Archiv für Dezember, 2010

Prosit Neujahr!

Timo Löfgen

Na, haben Sie die ersten Raketen für Ihre Silvesterparty heute Abend schon besorgt? Selten wird so viel gefeiert wie zum Jahreswechsel, doch nicht nur beim Mitternachts-Feuerwerk, auch schon bei der Party im Zimmer lauern vielfältige Brandgefahren. Ob Tischfeuerwerk, Bleigießen oder das beliebte Fondue: Silvester wird gerne mit dem Feuer gespielt. Wenn dann noch eine üppige Tischdekoration aus Luftschlangen und Konfetti hinzu kommt, wird es gefährlich.

Damit heute Abend alles gut geht, hat die Redaktion von toepfergemeinde.de Timo Löfgen, Leiter der Löschgruppe Langerwehe, gebeten, uns ein paar Tipps zum richtigen Umgang mit Silvesterkrachern zu geben. Hier sind sie:

Es sollten (und dürfen) nur Feuerwerkskörper mit einer Zulassung der „Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung“ (BAM) verwendet werden. Importierte „schwarz-Ware“ ist unberechenbar und verboten.

Bereits am Nachmittag sollte man sich in aller Ruhe mit der Gebrauchsanleitung befassen.

Raketen dürfen nur von einem geeigneten Freigelände senkrecht nach oben gezündet werden. Als Abschussrampe eignet sich am besten eine leere Flasche in einer Getränkekiste.

Böller sollten am Boden liegend mit gestrecktem Arm angezündet werden. Sie sollten nicht in der Hand gezündet und dann wohlmöglich unkontrolliert weggeworfen werden.

Blindgänger liegen lassen!

Beim Hantieren mit Feuerwerk nie den gesamten Vorrat in einer Tüte oder einem Karton bereithalten.

In der Silvesternacht sollten Fenster und Balkontüren geschlossen bleiben. Ebenfalls sollten Balkone frei von brennbaren Materialen sein.

Wenn doch etwas passieren sollte, auf jeden Fall sofort über den Notruf 112 die Feuerwehr und den Rettungsdienst alarmieren!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen, liebe toepfergemeinde.de-Leser, eine schwungvolle, lustige Silvesternacht und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr! Herzlichen Dank für Ihre Treue in den ersten sechs Montaen dieses Langerwehe-Blogs, für viele Anregungen und Kritik und ständig wachsende Besucherzahlenauf dieser Seite. Bitte bleiben Sie uns gewogen! Bis nächstes Jahr!

Der Mandolinenclub “T.C. Rurland Pier” unter der musikalischen Leitung von Alfons Schwalbach veranstaltet am Sonntag, 2. Januar, um 15 Uhr in der Pfarrkirche in Schlich ein Benefizkonzert. Der Erlös des Konzertes ist für das Straßenkinderheim “Poconas” in Bolivien bestimmt. Pfarrer Bernhard Gombert betreut dieses Projekt seit vielen Jahren.
Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, um eine Spende für die Straßenkinder wird gebeten.

Mit Gottes Segen ins neue Jahr.

Der “Verein zur Erhaltung der Alten Kirche” lädt an Silvester, 31. Dezember, ein, mit dem Segen Gottes ins neue Jahr zu starten.

Dazu treffen sich alle um 23.45 Uhr an der Alten Kirche. Nach einer kurzen Besinnung wird gemeinsam auf das neue Jahr angestoßen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

Die Klosterkirche St. Katharina zu Wenau.

Am Sonntag, 2. Januar, ist die Klosterkirche St. Katharina zu Wenau von 14 bis 18 Uhr für Beter und Besucher geöffnet.

Besonders sehenswert ist ganz sicher die Wenauer Krippe, die wie immer mit detailgetreuen Nachbildungen von Gebäuden aus der Umgebung daherkommt.

Immer sicher zum Ziel! Feuerwehrautos mit Schneeketten! Foto: Feuerwehr Langerwehe

Nun beteiligt sich auch die Freiwillige Feuerwehr an der toepfergemeinde.de-Winterbild-Aktion. Toll. Und schreibt uns dazu folgende Mitteilung, die wir gerne an dieser Stelle veröffentlichen:

“Auch die Feuerwehr Langerwehe ist bestens für den Winter gerüstet. Zwei bundeseigene Löschfahrzeuge, die in Langerwehe stationiert sind, verfügen über Schneeketten. Durch das Ordnungsamt konnten jetzt aber noch kurzfristig für drei weitere kommunale Löschfahrzeuge Schneeketten beschafft werden. So ist sichergestellt, dass die Feuerwehr Langerwehe auch bei stark verschneiten Straßen und Wegen den Bürgern in adäquater Zeit zu Hilfe kommen kann. Allerdings ist auch die Feuerwehr auf die Hilfe der Bürger angewiesen! Die meisten Langerweher Feuerwehrfahrzeuge haben zwar Löschwasser in unterschiedlichen Mengen an Bord, aber insbesondere bei größeren Bränden muss die Feuerwehr auf das öffentliche Hydrantennetz zurückgreifen. Daher bittet die Feuerwehr die Bürger, die Hydranten in ihrer Nähe möglichst von Schnee und Eis zu befreien. Liegt nämlich erst einmal ein riesiger Schneehaufen auf einem Hydranten, ist dieser quasi nutzlos und im Ernstfall verstreichen wertvolle Minuten.”