Archiv für November, 2010

Bald ist Weihnachten. Noch 25 Tage und wir feiern Heiligabend. Anlass für die Redaktion von toepfergemeinde.de ab morgen jeden Tag eine Türe in der Gemeinde Langerwehe zu öffnen. Und zwar eine ganz besondere Türe. Dank des toepfergemeinde.de-Adventskalenders bekommen Sie Einblicke, die so nicht alltäglich sind. Es gibt Dinge zum Gucken und zum Hören, Geschenktipps, Rezepte und jede Menge Wissenwertes. Hinter einem unserer Türchen verbirgt sich sogar ein kleines Gewinnspiel. Noch einmal schlafen, dann geht es los mit dem toepfergemeinde.de-Adventskalender. Quasi unserem vorgezogenen Weihnachtsgeschenk für Sie. Und das sollten Sie auf keinen Fall verpassen! Viel Spaß!

Scary Guy hat auch vor Schülern der Langerweher Europaschule gesprochen.

Eigentlich ist der „Scary Guy“ ein Moralprediger, ein Mensch, der andere auffordert, nett zueinander zu sein, einander zu akzeptieren egal welche Hautfarbe, Religion, Nationalität, Größe oder Körpergewicht. Eigentlich ist es nichts Neues, was er den Schülern auf der Bühne verkündet: So wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Was der Scary Guy sagt, haben die Lehrer schon etliche Male gepredigt.
Aber der Scary Guy, der mit bürgerlichem Namen Earl Kenneth Kaufmann heißt und 57 Jahre alt ist, sieht eben nicht aus wie ein Moralprediger und auch nicht wie ein Lehrer. Gerade deswegen hat das, was er sagt, Gewicht. Statt einer langweiligen Moralpredigt gibt es eine sehr unterhaltsame Show. Jetzt war der bekannte amerikanische Anti-Gewalt-Trainer in der Endart in Düren. Schüler d er Europaschule Langerwehe durften dabei sein.
Der Scary Guy sieht aus wie jemand, der im Knast gesessen hat, und während er da so saß seinen Körper mit Tattoos und Piercings übersät hat. Er sieht aus wie einer, der mächtig was auf dem Kerbholz hat. Deswegen wird er auch Scary Guy, also furchterregender Typ, genannt. Ist er aber nicht. Scary ist genauso gut und genauso böse wie die meisten von uns. Er hat schon mal über Menschen mit Behinderung gelacht, kennt Rachegefühle und einige Schimpfwörter.
Aber der Scary Guy hat nachgedacht. Nachgedacht darüber, dass wir Menschen viel zu sehr nach ihrem Äußeren bewerten und andere erniedrigen, um cool zu sein. „Alles, was in der Welt Schlimmes passiert, beginnt mit Worten und Gedanken“, sagt er.
„Ihr seid die nächste Generation, die etwas bewegen kann.“ Seit 1998 tourt Scary durch die Welt – mit seiner Mission gegen Gewalt, Mobbing und Vorurteile. Scary will Tätern die Augen öffnen und Opfern neue Kraft geben. Man müsse im Kleinen anfangen, die Welt besser zu machen.
„Vor einiger Zeit ist bei mir Krebs diagnostiziert worden. Ich weiß nicht, wie viel Zeit mir bleibt. Aber die will ich nutzen, um Menschen zu helfen, um etwas zu bewegen.“ Der Satz wirkt auf die Schüler wie eine moralische Verpflichtung.
Obwohl der Scary Guy kein Lehrer ist, hat er den Schülern Hausaufgaben aufgegeben. Sie sollen versuchen, eine Woche ohne Schimpfwörter, böse Kommentare oder Beleidigungen auszukommen. „Das schafft keiner“, prophezeit Scary. „Wichtig ist, dass ihr euch entschuldigt, wenn euch doch etwas rausrutscht.“ Denn das Entschuldigen passiere heute viel zu selten

Am Montagabend ereignete sich in Langerwehe ein tödlicher Verkehrsunfall.

Schnee und Eis haben in Stadt und Kreis Düren zu zahlreichen Unfällen geführt. Ein 22-Jähriger Beifahrer aus Eschweiler ist am Montagabend  gegen 19.30 Uhr auf der B264 in Langerwehe gestorben, als das Fahrzeug bei Glatteis auf die Gegenfahrbahn schleuderte und mit dem Auto eines 39-Jährigen kollidierte. Dieser wurde ebenso schwer verletzt wie die 19-jährige Fahrerin, die die Kontrolle über ihr Auto verloren hatte.  Von der Feuerwehr Langerwehe waren die Löschgruppen Heistern, Obergeich und Langerwehe mehrere Stunden im Einsatz.

Die alte Kirche auf dem Rymelsberg.

Bereits zum 36. Mal fand am Wochenende der Langerweher Töpfermarkt  statt. Über 50 Aussteller präsentierten in und um das Töpfereimuseum feinste Töpferwaren, Skulpturen, aber auch Gebrauchskeramik, Schmuck und sogar Musikinstrumente aus Ton. Darüber hinaus gab es aber auch Feines aus Leder, Glas und Gefilztes. Kurzum: Es war Museumsleiterin Dr. Kirsten Maaß und ihrem Team wieder gelungen, ein abwechslungsreiches Marktprogramm auf die Beine zu stellen. Besonders im kürzlich renovierten Ausstellungsraum des Museums wirkten die ausgestellten Waren besonders schön. Trotzdem war gerade am Samstagnachmittag im Töpfereimuseum nicht so viel los, wie noch in den vergangenen Jahren. Vielleicht war aber auch einfach die Konkurrenz zu groß: In Kreuzau war ebenfalls Adventsmarkt, genauso wie am Schloss Merode. Und auch im Schönthal hat noch ein kleiner Weihnachtsmarkt stattgefunden.

Am Samstagabend hat es dann wie immer eine feierliche Prozession von der alten zur neuen Kirche in Langerwehe gegeben. Mit dabei die Mittelaltergruppe „Wehter Kumpaney“ und die Schlicher Matthias-Bruderschaft (beide in historischen Kostümen). Im Gepäck hatten die Pilger ein Licht aus dem stimmungsvollen Lichterbild in der Alten Kirche (Norbert Strassfeld hatte eine stilisierte Orgel auf den Kirchenboden gezeichnet, die mit Teelichtern zum Leuchten gebracht wurde), wo es von Pfarrer Heinz Portz in Empfang genommen wurde. René Stolz, Matthias Krause, Mark Ruhnau und Johannes Merz sorgten mit ihren Blasinstrumenten für die passende Adventsmusik, und Robert Jordans hatte dafür gesorgt, dass die Wehter Kirche immer wieder in anderes, farbliches Licht getaucht wurde.

Gestern wurde dann nicht nur am Töpfereimuseum gefeiert, sondern auch an der Langerweher Hauptstraße, wo die Interessenvertretung „Pro Langerwehe“ wieder ein attraktives Programm auf die Beine gestellt hatte. Unter anderem sorgte die Gruppe „Eifelblech“ für Unterhaltung.

Eine kleine, vorweihnachtsliche Fotoshow mit Impressionen vom Langerweher Töpfermarkt-Fest sehen Sie hier! Viel Spaß!

Fußball-Zeit!

Auch die 2. Mannschaft des Tus 08 Langerwehe trifft bei ihrem nächsten Spiel auf den Türkischen SV aus Düren, und zwar gegen dessen zweite Mannschaft. Die Partie findet am Freitag, 3. Dezember, auf dem Aschenplatz an der Veldener Straße in Nord-Düren statt.  Die Zeichen stehen auf Sieg. Mit dem festen Willen, einen weiteren Auswärtssieg „einzufahren“, wollen die TuSler ihren derzeitigen Sechs-Punkte-Vorsprung in der Tabelle auf Teutonia Echtz, den ärgsten Verfolger, festigen bzw. ausbauen. Der Anpfiff zu dieser Partie ertönt  um 19.00 Uhr.