Die Wanderfreunde an der Mariengrotte.

Mitglieder der Ortsgruppe Schlich des Eifelvereins waren auf dem Eifelsteig unterwegs. Jochen Warmbrunn hat für toepfergemeinde.de einen Reisebericht verfasst:
Auf der dritten und damit letzten Etappe des Eifelsteigs von Manderscheid nach Trier waren auch in diesem Jahr wieder sieben Wanderfreunde und Wanderfreundinnen unterwegs. Nach morgendlicher Bahnfahrt bis Gerolstein und weiterer Beförderung mittels Taxi begannen sie unter Führung von Renate und Hermann Rosenzweig den ersten Wandertag oberhalb der Burg Manderscheid. Nachdem der leichte Regen aufgehört hatte, wanderten die Teilnehmer auf teilweise sehr aufgeweichten Wegen nach Himmerod, wo wir im Hotel „Graf Zils“  übernachteten.

Mit ein paar besinnlichen Liedern, gespielt auf der Mundharmonika in der Klosterkirche Himmerod, setzten die Schlicher am zweiten Tag ihre Wanderung fort.  Auch heute waren die Wege noch tückisch und erforderten unsere ganze Aufmerksamkeit, besonders bei einigen Auf- und Abstiegen. Wald- und Wiesenpfade wechselten sich ab, auf denen die Wanderer an der Salm entlang zunächst Bruch und Naurath erreichten, wo das Hotel etwas abseits des Eifelsteiges lag. Zwei Übernachtungen im dortigen Brauhaus sorgten  für beste Stimmung. Heute konnte auch Wanderfreund Matthias Heck seine 1000. Wanderung erleben, wozu ihm alle herzlich gratulierten. Dies wurde dann mit etwas geistvollem aus der Flasche, Musik mit der Mundharmonika und Gesang aus allen Kehlen gebührend gefeiert.

Die landschaftlich reizvollste Strecke legten die Wandere dann in den nächsten Tagen zwischen Naurath, Kordel und Trier zurück. An Türmen von rotem Buntsandstein vorbei passierten die die Burgruine Ramstein sowie die beeindruckende Genoveva-Höhle mit ihrem mächtigen Gewölbe. Von dem Höhenzug über der Mosel bot sich schließlich ein herrlicher Blick auf Trier, unserem Endziel. Vorbei an der Porta Nigra erreichten sie schließlich den Bahnhof, um in den nächsten Zug nach Hause zu steigen.

Nach diesen wiederum eindrucksvollen Wandertagen durch die schöne Eifel bedankten sich alle herzlich bei Renate und Hermann für die akribisch geplante und gelungene Eifelsteigtour.

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