Auch Feuerwehrleute aus Langerwehe und Luchem waren im Münsterland im Einsatz.

Auch Feuerwehrleute aus Langerwehe und Luchem waren im Münsterland im Einsatz.

Der Alarm kam gestern gegen 12.30 Uhr. Der Norden von Nordrhein-Westfalen war von einem Unwetter heimgesucht worden, stellenweise fielen hier in rund 30 Stunden fast 200 Liter Regen pro Quadratmeter. Die örtliche Feuerwehr war im Dauereinsatz. Überörtliche Hilfe musste her.

Die Feuerwehrleute aus dem Kreis Düren sind natürlich auf so einen Fall bestens vorbereitet, rund 40 Fahrzeuge von Feuerwehr, Technischem Hilfsdienst und Deutschem Roten Kreuz kamen zum Feuerschutztechnischen Zentrum des Kreises Düren. Von hier aus machte man sich dann gemeinsam mit Kollegen der Feuerwehr aus Euskirchen in Richtung Münster auf. Auch aus Langerwehe war ein Löschfahrtzeug der Löschgruppe Luchen bei dem großen Hilfstrupp dabei, besetzt war es mit Feuerwehrleuten der Löschgruppen Luchem und Langerwehe. Gegen 19 Uhr hatten die Helfer ihr Ziel erreicht. In der Gemeinde Ahaus im Kreis Borken haben die Männer ihren konkreten Einsatzauftrag erhalten. Die Feuerwehrleute waren auch einen zwölfstündigen Einsatz im Katastrophengebiet vorbereitet, zu Not können weitere Kräfte aus dem Kreis Düren ins Münsterland fahren.

Hat den Einsatz aus Stockheim mit koordiniert: Timo Löfgen.

Hat den Einsatz aus Stockheim mit koordiniert: Timo Löfgen.

Dass die Hilfe aus Langerwehe und dem Kreis dringend nötig war, steht außer Frage: Insgesamt gab es in den Regierungsbezirken Münster und Detmold 4000 witterungsbedingte Einsätze. Überflutete Keller und übergelaufene Regenrückhaltebecken mussten leer gepumpt werden, Kläranlagen fielen aus. Zudem gab es schlimme Sturmschäden. Knapp 9000 Feuerwehrleute waren unermüdlich im Einsatz.

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