In der Gemeinde Langerwehe wird die Breitband-Initiative des Kreises Düren gleich neun Orte mit schnellen Internetanschlüssen versorgen: Luchem, Geich, Obergeich, D’horn, Schlich, Merode, Heistern, Wenau und Hamich. Insgesamt 2900 Haushalte können sich ab dem Frühjahr/Sommer 2011 mit einer Datenübertragungsgeschwindigkeit von 16 Mbit pro Sekunde im Internet zu bewegen.

Bürgermeister Heinrich Göbbels und Landrat Wolfgang Spelthahn freuen sich mit den Langerweher Ortsvorstehern, dass die Töpfergemeinde bald schnelles Internet haben wird.
Für die Nutzer ist das ein entscheidender Fortschritt. Jeweils 135.000 Euro nehmen der Kreis Düren und die Gemeinde Langerwehe dazu aus ihren Konjunkturpaket II-Mitteln in die Hand. Die Dürener Firma Soconet wird damit in die Lage versetzt, leistungsfähige Glasfaserleitungen zu verlegen. Dazu nutzt sie alte Wasserleitungen als Leerrohre. Ohne diese Anschubfinanzierung würde sich der Aufbau der Infrastruktur – wie so häufig im ländlichen Raum – für den Netzbetreiber nicht lohnen. Die Kabelwege sind lang, die Zahl der Nutzer dagegen relativ gering.
“Ein schneller Internetanschluss ist heute sowohl für Privatnutzer wie Firmen ein Muss. Standorte, die das nicht bieten, haben einen immensen Nachteil”, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn bei der Unterzeichnung der Überlassungsvereinbarung für die Fördermittel. “Durch unsere Breitband-Initiative haben wir nun kreisweit einen Versorgungsgrad von 80 Prozent erreicht”, resümierte er die Vereinbarungen, die nun in die Tat umgesetzt werden.
Langerwehes Bürgermeister Heinrich Göbbels bedankte sich für die Unterstützung des Kreises: “Wenn die Maßnahme umgesetzt ist, dann gibt es überall in unserer Gemeinde schnelle Internetanschlüsse.” Dass damit ein sehnlicher Wunsch der Bürger in Erfüllung geht, dokumentierten die Ortsvorsteher, die den Bürgermeister ins Kreishaus begleitet hatten. Andreas Reinartz (D’horn), Helmut Pütz (Obergeich), Markus Dahmen (Geich), Albert Trostorf (Merode), Kurt Hinz (Langerwehe-Pier), Dieter Zietz (Schlich), Dieter Mirbach (Langerwehe) und Regina Stach (Jüngersdorf) bestätigten, dass sie vielfach von den Bürgern auf das Manko angesprochen werden.












