Die Vorräte an Öl, Gas und Kohle sind endlich. Nicht so die Energie aus der Sonnenstrahlung. Immer mehr Hausbesitzer setzen sich deshalb Solarzellen aufs Dach. Besonders aktiv ist dabei die Gemeinde Langerwehe. Sie liegt auf dem dritten Platz der Rheinischen Solarliga.
Auf vielen Dächern in Langerwehe wird die Solarenergie genutzt. Regelmäßig wird ermittelt, wie sich der Umfang der Solaranlagen in Langerwehe entwickelt. Einmal im Jahr werden die Flächen von Sonnenkollektoren für die Warmwasserbereitung und die Nennleistung von Photovoltaik-Anlagen für die Stromerzeugung erfasst. Diese Werte werden in die Listen der Solarbundesliga eingetragen, die von der Energie-Agentur des Landes NRW geführt wird. So wird sichtbar, wie viel Sonnenenergie in Langerwehe im Vergleich zu anderen Gemeinden in Deutschland genutzt wird.
Gewertet werden die Pro-Kopf-Daten in den beiden Teilbereichen Solarwärme und Solarstrom. Hinzu kommen Bonuspunkte, die eine ausgeglichene Entwicklung der beiden Teilbereiche belohnen. Bei der Solarwärme gibt es pro Quadratdezimeter je Einwohner einen Punkt, beim Solarstrom für drei Watt pro Einwohner. Die genauen Regeln werden im Internet erläutert, außerdem gibt es die Möglichkeit, mit einem Online-Rechner die Punktzahl einer Gemeinde auszurechnen.
Die ersten Plätze der Liga teilen sich derzeit Kommunen aus Schleswig-Holstein und Bayern. Offenbar scheint dort öfter und länger die Sonne. Spitzenreiter ist Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog (3319 Punkte). In Nordrhein-Westfalen führt Borgentreich die Liste an (215 Punkte, BRD-weit 153. Platz). Langerwehe steht auf Platz 3 der Rheinischen Solarliga hinter Straelen und Hellenthal. In NRW steht die Gemeinde auf Platz 41, in der Solarbundesliga mit 1512 teilnehmenden Städten und Gemeinden belegt Langerwehe mit 37 Punkten Platz 797.
Langerwehe ist, was die Konkurrenz aus der Aachen-Kölner Region angeht, derzeit kaum einzuholen. In der rheinischen Liga folgen Erftstadt auf Platz 49, Bergheim auf dem 63. Platz, Aachen auf dem 77., Hürth auf dem 87. und Erkelenz auf dem 100. Platz.
Zuschüsse für die Installation von Solarzellen zahlt die Gemeinde Langerwehe übrigens wie andere Kommunen nicht.
Wer in Langerwehe mehr in Sachen Solartechnik, Photovoltaikanlagen und Solarbundesliga wissen möchte, kann sich übrigens direkt an Ulrich Böke vom Bund für Umwelt und Naturschutz, Rufnummer 02423/902496 wenden.
Hier gibt`s alle Details zur Solar-Bundesliga!






















