ich schweife ab. Also, Hundekot-Beutel-Spender mit roten Plastiktütchen drin für die Hinterlassenschaft von Bello und Rex – also ehrlich jetzt so etwas können sich auch nur die Herrschaften in der Herrschaft einfallen lassen. Oder?
Wobei, die Einfälle der Langerweher Vorgarten-Besitzer sind auch nicht besser. Oder glauben Sie, dass ein Hund das Weite sucht, wenn er ein “No!” sieht? Oder habe ich `was verpasst, und unsere Fiffis können schon lesen???

Ob das hilft?

In diesem Sinne, meldet euch mal bei mir! Bis bald!
Euer Tünn

5 Kommentare zu “Töpfermeister Tünn: Zum Thema Hundekot-Beutel-Spender”

  1. Leeve Tünn! Schön, noch ens jät von Dir zo läse. Die Kombination: “Isbällchere on Hundeköttele” litt enem natürlich direkt der Mage rotiere.
    Ävver Du häs Räch. Höng könne net läse, zomindest net die mit vier Been!
    Die Dierchere send et och jarnet Schold. Herrchen on Frauchen mösse sich ens övverläge, dat et och Verpflichtungen mitbreng, wenn su ne
    Honk anjeschaff wird. Der moss usjeführt werde und nempt ken Rücksich, ob es jrad räne deht oder de Schonn schengt. Dat Janze hät och jät met “jejenseitig Rücksicht openander nemme” zo dohn. Wenn dat
    jeder däht in so vell Situatione vom Lävve, wor vell jewonne.
    En joode Zeck, en schön (hoffentlich erfolgreiche EM) an Dich, leeve Tünn
    on alle, die dat läse.

  2. Hallo Tünn,

    Gottseidank bekomme ich oft Besuch von unseren Enkeln aus Köln.

    Sie freuen sich darauf, hier in den Wald (Kammerbusch) laufen zu können und nicht, wie im Kölner Stadtwald, ständig auf Tretminen aus Hundekot achten zu müssen.

    Leider weit gefehlt!

    Schon am Bolzplatz gehts los, da liegen die ersten Haufen!
    Jetzt aber schnell über die Straße auf den schmalen Weg, von wo aus man so schön ins Schöntal gucken kann.
    Man muss allerdings immer stehen bleiben, wenn man gucken will,
    weil der Weg ständig zugekotet ist!
    Ähnlich geht es dann im Kammerbusch weiter,
    hier liegen auf den Haufen aber oft Papiertaschentücher, mit den die Hundebesitzer ihren Lieblingen den Po abwischen, so dass man vorgewarnt ist.
    Seit einiger Zeit kämmt nun auch noch jemand das Fell seines weißen Hundes aus, so dass man Angst haben muss, mit Allergikern dort spazieren zu gehen, wg der Riesenmenge Hundehaare, die da umherfliegen!

    Vllt. brächten Hundekot-Beutel-Spender den ein oder anderen doch mal dazu,
    sein Tun zu überdenken und Kot und Haare mitzunehmen?

    Und vllt. nähmen sie dann auch die Hundehaufen aus meinem Vorgarten und dem Zugang zum Haus mit?

    Von meinem Kommentar sollen sich bitte nur DIE angesprochen fühlen,
    die hier gemeint sind;
    die große Anzahl der Hundebesitzer die verantwortlich mit ihrem Tier umgehen, schließe ich ausdrücklich aus,
    werden sie doch zu Unrecht
    oft mit solchen Leuten in einen Topf geworfen.

  3. Philipp Schmitz-Schunken

    So wie Ursel es beschreibt war es in Merode auch und so ist es sehr wahrscheinlich in allen Dörfern der Gemeinde. Alle Bürger leiden unter der kleinen Schar unter den Hundebesitzern, die allzu sorglos ihre Hunde Gassi führen.

    Ein Mitglied aus unserer Dorfgemeinschaft hat dann diesen Vorschlag gemacht, den wir dankend aufgenommen haben. Das RWE hat dieses Projekt der DGM großzügigerweise gesponsert, wofür wir sehr dankbar sind. So konnten wir insgesamt 5 Spender anschaffen, von denen zwei noch installiert werden müssen. Obwohl es in vielen Städten und Gemeinde in Deutschland üblich ist solche Spender aufzuhängen, wurden und werden wir dafür belächelt. Leider oftmals auch von dem einen oder anderen unserer Kommunalpolitiker. Aber, die Spender werden außerordentlich gut angenommen. Anfangs waren viele Leute, gerade auch Kinder, neugierig und nahmen sich eine oder mehrere Tüten zum gucken. Das hat sich eingependelt. Mittlerweile müssen die Spender häufiger nachgefüllt werden, was uns natürlich sehr freut. Die Hundebesitzer nehmen das Angebot an und unser Dorf wird mit der Zeit sauberer.
    Wir, seitens der Dorfgemeinschaft Merode, fänden es gut, wenn die Gemeinde dieses Angebot in der ganzen Gemeinde schaffen würde. Die Spender müssen ja nicht überall hängen, nur an den einschlägigen Wegen. Man muss ja auch nicht auf einen Schlag die ganze Gemeinde damit ausstatten. Die Spender kosten nur 100 Euro. Man könnte also über einige Jahre verteilt mehrere Spender anschaffen.
    Ich behaupte auch mal, dass dies die Gemeindegärtner freuen würde, die dann nicht mehr so oft in die Hinterlassenschaften der Hunde greifen müssten.
    Gerne geben wir unsere Erfahrungen und Herstellerkontakte an die Gemeinde weiter, damit auch die übrigen Dörfer in den Genuss dieser Spender kommen können.

  4. Ich habe das Thema “Hundekot-Beutel-Spender” schon einmal vor Monaten bei der Gemeinde angesprochen.

    Als Ablehnungsgrund wurde neben den Kosten auch die Angst vor Vandalismus (beschädigte Spender, herausgerissene Tüten usw.) angegeben.

    Sehr schade! :-(

  5. Vllt. sollten Sie dann dem Gemeinderat empfehlen,
    mal diesen Blog
    und die Kommentare hier
    zu diesem Thema zu lesen,
    Herr Mirbach?

    Meinen, sowie vor allem den Erfahrungsbericht des Herrn Schmitz-Schunken,
    kann doch der Langerweher Gemeinderat nicht einfach so vom Tisch wischen?

    Ich erinnere mich auch an die Aufrufe des früheren Bürgermeisters, Herrn Löfgen, an die Hundehalter!

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