Archiv für Juli, 2011

Auf zur Annakirmes nach Düren!

Kirmesherz gefällig?

Tja, der heutige Sonntagstipp auf toepfergemeinde.de versteht sich eigentlich ganz von selbst. ES IST ANNAKIRMES IN DÜREN!!! Gestern hat der große Rummel an der Aachener Straße püunktlich im 11 Uhr mit drei Böllerschüssen begonnen – und der Platz war voll! Die Menschen haben es genossen zwischen dem Duft von Bratwürstchen, Backfisch und gebrannten Mandeln umherzulaufen, haben Lose gekauft und eine erste Runde mit dem Riesenrad gedreht. Kirmes-Feeling pur eben! Vieles ist – zum Glück – so wie immer auf der Annakirmes in Düren, manches ist aber auch neu. Zum ersten Mal mit dabei ist “High Energy”, ein HighTech-Fahrgeschäft, bei dem man 30 Meter in die Höhe rast, oder auch “Parcours”, ein Karrussell, bei dem man in einem Affenzahn in und um alle denkbaren Richtungen gedreht wird. Zum Schwindelig werden (schon beim Zugucken, ich hab’ mich nicht getraut, mitzufahren…)

Per Christian Münstermann.

Am Samstag Nachmittag dann wie immer die Weltmeisterschaft im Kirschkernweitspucken. Mit Langerweher Beteiligung. Per Christian Münstermann (11), erfolgreicher Nachwuchs-Radfahrer aus Heistern, über den an dieser Stelle schon berichtet wurde, hat sich bei den Junioren für die Endrunde qualifiziert und mit 8,63 Metern einen hervorragenden sechsten Platz belegt! Glückwunsch!!!!!

Sabrina Rüttgers.

Am Montag, 1. August, findet dann wie immer die Wahl zur Miss Annakirmes statt. Und hier endet eine Langerweher Beteiligung. Sabrina Rüttgers, die bis März noch in der Töpfergemeinde gewohnt hat, ist amtierende Miss, morgen wird ihre Nachfolgerin gesucht.

Für Sabrina, die jetzt in Düren lebt, war es “ein tolles Jahr, in dem sie viele gute Kontakte geknüpft hat.”
Das kann man sowieso auf der Annakirmes, Kontakte knüpfen. Übrigens noch bis Sonntag, 7. August. Täglich ab 11 Uhr! Viel Spaß!

Das Sommerkonzert der "Freunde von Wenau" war ein wahrer Ohrenschmaus.

Das Sommerkonzert der “Freunde von Wenau” war ein meditativer Ohrenschmaus. Dem «Verein ist es wieder gelungen, ein hochkarätiges Ensemble für das Konzert zu verpflichten, das mit «Bach in Wenau» überschrieben war.
Tenor Wolfgang Klose, wie seine Mitstreiter bereits in seinen jungen Jahren in Kennerkreisen als aufgehender Stern am Musikhimmel gepriesen, sang “Jesus nimmt die Sünder an” aus der Bach-Kantate 113, Nr. 5 für Tenor, Flöte und Basso continuo. Begleitet wurde er von Darja Großheide mit der Traversflöte und Markus Märkl am Cembalo.
Das anschließende «Benedictus» stammt aus der h-Moll-Messe Bachs für Tenor, Flöte und Basso continuo. Den Schlusspunkt setzte Wolfgang Klose mit “Wo wird in diesem Jammertale” aus der Kantate BWV 114, Nr. 2, in hellen Sommermonaten eigentlich seltener auf dem Programm als in der düsteren Jahreszeit.
Eingestimmt hatte die Konzertbesucher Markus Märkl auf der Kirchenorgel mit dem “Concerto G-Dur für Violine, Streicher und Basso continuo” von Johann Ernst Prinz von Sachsen-Weimar, BWV 592 a, das auch auf der kleinen Orgel für die Hörer in den Kirchenbänken ein Ohrenschmaus war.

Mit der “Sonate in a-Dur, BWV 1032″ für Flöte und konzertierendes Cembalo – Sätze Vivace-Largo e dolce-Allegro – zeigten Darja Großheide und Markus Märkl ihr ganzes Können. Großheide spielte mit Inbrunst, gab jeder Tonfolge ihren eigenen Klang. Technisch perfekt auch der Mann am Cembalo, Markus Märkl, bei dessen Spiel der Hörer das Besondere und Eigene der Interpretation des Musikers heraushörte.
In der “Fantasia pro Cembalo” und “Fuge in a-Moll, BWV 904″ spielte Markus Märkl zur Freude der Zuhörer seine ganzen Fähigkeiten auf dem barocken Tasteninstrument aus.

Türkische Schüler zu Gast an der Europaschule.

“Turkish Delight” ist eine Süßigkeit aus der Türkei, süß, klebrig und den meisten Menschen bereitet es “delight”, nämlich Vergnügen, sie zu essen. Dies wissen natürlich die 14 Langerweher Schülerinnen und Schüler der Europaschule Langerwehe, da sie bereits im März diesen Jahres im Rahmen ihres Video-Clip-Projektes eine Woche bei ihren türkischen Austauschschülern in Istanbul verbringen durften. Die Freude war daher groß, als die ein oder andere Süßigkeitenschachtel auch im Rahmen des Gegenbesuches in Langerwehe den Besitzer wechselte. Erinnerungen an eine eindrucksvolle Stadt und eine schöne gemeinsame Woche wurden wieder wach.

Am Indemann haben die jungen Leute ein Musikvideo gedreht.

Vergnügen, um nicht zu sagen “Turkish Delight” empfanden jedoch auch die Zuschauer der Film-Gala, die den krönenden Abschluss des Besuches der türkischen  Gäste in Langerwehe darstellte und die vorletzte Etappe des gemeinsamen Projektes. Der Abend hatte nicht nur zum Ziel, die Ergebnisse der gemeinsamen Projektarbeit, das heißt Videoclips zu verschiedenen Liebesliedern in deutscher, türkischer und englischer Sprache, vorzustellen, sondern auch die Türkei im Allgemeinen und Istanbul im Besonderen den Zuschauern näher zu bringen. Dies gelang durch ein buntes Programm mit eindeutig türkischem Akzent: Angefangen von einer Zaubershow, bei der, begleitet von türkischer Musik, die türkische Fahne in unterschiedlicher Weise hervorgezaubert wurde, über eine Schülernachrichtensendung, die in Istanbul über Land und Leute gedreht worden war, bis zu den bereits angesprochenen Video-Clips. Höhepunkt war eindeutig das während des Besuches der türkischen Gäste in Langerwehe und Umgebung gedrehte zweite deutsch-türkische Musikvideo, aber auch das gemeinsame musikalische Auftreten der Schulband der Europaschule und einer stimmgewaltigen türkischen Austauschschülerin.

Als ganz wichtigen Austausch bezeichnen die betreuenden Lehrkräfte der Europaschule Klaus Dauven und Susanne Nehls-Bhayani diese Begegnung mit der Türkei, trägt er doch ein wenig dazu bei, das mitunter schwierige deutsch-türkische Verhältnis zu entkrampfen.

Um so glücklicher ist man darüber, dass es zum einen im September ein Nachtreffen mit den türkischen Lehrern in Langerwehe gibt zur Evaluation des Projektes, das durch die Förderung der Robert-Bosch-Stiftung zustande kam, und zum anderen die türkische Austauschschule auch beim nächsten Comenius-Projekt der Europaschule rund um das Thema “Klettern” dabei sein wird.

Island zu Gast in Langerwehe.

Magnea Kristin Thorvardardottir (15) ist sichtlich beeindruckt. „Wenn wir bei uns zu Hause in ein anderes Land wollen, müssen wir entweder das Flugzeug oder ein Schiff nehmen. Und hier ist alles ganz eng beieinander.“

Magnea ist eine von 35 Jugendlichen aus Island, die derzeit zu Gast in Langerwehe sind. Gemeinsam mit 25 Jungen und Mädchen der Evangelischen Kirchengemeinde Inden-Langerwehe beschäftigen sich die junge Leute zehn Tage lang mit Umweltfragen, Menschenrechten und der europäischen Identität. Die Jungen und Mädchen nehmen am Europaprojekt „Be green, be fair, be happy – promoting a Europe of values“ teil. Pfarrer Daniel Müller Thor: „Meine Frau ist Isländerin, durch sie ist der Kontakt zustande gekommen. Und sie leitet den Austausch auch.“ Finanziell unterstützt wird das Jugendprojekt vom EU-Programm „Jugend in Aktion“.

„Wir beschäftigen uns mit Energie“, erzählt Teilnehmerin Paula Wesemann (13) aus Langerwehe. „Zum Beispiel haben wir gelernt, welche verschiedenen Energieformen es gibt. Aber wir haben auch sehr viel Spaß miteinander.“ Die Jugendlichen sind im Langerweher Gemeindezentrum untergebracht. Zwei Tage des Austausches haben sie hier verbracht, um über das Thema des Projektes zu sprechen. Ansonsten standen Ausflüge nach Aachen und Köln auf dem Programm, eine Fahrt zum Dreiländereck sowie ein Besuch des Tagebaus und des Kraftwerks in Weisweiler. Daniel Müller Thor: „In Island gibt es sehr viel unberührte Natur. Ich bin sehr gespannt, wie die jungen Leute auf das große Tagebau-Loch reagieren.“ Für Daniel Müller Thor und seine Frau Sjöfn Müller Thor war es interessant zu beobachten, wie die Jugendlichen miteinander umgehen, die ja ganz unterschiedliche Lebenswirklichkeiten haben. „Wir verstehen uns gut“, sagt Magnea Kristin Thorvardardottir. „Das ist wirklich ganz toll. Und wir lernen hier sogar ein bisschen Deutsch.“

Umso mehr hoffen die Jugendlichen aus Island und Langerwehe, dass es auch im nächsten Jahr EU-Gelder für ihr Projekt gibt. Und die jungen Leute aus der Töpfergemeinde dann den Gegenbesuch in Island machen können.

Ach ja, und in Langerwehe haben die Gäste aus dem hohen Norden sich auch sehr wohl gefühlt. Mit ihren roten Austausch-T-Shirts waren sie im Dorf, vor allem in der Eisdiele, schnell bekannt. Daniel Müller-Thor: “Der Ort hat uns prima aufgenommen. Wir durften zum Beispiel in der Mensa der Europaschule essen, und in der Turnhalle duschen. Und auch sonst war die Unterstützung groß.”

Am Töpferbrunnen kann man sich über die Angebote der Kreis-Volkshochschule informieren.

Pünktlich zum neuen Schuljahr und im Herzen von Langerwehe hat die Gemeinde einen neuen Infostand der Kreis-Volkshochschule (VHS) eingeweiht. Der Infostand am Töpferbrunnen wurde aus den Zuschüssen des Fördervereins der Kreis-VHS finanziert. Zusammen mit Bürgermeister Heinrich Göbbels, dem Leiter der Kreis VHS Friedhelm Eßer, dem Fördervereinsvorsitzenden Horst Steinberg und dem neuen Gemeindevertreter der Kreis-VHS, Hans-Jürgen Geffers, konnte jetzt das erste Plakat der Kreis-VHS aufgehängt werden. Rechtzeitig zu Ferienbeginn der Hinweis: Die neuen Kataloge für die kommenden Schuljahr 2011/12 sind da. Sie liegen an den bekannten Auslagestellen, Hauptpost, Rathaus, Kindergärten, Banken zur kostenlosen Mitnahme aus.